Montag, 18. September 2017

Weitere Blogs für angehende Wirtschaftsfachwirte

Prüfung der Wirtschaftsfachwirte
http://www.klickst-du-schon.de/blog

Forum für Fachwirte
http://www.fachwirt-forum.de/

Fachwirtblog
http://www.fachwirt-blog.de/wirtschaftsfachwirt

Nebenberuflich Betriebswirt werden
http://nebenberuflich-zum-betriebswirt.de/allgemein/4-blogs-die-du-kennen-musst.html

Eintrag von geprüftem Wirtschaftsfachwirt
https://www.fernstudium-infos.de/blogs/blog/710-neues-ziel-gefunden-gepr-wirtschaftsfachwirt/

Fachwirtblog
http://www.fachwirtihk.de/

Blog mit einigen Einträgen zum Thema Rechnungswesen
http://lernstoff.blogspot.de/

Erfahrungsbericht zum Wirtschaftsfachwirt
https://blog.genua.de/blog/post/immer-am-ball-bleiben-meine-weiterbildung-zum-wirtschaftsfachwirt.html

Wirtschaftsfachwirt gegen Betriebswirt
http://www.ihkbiz.de/ihkbiz-blog/entry/wirtschaftsfachwirt-vs-betriebswirt.html

Wirtschaftsfachwirtblog
http://wirtschaftsfachwirt1.rssing.com/chan-8668745/all_p1.html

Fragen zum Fachgespräch
http://blog.burkes.de/2016/05/mundliche-erganzungsprufung-fachwirte.html

Dr. M Ebert Lernhilfen und Lernimpulse
http://www.spassslerndenk-shop.de/mehr-von-marius-ebert/

Bewertungen zum ILS Wirtschaftsfachwirt
http://www.fernstudiumcheck.de/fernstudium/wirtschaftsfachwirt/ils-1126

Lernkarten rund 60 Euro
http://www.cobocards.com/blog/lernkarten-fuer-wirtschaftsfachwirte-ihk-prufung/2012/02

Forumsbeitrag
https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/14498-pr%C3%BCfungen-schon-vorbei/

Qualifikation komplett als Webinar
http://mit-blog.de/lehrgang-zum-gepr-wirtschaftsfachwirtin-ihk-komplett-als-webinar-2/

Buchtipp, werde ich mir mal ansehen
http://www.epubli.de/shop/buch/BASISWISSEN---GEPR%C3%9CFTER-WIRTSCHAFTSFACHWIRT---HQ---BETRIEBLICHES-MANAGEMENT-Bianca-Wolfschmidt-9783737524957/42966

Montag, 11. September 2017

Generalist oder Spezialist, warum wir Wirtschaftsfachwirt und nicht Personalwirt gewählt haben

Wer vor einer ähnlichen Fragestellung wie wir steht und sich entscheiden muss, ob man in seinem Fachbereich weiter geht oder sich noch mal auf macht und generelle Bildung erhalten möchte, der kann aus diesem Beitrag eventuell eine Entscheidungshilfe gewinnen. Sicher ist das nicht für alle Leute ein Grund den Wirtschaftsfachwirt vor zu ziehen, aber man kann sich hier doch einige Ideen holen was welche Vorteile bietet und wo man lieber noch einmal drüber nachdenken sollte:


Wir kriegen Kenntnisse für eine eventuelle Selbstständigkeit

Die Ausbildung ist so generell und so umfassend, dass man wirklich prima für das Gründen und führen einer Firma gerüstet ist. Man schaut in alle Bereiche hinein und kann so auf diese Grundlagen zurück greifen und noch weiter schauen. Man bekommt zu wissen wie man gründet und welche Voraussetzungen man braucht. Man erfährt wie man seine Firma bekannt macht und wie man Personal einstellt, führt und richtig behandelt. Man bekommt Einblicke in alle kaufmännischen und inhaltlichen Bereiche, die für so eine Firma wichtig sind.

Wir lernen Stärken und Schwächen neu kennen

Durch das fundierte Durcharbeiten aller wirtschaftlichen Teilgebiete bekommt man noch mal einen Überblick darüber was einem als Lernender Spaß bereitet und liegt. Man bekommt auch einen Einblick darin, welche Teilbereiche man künftig lieber meiden sollte. So haben uns 2 Hefte Kosten- und Leistungsrechnung gründlich von der Idee Buchhalter werden zu wollen befreit. Es war einfach sonnenklar, dass wir froh waren diese Hefte abgeschlossen zu haben und auch kein Interesse haben das über das notwendige Maß hinaus gehend zu verfolgen.

Im Gegensatz dazu hat Marketing hier breite Zustimmung gefunden. Die Inhalte waren eingängig und spannend, es kostete keine Mühe sich durch die Hefte zu arbeiten und die neuen Lerninhalte wurden vom Gehirn wie von einem Schwamm aufgesogen. So interessant und spannend! Uns hat die ganze Marketing Geschichte so fasziniert, dass wir als Akademie Studenten bei der Fernuni Hagen gleich mal ein paar Marketing Einheiten gebucht haben.


Wir haben eine umfassende Grundbildung

Diese Grundbildung ist wirklich nicht zu verachten: Die Grundlagen sind ja alle untereinander vernetzt, das Fachwissen des einen Fachs ist das Hintergrundwissen des anderen Teilbereichs und die Inhalte sind verzahnt, vernetzt und aufeinander bezogen. Wer sich im wirtschaftlichen Bereich zunächst mit den gesamten Grundlagen eindeckt, dem wird es auch leichter fallen in seinem Teilbereich zu denken. Durch eine gute Grundbildung bildet sich ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge, man lernt das große Ganze zu sehen und nicht nur sein Tortenstück, man hat die Möglichkeit die Erkenntnisse aus anderen Teilbereichen einfließen zu lassen. Zum Beispiel soll man eine Stellenanzeige schreiben: Wir greifen hierbei auf das Wissen aus dem Bereich Personal zurück ( wie sollte eine gute Stellenbeschreibung aussehen, welche rechtlichen Bedingungen liegen bei einer Stellenanzeige vor ) und bedienen uns aber auch Fachkenntnissen aus dem Bereich des Marketings ( wie schafft man es Interesse zu wecken, welche Schlagworte wecken Neugier, wo sollte man eine Anzeige positionieren und wie sollte diese aufgebaut werden ?)

Wir haben Hintergrundwissen 

Schaue ich Nachrichten, so schaue ich diese heute anders. Während mir die Erhöhung des Leitszins früher nur sagte : " AH Kredite werden teuer !"  so laufen heute im meinem Kopf ganze Bänder von Informationen im Hintergrund ab. Dieses Hintergrundwissen wirkt sich natürlich auch privat aus. Ich lerne wann ich welche Aktionen am besten durchführe ( zum Beispiel Aktien kaufen ) oder überlege mir was das für Folgen für die Konjunktur haben könnte. Ich sehe nun Dinge in ihrem Zusammenhang und zwar auf Mikroebene und Makroebene und das ist wirklich super.

Auch das Wissen über die finanziellen Möglichkeiten zur Förderung von Mitarbeitern hat sich unmittelbar auf das Leben ausgewirkt. Wir haben nun eine Altersvorsorge in Betracht gezogen, welche wir durch Umwandlung von unseren Gehältern finanzieren werden. Da sag mal einer der Wirtschaftsfachwirt bringt nix.

Wir sind noch mal für alle Richtungen offen

Hätte man Personal gewählt, so wäre es Personal geworden, und zwar ohne wenn und aber. Nun kann man argumentieren, dass es mit der Spezialisierung ja auch eine Verbesserung gewesen wäre, da man ein Fachmann für einen Teilbereich wird. Jedoch finde ich es gerade gut erst einmal noch mehr generelle Informationen und Kenntnisse auf zu bauen und dann noch tiefer in einen Bereich einzudringen. Da die Kenntnisse viel tiefgehender und vernetzter sind, als sie bei der Ausbildung zur Bürokauffrau oder der Verwaltungsfachangestellten vermittelt wurden, kann man nun nach dem Wirtschaftsfachwirt auch klarer sehen welcher Teilbereich noch mehr Vertiefung bedarf.

Wir haben neue Freiheiten

Dieses Wissen und die Möglichkeit, dass noch einmal alles offen ist hilft uns dabei freier zu werden. Durch den Personalfachwirt wären wir auf einen recht kleinen Teilbereich eingegrenzt. Zwar hätten wir dann auch die Formale Voraussetzung für ein Studium bekommen, aber wir hätten dann nicht die breiten Fachkenntnisse erhalten. So haben wir den Weg in Richtung Bachelor BWL frei und zwar auf den Ebenen Voraussetzungen und Fachkenntnisse und können uns dann, im Master festlegen.

Wir sind nun gerade für kleinere Betriebe die perfekte Besetzung

Die Vernetzung der Fachgebiete und die tiefgehenden Grundkenntnisse sind gerade in kleinen Firmen super. Während sich große Firmen Personalabteilungen leisten, wo man dann als Personalfachmann landet, ist es in kleinen Firmen oft so, dass die eierlegendewollmilchsau gesucht wird. Dies ist man als Wirtschaftsfachwirt gewissermaßen. Man kann den Chefs in allen Teilbereichen zur Hand gehen und sich schnell in andere Gebiete einarbeiten, da man ja überall Grundkenntnisse hat. 

Wir lernen Bereiche kennen, in denen wir noch mehr Bildung wünschen

Wie bereits geschildert Marketing ist unsere neue Leidenschaft. Wir haben damit auch schon die erste Weiche in Richtung Zukunft gestellt. Um die bereits tollen Grundideen des Lehrgangs Wirtschaftsfachwirt noch zu ergänzen kann man sich als Akademiestudent bei der Fernuni Hagen speziell die Module heraussuchen, die interessant sind und so sein eigenes Wissen fundiert vertiefen. Für uns galt in dem Fall, dass wir uns in Richtung BWL Marketing orientiert haben. Ich habe mir noch dazu einen Kurs für Arbeitsrecht gegönnt. Das konnte ich bei juristischen Fakulität machen. Also alles in Allem sehr interessant und lehrreich und wir haben Interessen kennengelernt und konnten gezielt nach weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten suchen.

Wir haben vernetztes Wissen im Bereich Wirtschaft

Bereits vor der Prüfung merkt man: Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Man stellt fest, dass die Unternehmensrechtsformen nicht nur für die Existenzgründung wichtig sind ( welche Form wählt man ) sondern auch in BWL wieder auftauchen. Man lernt, dass die Mitbestimmung des Betriebsrates zum Einen in Sachen Personal eine Rolle spielt, zum Anderen aber auch in anderen Teilbereichen. Überhaupt, BGB und HGB ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche und das Rechnungswesen findet man auch immer mal wieder ( wenn man sich die Betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ansieht )
So eine Vernetzung und Grundbildung ist eine super Sache. Man erkennt nicht nur, dass es Zusammenhänge zwischen den Teilbereichen gibt, sondern lernt auch Sachverhalte komplex zu betrachten. Zum Beispiel wenn ich jemanden einstellen will. So muss ich den Aufbau der Stellenanzeige kennen ( rechtlich, personal ), diese gute in Szene setzen können ( Marketing ) und den gesamten Einstellungsprozess effektiv abarbeiten können ( organisatorisch, rechtlich und betriebswirtschaftlich sinnvoll ). Mir fiel beim Wirtschaftsfachwirt auf, dass solche Vernetzungen beim normalen Lernen komplett fehlen, sondern dass dort immer nur auf einzelnen Teilbereichen rumgeritten wird. Das ist doch eigentlich total schade. Es sollte auch in den Schulen mehr projektbezogenes Lernen geben. 

Generalist oder Spezialist, warum wir Wirtschaftsfachwirt und nicht Personalwirt gewählt haben

Wer vor einer ähnlichen Fragestellung wie wir steht und sich entscheiden muss, ob man in seinem Fachbereich weiter geht oder sich noch mal auf macht und generelle Bildung erhalten möchte, der kann aus diesem Beitrag eventuell eine Entscheidungshilfe gewinnen. Sicher ist das nicht für alle Leute ein Grund den Wirtschaftsfachwirt vor zu ziehen, aber man kann sich hier doch einige Ideen holen was welche Vorteile bietet und wo man lieber noch einmal drüber nachdenken sollte:


Wir kriegen Kenntnisse für eine eventuelle Selbstständigkeit

Die Ausbildung ist so generell und so umfassend, dass man wirklich prima für das Gründen und führen einer Firma gerüstet ist. Man schaut in alle Bereiche hinein und kann so auf diese Grundlagen zurück greifen und noch weiter schauen. Man bekommt zu wissen wie man gründet und welche Voraussetzungen man braucht. Man erfährt wie man seine Firma bekannt macht und wie man Personal einstellt, führt und richtig behandelt. Man bekommt Einblicke in alle kaufmännischen und inhaltlichen Bereiche, die für so eine Firma wichtig sind.

Wir lernen Stärken und Schwächen neu kennen

Durch das fundierte Durcharbeiten aller wirtschaftlichen Teilgebiete bekommt man noch mal einen Überblick darüber was einem als Lernender Spaß bereitet und liegt. Man bekommt auch einen Einblick darin, welche Teilbereiche man künftig lieber meiden sollte. So haben uns 2 Hefte Kosten- und Leistungsrechnung gründlich von der Idee Buchhalter werden zu wollen befreit. Es war einfach sonnenklar, dass wir froh waren diese Hefte abgeschlossen zu haben und auch kein Interesse haben das über das notwendige Maß hinaus gehend zu verfolgen.

Im Gegensatz dazu hat Marketing hier breite Zustimmung gefunden. Die Inhalte waren eingängig und spannend, es kostete keine Mühe sich durch die Hefte zu arbeiten und die neuen Lerninhalte wurden vom Gehirn wie von einem Schwamm aufgesogen. So interessant und spannend! Uns hat die ganze Marketing Geschichte so fasziniert, dass wir als Akademie Studenten bei der Fernuni Hagen gleich mal ein paar Marketing Einheiten gebucht haben.


Wir haben eine umfassende Grundbildung

Diese Grundbildung ist wirklich nicht zu verachten: Die Grundlagen sind ja alle untereinander vernetzt, das Fachwissen des einen Fachs ist das Hintergrundwissen des anderen Teilbereichs und die Inhalte sind verzahnt, vernetzt und aufeinander bezogen. Wer sich im wirtschaftlichen Bereich zunächst mit den gesamten Grundlagen eindeckt, dem wird es auch leichter fallen in seinem Teilbereich zu denken. Durch eine gute Grundbildung bildet sich ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge, man lernt das große Ganze zu sehen und nicht nur sein Tortenstück, man hat die Möglichkeit die Erkenntnisse aus anderen Teilbereichen einfließen zu lassen. Zum Beispiel soll man eine Stellenanzeige schreiben: Wir greifen hierbei auf das Wissen aus dem Bereich Personal zurück ( wie sollte eine gute Stellenbeschreibung aussehen, welche rechtlichen Bedingungen liegen bei einer Stellenanzeige vor ) und bedienen uns aber auch Fachkenntnissen aus dem Bereich des Marketings ( wie schafft man es Interesse zu wecken, welche Schlagworte wecken Neugier, wo sollte man eine Anzeige positionieren und wie sollte diese aufgebaut werden ?)

Wir haben Hintergrundwissen 

Schaue ich Nachrichten, so schaue ich diese heute anders. Während mir die Erhöhung des Leitszins früher nur sagte : " AH Kredite werden teuer !"  so laufen heute im meinem Kopf ganze Bänder von Informationen im Hintergrund ab. Dieses Hintergrundwissen wirkt sich natürlich auch privat aus. Ich lerne wann ich welche Aktionen am besten durchführe ( zum Beispiel Aktien kaufen ) oder überlege mir was das für Folgen für die Konjunktur haben könnte. Ich sehe nun Dinge in ihrem Zusammenhang und zwar auf Mikroebene und Makroebene und das ist wirklich super.

Auch das Wissen über die finanziellen Möglichkeiten zur Förderung von Mitarbeitern hat sich unmittelbar auf das Leben ausgewirkt. Wir haben nun eine Altersvorsorge in Betracht gezogen, welche wir durch Umwandlung von unseren Gehältern finanzieren werden. Da sag mal einer der Wirtschaftsfachwirt bringt nix.

Wir sind noch mal für alle Richtungen offen

Hätte man Personal gewählt, so wäre es Personal geworden, und zwar ohne wenn und aber. Nun kann man argumentieren, dass es mit der Spezialisierung ja auch eine Verbesserung gewesen wäre, da man ein Fachmann für einen Teilbereich wird. Jedoch finde ich es gerade gut erst einmal noch mehr generelle Informationen und Kenntnisse auf zu bauen und dann noch tiefer in einen Bereich einzudringen. Da die Kenntnisse viel tiefgehender und vernetzter sind, als sie bei der Ausbildung zur Bürokauffrau oder der Verwaltungsfachangestellten vermittelt wurden, kann man nun nach dem Wirtschaftsfachwirt auch klarer sehen welcher Teilbereich noch mehr Vertiefung bedarf.

Wir haben neue Freiheiten

Dieses Wissen und die Möglichkeit, dass noch einmal alles offen ist hilft uns dabei freier zu werden. Durch den Personalfachwirt wären wir auf einen recht kleinen Teilbereich eingegrenzt. Zwar hätten wir dann auch die Formale Voraussetzung für ein Studium bekommen, aber wir hätten dann nicht die breiten Fachkenntnisse erhalten. So haben wir den Weg in Richtung Bachelor BWL frei und zwar auf den Ebenen Voraussetzungen und Fachkenntnisse und können uns dann, im Master festlegen.

Wir sind nun gerade für kleinere Betriebe die perfekte Besetzung

Die Vernetzung der Fachgebiete und die tiefgehenden Grundkenntnisse sind gerade in kleinen Firmen super. Während sich große Firmen Personalabteilungen leisten, wo man dann als Personalfachmann landet, ist es in kleinen Firmen oft so, dass die eierlegendewollmilchsau gesucht wird. Dies ist man als Wirtschaftsfachwirt gewissermaßen. Man kann den Chefs in allen Teilbereichen zur Hand gehen und sich schnell in andere Gebiete einarbeiten, da man ja überall Grundkenntnisse hat. 

Wir lernen Bereiche kennen, in denen wir noch mehr Bildung wünschen

Wie bereits geschildert Marketing ist unsere neue Leidenschaft. Wir haben damit auch schon die erste Weiche in Richtung Zukunft gestellt. Um die bereits tollen Grundideen des Lehrgangs Wirtschaftsfachwirt noch zu ergänzen kann man sich als Akademiestudent bei der Fernuni Hagen speziell die Module heraussuchen, die interessant sind und so sein eigenes Wissen fundiert vertiefen. Für uns galt in dem Fall, dass wir uns in Richtung BWL Marketing orientiert haben. Ich habe mir noch dazu einen Kurs für Arbeitsrecht gegönnt. Das konnte ich bei juristischen Fakulität machen. Also alles in Allem sehr interessant und lehrreich und wir haben Interessen kennengelernt und konnten gezielt nach weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten suchen.

Wir haben vernetztes Wissen im Bereich Wirtschaft

Bereits vor der Prüfung merkt man: Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Man stellt fest, dass die Unternehmensrechtsformen nicht nur für die Existenzgründung wichtig sind ( welche Form wählt man ) sondern auch in BWL wieder auftauchen. Man lernt, dass die Mitbestimmung des Betriebsrates zum Einen in Sachen Personal eine Rolle spielt, zum Anderen aber auch in anderen Teilbereichen. Überhaupt, BGB und HGB ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche und das Rechnungswesen findet man auch immer mal wieder ( wenn man sich die Betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ansieht )
So eine Vernetzung und Grundbildung ist eine super Sache. Man erkennt nicht nur, dass es Zusammenhänge zwischen den Teilbereichen gibt, sondern lernt auch Sachverhalte komplex zu betrachten. Zum Beispiel wenn ich jemanden einstellen will. So muss ich den Aufbau der Stellenanzeige kennen ( rechtlich, personal ), diese gute in Szene setzen können ( Marketing ) und den gesamten Einstellungsprozess effektiv abarbeiten können ( organisatorisch, rechtlich und betriebswirtschaftlich sinnvoll ). Mir fiel beim Wirtschaftsfachwirt auf, dass solche Vernetzungen beim normalen Lernen komplett fehlen, sondern dass dort immer nur auf einzelnen Teilbereichen rumgeritten wird. Das ist doch eigentlich total schade. Es sollte auch in den Schulen mehr projektbezogenes Lernen geben. 

Montag, 4. September 2017

Notenschlüssel für den Wirtschaftsfachwirt

Die Bewertungen der Prüfungsergebnisse spielen eine zentrale Rolle, wenn es um die Frage geht: Bestanden oder durchgefallen. Die folgende Aufstellung soll helfen Licht ins Dunkel der Bewertungen zu bringen und eine Übersicht über die Punkte und Noten bringen.


Die Punkte kann man auch als Prozentangaben verstehen, da sich die maximale Punktzahl von 100 Punkten als Basis dafür eignet. 

Note 1 (sehr gut): 100 - 92 Punkte

  • 100 - 99 Punkte = Note 1,0
  • 98 - 97 Punkte = Note 1,1
  • 96 Punkte = Note 1,2
  • 95 Punkte = Note 1,3
  • 94 Punkte = Note 1,4
  • 93 - 92 Punkte = Note 1,5

Note 2 (gut): 91 - 81 Punkte
  • 91 Punkte = Note 1,6
  • 90 Punkte = Note 1,7
  • 89 Punkte = Note 1,8
  • 88 Punkte = Note 1,9
  • 87 Punkte = Note 2,0
  • 86 Punkte = Note 2,1
  • 85 Punkte = Note 2,2
  • 84 Punkte = Note 2,3
  • 83 Punkte = Note 2,4
  • 82 - 81 Punkte = Note 2,5

Note 3 (befriedigend): 80 - 67 Punkte
  • 80 Punkte = Note 2,6
  • 79 Punkte = Note 2,7
  • 78 Punkte = Note 2,8
  • 77 Punkte = Note 2,9
  • 76 Punkte = Note 3,0
  • 75 - 74 Punkte = Note 3,1
  • 73 - 72 Punkte = Note 3,2
  • 71 - 70 Punkte = Note 3,3
  • 69 - 68 Punkte = Note 3,4
  • 67 Punkte = Note 3,5

Note 4 (ausreichend): 66 - 50 Punkte
  • 66 Punkte = Note 3,6
  • 65 Punkte = Note 3,7
  • 64 Punkte = Note 3,8
  • 63 - 62 Punkte = Note 3,9
  • 61 - 60 Punkte = Note 4,0
  • 59 - 58 Punkte = Note 4,1
  • 57 - 56 Punkte = Note 4,2
  • 55 - 54 Punkte = Note 4,3
  • 53 - 52 Punkte = Note 4,4
  • 51 - 50 Punkte = Note 4,5


-------------------- ab hier ist man in dem Fach im roten Bereich ---------------------

Note 5 (mangelhaft): 49 - 30 Punkte
  • 49 - 47 Punkte = Note 4,6
  • 46 - 45 Punkte = Note 4,7
  • 44 - 43 Punkte = Note 4,8
  • 42 - 41 Punkte = Note 4,9
  • 40 Punkte = Note 5,0
  • 39 Punkte = Note 5,1
  • 38 - 37 Punkte = Note 5,2
  • 36 - 35 Punkte = Note 5,3
  • 34 - 33 Punkte = Note 5,4
  • 32 - 30 Punkte = Note 5,5

Note 6 (ungenügend): 29 - 0 Punkte
  • 29 - 25 Punkte = Note 5,6
  • 24 - 20 Punkte = Note 5,7
  • 19 - 15 Punkte = Note 5,8
  • 14 - 10 Punkte = Note 5,9
  • 9 - 0 Punkte = Note 6,0

Quellen
  1. http://www.gepruefter-wirtschaftsfachwirt.info/ihk-notenschluessel/
  2. http://www.fachwirtihk.de/notenschluessel/
  3. https://www.ihkakademie-sbh.de/fileadmin/user_upload/Pruefung/Merkblatt_WFW_Teil_2.pdf


Montag, 28. August 2017

10 Tipps für eine gute Prüfungsvorbereitung

Heute wollte ich Euch mal ein paar Hinweise aus der Praxis geben. Leute, der Kampf ist real. Man muss so viele Dinge unter einen Hut bekommen, dass ich denke dass dieser Beitrag eventuell auch Leuten hilft, die ähnlich wie wir rudern, kämpfen und arbeiten und nicht richtig zu potte kommen. Jeder, der nebenberuflich was auf die Beine stellt, wird diese Probleme kennen.


1.Tipp organisier Dich

Es ist ist leider so, dass man sich fühlt wie im Aufgaben Dauerfeuer wenn man den Job und die Lerneinheiten miteinander verbinden will. Doch die Abhilfe hierfür ist denkbar einfach. Macht Euch mit Hilfe eines Wochenplanes, einer Tages 2 Do Liste und einem gut eingerichtetem Lehrplatz das lernen leichter.

Welche Papiere können bei der Organisation helfen?
  • Klausurliste
  • Themenübersicht
  • Wochenplan
  • Stoffliste


2.ABC des Lernens

Unsere liebe Kollegin brachte mir etwas sehr wesentliches zum Thema Prüfungsvorbereitung bei. Diese Lektion ist mir bis heute gut im Gedächtnis. Man kann sich mit Hilfe des ABC sehr viel helfen, wenn es um eine gute, fundierte Prüfungsvorbereitung geht:
a = Ability also Fähigkeit. Man sollte Kompetenzen aufbauen und sich im Stoff sicher fühlen
b= Breaks also Pausen, diese sind genau so wichtig wie das Lernen an sich. Dieser Punkt wird von Vielen, auch von mir oft vergessen
c= Currage Mut, dies ist vielen bekannt, also das man genau so viel kann wie viel man sich zutraut. Und das ist leider oft zu wenig. Nur Mut meine Lieben, man kann mehr als man denkt.

3. Materialvariationen

Immer nur mit einem Buch lernen? Immer nur auf die selben Zettel starren, das kann sehr öde sein. Wir haben hier eine breite Auswahl der verschiedensten Medien zusammen gestellt und werden auch noch mehr bereit stellten. So kann man sich dann in Sachen Vorbereitung herrlich abwechseln. Man sollte dabei auch ruhig ein oder zwei Bücher in den Besitz nehmen. Wenn man einen Sachverhalt in dem einen Buch oder im Lehrmaterial nicht versteht, so kann man sich dies mit Hilfe der anderen Bücher besser erklären.

4. Veranschaulichungen, Beispiele und Zeichnungen

Es kann hilfreich sein, wenn man für die Prüfungen lernt, für alle Inhalte selbst noch einmal einen anderen Zugang zu wählen. Unglaublich hilfreich ist es, wenn man für einen Lehrinhalt noch einmal ein eigenes Beispiel erstellt. Es kann auch super für das Lernen sein eine Zeichnung zum Sachverhalt zu erstellen.

So hat man beispielsweise das Thema der Betrieb und muss erklären was einen Betrieb ausmacht. Dies macht man laut der Stoffübersicht nach den Tatbeständen, welche ja entweder systemdifferent oder systembezogen sein können. Nun ist es sehr sinnvoll, will man sich diese Inhalte merken, wenn man sich einmal eine kleine Mindmap macht, oder anders grafisch arbeitet. Bilder können nämlich besser behalten werden. Außerdem kann es sinnvoll sein sich zu den Tatbeständen ein Beispiel auszudenken. Dazu stellt man sich eine Firma XY vor und prüft ob hier diese Tatbestände vorliegen und wann.

5.Videos als Ergänzung

Was super hilfreich ist ist, wenn man sich bei youtube eine Playlist anlegt. Wir werden für Euch eine Playliste anlegen mit den Videos die wir gut fanden, so könnt Ihr da immer schauen und von den besten Videos profitieren. Die Playliste ist eine gute Ergänzung, man kann sie sich immer dann ansehen, wenn man gerade mal länger vor dem PC sitzt oder auch bei einer Autofahrt oder ähnliches. Das gute daran ist, dass man diese Videos dann ja von überall sehen kann.

Sie dienen natürlich nicht als alleinige Vorbereitung, aber sind eine gute Ergänzung.

6. Machen, machen, machen

Einige Sachen lernt man nicht durch lesen. Einige Sachen lernt man nur durch machen. Beim Wirtschaftsfachwirt kommt es nicht nur darauf an, dass man theoretische Sachverhalte und Denkmodelle wiedergibt. Man muss auch in der praktischen Anwendung, also im Können überzeugen. In mehreren Teilbereichen ist es wichtig, dass man permanent Übungsaufgaben bearbeitet und diese auch stetig anwendet. Das wären die Teilbereiche

  • Rechnungswesen
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Controlling
  • Kennzahlen


Einfach alles wo gerechnet wird muss auch geübt werden. So lernt man das einfach besser, als wenn man immer stur auf die Formeln starrt.

7. Immer alle wiederholen

Das ist der schwierigste Punkt. Ich kenne Lerner, die üben BWL, danach VWL, dann Rechnungswesen und so weiter. Wenn die Prüfung ansteht ist die BWL Sache aber schon so lange her, dass sie gar nicht in der Lage sind die Sachen noch abzurufen.

Wie kann man dieses Problem umgehen? Ganz einfach, arbeitet mit Karteikarten. Legt Euch einen Karteikasten an, und wenn dieser auch die Größe eines Wäschekorbes hat. Mir war dieser Sachverhalt so wichtig, dass ich dazu einen eigenen Beitrag angefertigt habe.


8.Lesen und Erfahrungen anderer 

Es kann sehr nützlich sein, wenn man sich an den Erfahrungen von vorherigen Teilnehmern orientieren kann. So kann es auch ganz gut sein, wenn man sich durchliest oder anhört was den anderen Teilnehmern in ihren Prüfungen Probleme bereitet hat.

Für angehende Wirtschaftsfachwirte gibt es viele Foren und Austauschmöglichkeiten im Internet. Hier wird auch noch eine Linkliste erscheinen, damit Ihr gut und sicher in die Prüfungen starten könnt.

9.Anhand echter Prüfungen üben

Man sollte sich früh an den Fragestellungen und dem Aufgabenaufbau der echten Prüfungen orientieren. Was soll es bringen die Aufgaben im Lehrbuch gut hinzu bekommen, wenn man dann aber in der Prüfung scheitert.

10.Jeden Tag ein Stückchen weiter

Es mag profan klingen. Es mag selbstverständlich sein. Dennoch finde ich es sehr erwähnenswert. Im Wirtschaftsfachwirt hat man das Glück, dass sich die Themengebiete ergänzen und aufeinander aufbauen. So kommt das Thema Bilanz in vielen Themenbereichen vor und auch die Produktionsfaktoren sind in BWL und VWL  zu finden, aber auch in anderen Bereichen. Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Darum ist es super, wenn man sich jeden Tag damit beschäftigt. Lasst Euch nicht entmutigen, wenn es nicht so schnell voran geht wie Ihr es gerne hättet. Geht ruhig aber sicher jeden Tag im Stoff einen Schritt weiter oder festigt. Ihr werdet Euch wundern wie weit Ihr mit der Politik der vielen, kleinen Schritte kommen werdet.

Viel Glück und noch mehr Erfolg <3
https://pixabay.com/de/brille-lesen-lernen-buch-text-272399/ ( Bildquelle pixabay)

Montag, 21. August 2017

Welche Arten von Bedürfnis gibt es?

Man kann in der Betriebswirtschaftslehre und der Volkswirtschaftslehre  Bedürfnisse nach verschiedenen Aspekten unterscheiden. In jedem Falle ist es von zentraler Bedeutung den Begriff des Bedürfnis definieren zu können und die verschiedenen Arten von Bedürfnissen zu benennen.

Ein Bedürfnis ist ein empfundener Mangel verbunden mit dem Streben diesen Mangel zu beheben. 

Bedürfnisse nach Dringlichkeit

Man kann die Bedürfnisse nach ihrer Dringlichkeit unterteilen. Zum Einen sind da die Existenzbedürfnisse. Dies sind all jene Bedürfnisse, welche der Mensch zwingend zum Leben braucht. So sind Hunger und Durst die existenziellen Bedürfnisse. Man nennt diese unbedingt notwendigen Bedürfnisse auch Primärbedürfnisse. Alles was über das Existenzminium hinaus geht ist als Sekundärbedürfnis zu bezeichnen. Diese Sekundärbedürfnisse kann man noch weiter untergliedern. So sind Wahlbedürfnisse ( also das Paar Schuhe in jener Farbe und nicht in irgendeiner Farbe ), Luxusbedürfnisse ( das Paar Schuhe der Firma adidas ) oder Kulturbedürfnisse ( Theater, Literatur ) mögliche Unterteilung der Sekundärbedürfnisse.

Die Bedürfnisse lassen sich ebenfalls nach der Bewusstheit unterteilen. Es gibt offene Bedürfnisse. In diesem Fall ist den Menschen bewusst, dass sie dieses Bedürfnis haben und latente, also unbewusste Bedürfnisse.

Nach der Art der Befriedigung wäre eine weitere Unterteilung. Hier kennt man Indivudalbedüfnisse und Kollektiv Bedürfnisse. Individualbedürfnisse sind die, die eine einzelne Person hat. So zum Beispiel das Bedürfnis nach einem Paar Schuhe. Dem gegenüber haben die Kollektivbedürfnisse ihren Ursprung in einer Menge von Menschen. Zum Beispiel dem Bedürfnis der Bewohner vom Dorf A einen Anschluss an das Straßenverkehrsnetz zu erhalten.

Eine weitere Unterscheidungsebene ist die nach der Konkretheit. Es gibt materielle Bedürfnisse, so zum Beispiel das man gerne ein Paar Schuhe hätte oder immatrielle Bedürfnisse ( wie das Bedürfnis nach Anerkennung oder das Sicherheitsbedürfnis )

Zudem ist noch eine weitere Unterscheidung möglich: Das Unterscheiden nach der Entstehung. Wenn es sich um ein natürliches Bedürfnis handelt, so ist dies ohne Zutun von Außen entstanden. Hingegen sind manipulierte Bedürfnisse durch äußere Faktoren wie Werbung in den Kunden geweckt worden.

Die Bedürfnispyramide nach Maslow


Ein Bedürfnis berührt mehrere Bedürfnisarten

Nehmen wir das Beispiel eines Schuhs. Angenommen Tina hat das Bedürfnis sich einen Adidas Schuh zu kaufen. So gehen wir zunächst einmal davon aus, dass es sich um gewecktes Bedürfnis handelt, also eines, welches durch Manipulation ( Werbung ) entstanden ist. Außerdem handelt es sich um ein materielles Bedürfnis, da man den Schuh anfassen kann. Das sie sich den Schuh kaufen möchte ist natürlich ein Individualbedürfnis, da unsere Gesellschaft ja keinen Nutzen davon hätte. Da sich Tina ihrem Wunsch bewußt ist, ist das Bedürfnis ein bewusstes Bedürfnis. Hinzu kommt noch, dass es ein Sekundärbedürfnis ist, da es ja ein Markenschuh ist und nicht für die Existenz notwendig das Logo Adidas tragen muss. Dieses Sektundärbedürfnis kann man nun noch weiter spezifizieren und festlegen, dass dies ein Luxusbedürfnis ist.

So lässt sich jedes Bedürfnis immer einer Vielzahl von Arten zuordnen. Es ist ja immer eine andere Betrachtungsweise, nach der das Bedürfnis jeweils untersucht wird. Darum kann man für einen Wunsch stets die diversen Unterscheidungen abklopfen und durchgehen.

Quellen:


  • Die Prüfung der Fachwirte Wirtschaftsbezogene Qualifikationen Seite 23 - 25
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Maslowsche_Bed%C3%BCrfnispyramide.png
  • http://www.klaus-kolb.de/vwl-01.pdf
  • http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/bwl/beduerfnis-bedarf-nachfrage.php

Montag, 14. August 2017

Boston Sales Matrix

Diese Matrix wird auch das Boston Portfolio genannt. Sie dient dazu den Markanteil und das Marktwachstum von einem Produkt zu erkennen. Dies wird in Form einer Matrix dargestellt. 

Was ist die Bosten Sales Matrix?

Man kann die Boston Sales Matrix als ein Bindeglied zwischen dem Produktlebenszyklus und anderen Kurvenverstehen. Die Darstellung ist nicht immer so wie hier dargestellt, sondern kann auch in Form eines Streudiagramms erfolgen. Auch ein Blasendiagramm wird gerne zur Herstellung und Darstellung verwendet.

In der Portofolio Analyse werden die Produkte gemäß ihrer Werte sortiert. Hierbei spielen nicht nur die aktuellen Zahlen eine wichtige Rolle, auch die erwarteten Zahlen finden Berücksichtigung.

Man unterteilt die Produkte dabei in vier Sorten ein:

  • Fragezeichen
  • Sterne
  • Arme Hunde
  • und Geldkühe.


Man kann die Einteilung nach Marktanteil vornehmen aber auch andere Aspekte verwenden, um die Produkte zu sortieren.

Die Produkte durchlaufen die Einteilung in festen Abläufen, jedoch ist dies nicht immer der Fall. Man kann auch feststellen, dass einige Produkte vollkommene Flops sind und gleich in die Sparte poor Dogs einzustufen sind. Die sind noch nicht als Fragezeichen gehandelt. Es kann auch geschehen, dass sich ein Produkt durch gutes Marketing oder Innovation entwickelt und auch je nach Erfahrung der Kunden.

Unter dem relativen Marktanteil versteht man den eigenen Marktanteil im zum Teil auch im Verhältnis zum gesamten Markt oder auch im Verhältnis zum Marktanteil des stärksten Konkurrenten.

Die Achsen 

Die Ordinate wird in der Matrix für den Marktanteil verwendet. Bei über 10 Prozent oder mehr spricht man von einem hohen Marktanteil.
Es sind unterschiedliche Achsenanordnungen und Skalierungen denkbar und bekannt

Was bedeuten die Elemente der Boston Sales Matrix

Die Fragezeichen oder auch Babys genannt sind die Newcommer und haben einen sehr geringen Marktanteil. Die Frage stellt sich hierbei ob man investieren sollte oder aufgeben sollte. Man kann hierbei entscheiden ob man Selektion oder Marktpenetration wählt.

Die Stars haben einen hohen Marktanteil und sind die Renner in einem Wachstumsmarkt. Hier lautet die klare Empfehlung zu investieren. Und ie Deckungsbeiträge zu erhöhen. Man sollte auch durch die Abschöpfungsstrategie die Investition erhöhen ohne den eigenen Marktanteil in Gefahr zu bringen.

Die Cashcows haben einen hohen Markteinteil, jedoch ist der Markt in dem sie sich bewegen statisch, wächst also nicht mehr Diesen Marktanteil sollte man weiter melken aber nicht zu viel investieren. Hier ist es ratsam die Festpreisstrategie zu fahren.

Die poor Dogs haben einen negativen Deckungsbeitrag und man sollte hier ganz klar deinvestieren. Man kann hier Schwund wahrnehmen oder aber kaum Wachstum. Es handelt sich um Auslaufprodukte.

Empfehlungen zu den jeweiligen Abschnitten und Cashflow

Mit eliminieren meint man diese Sparte aufzugeben oder zu verkaufen.

Wer Mittel investieren soll, der sollte den Marktanteil der SGE erhöhen und die Steigerung erhöhen auch bei kurzfristigem Gewinnverzicht.

Ernten bedeutet hierbei soviel wie dass man die Mittel aus diesem Bereich abziehen sollte, auch
wenn man negative Folgen erwartet.



Kritik am Modell

Man kann die Marktanteile nicht mit der Rentabiltiät der Produkte gleich setzen.
Es kann teuer sein einen hohen Marktanteil zu erlangen, zum Beispiel da man viel Geld in Werbung investieren muss. Zudem kann man bei dem Modell nicht erkennen ob dieser Fortschritt durch Eigenkapital erzielt wurde oder durch fremdes Kapital erreicht wurde.

Vorteile des Modells

Die Analyse des Portfolio kann eine gute Richtlinie für das mittlere Management darstellen. Die Poor Dogs können zum Teil wichtig werden für die erfolgreichen Stars, zum Beispiel, wenn es sich im Komplementär Produkte handelt. Wenn man zum Beispiel das Produkt Handy EiTelefon hat und das ist ein echter Star, man hat aber auch die Ladekabel dafür im Angebot für dieses spezielle Produkt, so lohnt es sich diese im Sortiment zu halten, auch wenn es sich dabei um einen Poor Dog handelt.

Man kann festhalten dass ein Produkt von einer Sparte in die andere springt zudem ist der Übergang von einer Kategorie in die Andere oft fliessend. Also kann man den Übergang vom Fragezeichen zum Poor Dog oft nicht genau fest machen.

Produktlebenszyklus

Man kann die Produkte auch vor dem Hintergrund des Produktlebenszyklus sehen. Hierbei ist es wichtig, dass man die Einordnung nicht ohne genaue Berücksichtigung der Abschnitte im Produktlebenszyklus vornehmen kann, auch sind die Übergänge natürlich fließend.

→Die Poor Dogs entsprechen im Produktlebensszyklus der Degerationsphase.
→Die Cash Co ist im Produktlebenszyklus der Sättigungsphase zugeordnet.
→Die Stars entsprechen im Produktlebenszyklus der Wachstumsphase und
→die Fragezeichen entsprechen der Einführungsphase im Produktlebenszyklus.



Wir haben hier auch noch mal ein Video zu dem Thema zusammen gestellt.




Quellen und weiterführende Infos