Montag, 16. Oktober 2017

Produkteigenschaften für den Verkaufserfolg - Handlungsspezifische Qualifikationen

Im Rahmen der Produktpolitik unterscheidet man zwischen einer Sortimentspolitik und einer Produktpolitik. Hierbei gehören mehrere Aspekte zu einem erfolgreichen Handel und ein Aspekt der erfolgreichen Produktpolitik ist dieser Teilaspekt.

In diesem Beitrag wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Produkteigenschaften den Verkaufserfolg beeinflussten können. 


Die Verfügbarkeit 
Wer ein Produkt kaufen möchte, der möchte es auch bald haben. Manchmal sind bestimmte Produkte aus gesetzlichen oder organisatorischen Gründen in bestimmten Ländern nicht verfügbar. Dies kann für Ärger bei den Kunden sorgen. Darum ist bei der Produktpoltik darauf zu achten, dass die Produkte auch stets verfügbar gehalten werden.

Das Image
Qualität ist das Eine, jedoch nützt ein tolles Produkt nicht viel, wenn die potentiellen Kunden kein Vertrauen zur Marke oder zum Produkt haben. Ein gutes Image kann dafür sorgen, dass man sich gerne mit dem Produkt zeigt. Es sollte das Ziel aller Marketing Maßnahmen sein ein positives Image für die Marke und die Produkte, für die Firma und deren Sortiment auf zu bauen.

Der Preis 
Der Preis ist ein wesentliches Verkaufsargument. Mögen Kunden zwei Produkte gleich gerne, so kann der Preis ein entscheidendes Kriterium für den Kauf oder das Ausweichen auf das Alternativprodukt sein. Darum gilt des den Preis immer gut am Mark zu orientieren und gegebenenfalls zu korrigieren.

Die Marke 
Um ein Produkt erfolgreich verkaufen zu können braucht man eine positiv besetzte Marke. Diese sollte geschickt mit Hilfe eines guten Marketing aufgebaut worden sein und man sollte auch hierin viel Kraft investieren. Eine gut einführte und positiv besetzte Marke verkauft die Produkte fast von selbst, aus sich heraus.

Die Lebensdauer
Dieser Punkt ist nicht ganz unwichtig. Egal ob es hierbei um die Lebensdauer geht, die das Produkt tatsächlich hat oder darum welche Lebensdauer man ihm zuschreibt. Häufig ist eine lange Lebensdauer ein sehr gutes Verkaufsargument. Jedoch gibt es auch Hersteller, die bewusst auf eine künstlich verkürzte Lebensdauer von Produkten setzten und diese nach einer gewissen Zeit kaputt gehen lassen. Man spricht hierbei von geplanter Obsoleszenz, jedoch ist diese in der Praxis schwer nachweisbar.

Die Qualität
Die Lebensdauer und die Qualität können miteinander einher gehen. Jedoch muss dies nicht der Fall sein, wenn es sich zum Beispiel um Verbrauchsgüter handelt.
Wer Qualität zu seinem Maßstab macht, der liegt voll im Trend, so sind die Menschen insgesamt weit aus qualitätsbewusster geworden, als dies noch vor fünf Jahren der Fall war.

Die Form
Wenn die Form den individuellen Konsumgewohnheiten entspricht steigt die Chance das Produkt auch absetzen zu können

Die Erhältichkeit 
Erhältlichkeit ist nicht das selbe wie die Verfügbarkeit. Man kann jedoch davon ausgehen, dass ein Kunde, ist das Produkt nicht verfügbar und erhältlich auf ein Subsitutionsgut ausweichen wird.

Der Nutzen 
Der Nutzen ist individuell zu bewerten. Die Aufgabe eines gelungenen Marketing liegt auch darin den Kundennnutzen hervor zu heben und zu verdeutlichen. Wer den Kundennutzen erkannt hat und heraus stellt, dem ist ein guter Absatz des Produktes gewiss.

Die Ökologie 
Immer mehr Kunden verlangen nach Umweltverträglichen Produkten.

Die Service Leistungen
Neben dem Produkt an sich spielt der Service eine große Rolle. Neben Garantie und Wartungsangeboten können auch kostenlose Beratungen und ein Mehr an Service den Produktverkauf fördern.

Die Verpackung 
Die Verpackung gilt als eigener Verkäufer. Mit der richtigen Verpackung verkaufen sich Produkte fast von selbst. So gehört es zu den wichtigsten Eigenschaften eines Produktes wie es verpackt ist. Auch wenn diese im späteren Gebrauch keine Rolle mehr spielt kann die Verpackung doch den Ausschlag fü reine Kaufentscheidung geben.

Quellen
Handlungsspezifische Qualifikationen Seite 353

Montag, 9. Oktober 2017

Marketing - Phasen des Marketing Plans - Handlungsspezifische Qualifikationen

Ein Marketingplan ist der schriftlich formulierte Plan wie man Marketingziele erreichen kann und welche Mittel und Wege sich anbieten diese Ziele mit dem Unternehmensleitbild in Einklang zu bringen.

Es gibt verschiedene Marketing Pläne, die sich nach einer zeitlichen Einteilung oder einer inhaltlichen Planung richten können. Außerdem kann man noch Marketingpläne nach Genauigkeit und Zielsetzung unterscheiden.

Grundlegende Aspekte sind die künftigen Absatzentwicklungen für die ein Absatzprogramm aufgestellt werden soll,

Der klassische Prozess der Marketingplanung läst sich in die folgenden sechs Phasen zerlegen:

Phase 1 ist die Phase der Problemerkennung. In dieser Phase geht es darum den Ist Zustand zu erfassen und die Ursachen für fehlende Umsatzzahlen oder sinkende Erlöse zu erkennen. Hier liegen mögliche Ursachen in einem steigenden Wettbewerb oder darin, dass die Preise zerfallen.

Die zweite Phase ist die Situationsanalyse. In dieser muss Marktforschung betrieben werden. Die Daten müssen erhoben und gesammelt werden, außerdem müssen Fakten zusammen gestellt werden, die die Ist Analyse ermöglichen. Auch die Aufbereitung und Auswertung der Daten ist in dieser Phase dran.

Darauf folgt die Phase der Zielsetzung, in der dritten Phase setzt man sich Marketing Ziele, welche in Phase vier

In der Planungsphase für ihre Realisierung vorbereitet werden. Es sollen die Marketingstrategien ausgewählt und entwickelt werden und es wird ein Marketing Mix zusammen gestellt. Dann wird noch das Management entscheiden wie nun konkret vorgegangen werden soll.

Im fünften Teil kommt es zur Realisierung, dies ist die Umsetzung des Marketingplans, der die sechste Phase vorbereitet, in dieser Phase, Kontrolle genannt, werden die Marketing Maßnahmen auf ihren Erfolg hin überprüft. Es wird eine sogenannte Soll Ist Analyse durchgeführt und verglichen, ob die gesteckten Ziele erreicht wurden. Die letzte Phase, die Kontrollphase oder auch das Controlling läutet eine Wiederholung des Planes vom Anfang ( Problemerkennung ) bis zum nächsten Ende des Durchlaufs ein. 

Marketing - Phasen des Marketing Plans - Handlungsspezifische Qualifikationen


Montag, 2. Oktober 2017

Handlungsspezifische Qualifikationen- Produktlebenszyklus

Der Produktlebenzyklus ist eine Methode um ein Produkt in seiner Umsatzentwicklung zu erfassen. Hierbei werden die Kennzahlen Umsatz und Gewinn in ihrer zeitlichen Entwicklung heran gezogen. 

Beziehung zu anderen Modellen

Der Produktlebenszyklus hat eine intensive Beziehung zur Boston Sales Matrix. Während diese dazu dient das Sortiment abzubilden und nach Faktoren der Marktposition zu unterteilen, ist der Produktlebenszyklus dafür gedacht ein Produkt in seinem zeitlichen Verlauf zu sehen.

Man kann eine Phase aus dem Produktlebenszyklus auch einer Position innerhalb der Boston Sales Matrix zuordnen.

Neben diesem Aspekt kann man die Inhalte aus dem Produktlebenszyklus Modell auch auf die 9 Felder Matrix von Mc Kinsey übertragen.

Bedeutung des Produktlebenszyklus


Die Bedeutung des Produktlebenszyklus ist gerade im stategischen Management sehr hoch. Leider kann man den Nutzen des Modells nicht vollständig nachweisen mit den gängigen empirischen Methoden, dennoch ist dieses Modell allgmein anerkannt. Wie bei allen Modellvorstellungen handelt es sich um ein idealtypisches Modell. Das bedeutet, dass das Modell nur ein Muster ist, welches unter idealen Bedingungen stattfindet und nur zum Teil auf die Realität übertragbar ist. Im realen Leben weichen ja die Bedigungen von diesem idealtypischen Modell ab. 

Es ist ein hilfreiches Modell, wenn es darum geht strategische Pläne zu entwickeln und ist deshalb auch ein gutes Werkzeug für das Management. 

Die Einflussfaktoren, die auf das Modell einwirken sind der wirtschaftliche Rahmen, in dem sich die Firma und das Produkt bewegt, die allgemeine Stimmung für den Konsum ( das Konsumklima), die Qualität und Quantität des Produktes, sowie die Innovationen, die ja dann auch den Markt verändern. Zudem sind die Kommunikationsfaktoren am Markt wichtig und wirken auf das Produkt ein, Gesetze und Auflagen verändern das Käuferverhalten und die Position des Produktes am Markt. 

Die Phasen des Produktlebenszyklus

Man teilt das Modell in die folgenden Phasen ein 
1.Einführungsphase
2.Wachstumsphase
3.Reifephase
4.Sättigungsphase
5. Degenerationsphase (Rückgang) ggf. wird auch noch von einer Nachlaufphase gesprochen.

In der Einführungsphase wird viel Werbung benötigt, um das Produkt bekannt zu machen. Dies ist nur wenig bekannt und es werden nur wenig Stücke von dem Objekt produziert.. Nur ein Teil der Nachfrage wird hierdurch befriedigt. In dieser Phase ist es wichtig, dass der Kaufwiderstand überwunden wird. 

Die Wachstumsphase ist durch einen langsam steigenden Gewinn gekennzeichnet. Hier steigt auch die Konkurrenz, denn die Bekanntheit des Produktes steigt. Die Kaufkraft nimmt in dieser Phase stark zu. Hier kommt der Break Even auch näher und das Produkt wird dem Endverbraucher bekannter.

In der Reifephase wächst der Gewinn des Produktes nun langsamer. Der Marktanteil ist umkämpft und der Gewinn wird langsam weniger. In dieser Phase sollte man auf Umsatzmaximierung setzen. Die Werbung zielt in der Reifephase des Produktlebenszyklus primär darauf ab die individuellen Produkteigenschaften ins rechte Licht zu rücken. 

Wenn Rückgang im Umsatz und Gewinn zu verzeichnen ist, kann man sagen, dass das Produkt stirbt. Die Gründe können vielfältig sein. Neben zu großem Wettbewerb und technischen Entwicklungen gibt es auch noch andere Ursachen für den Rückgang im Umsatz.

Als Gegenmaßnahmen kann man Änderungen am Produkt vornehmen, um dies wieder am Markt interessant zu machen oder man kann Erhaltungswerbung schalten, um den Umsatz an zu kurbeln.

Quellen und weiterführende Literatur

http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/marketing/produktlebenszyklus.php
http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/marketing/produktlebenszyklus.php
http://www.betriebswirtschaft-lernen.net/erklaerung/produktlebenszyklus/
https://de.wikipedia.org/wiki/Produktlebenszyklus

Montag, 25. September 2017

Handlungsspezifische Qualifikationen - Liste der Methoden und Zahlen

Hier einmal eine unordentliche Notiz zu den Kennzahlen und Methoden ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Es handelt sich hierbei um eine Denkstütze für unseren persönlichen Gebrauch, kann ggf ja aber auch für Euch hilfreich sein.
  • Entscheidungsbaumtechnik
  • Standortanalyse
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Kennzahlen
  • Kennzahlensysteme
  • Verhältniszahlen
  • Soll-Ist-Vergleich
  • Zeitreihenanalyse
  • Operations Research
  • Spieltheorie
  • lineare Optimimierung
  • Portfolio Methode
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Trendextrapolation
  • Brainstorming
  • Investitionsrechnung
  • Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Früherkennungsanalysse
  • Lückenanalyse
  • Budgetierung
  • Indikatorprognosen
  • Wirkungsprognosen
  • Legeprognosen
  • Synektik
  • Nutzwertanalyse
  • Wertanalyse
  • morphologischer Kasten
  • Entscheidungstechniken#
  • Parameterschätzung
  • Korrelationsanalyse
  • Clusteranalyse

  • Kennzahlen
  • statistische Kennzahlen ( Vergleichszahlen, Gliederungsszahlen, Beziehungszahlen, Wertziffern, Indexzahlen )

  • Kennzahlen der BWL
  • Finanzierungsanalyse
  • Invesitionsanalyse
  • Finanzanalyse
  • Ergebnisanalsye
  • Rentabilitätskennzahlen
  • Materialbeschaffung
  • Lagerwirtschaft
  • Absatzwirtschaft
  • Personalwirtschaft

  • Kostenanalyse und Kostenvergleich
  • kritische Menge
  • Make or buy Analyse
  • Break Even Analyse

  • Verfahren der Investitionsrechnung
  • statistische Verfahren
  • Dynamische Verfahren

  • ABC Analyse
  • Wertanalyse
  • Kostenreduzierung durch Gegenüberstellten von Funktionswerten zu Funktionskosten
  • XYZ-Analyse
  • FMEA Fehler-Möglichkeits und Einflussanalyse
  • Ursachenanalsye ( zB Ishikawa-Diagramm. Ursache Wirkung Diagramme)
  • Nutzwertanalyse
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Marktanalyse
  • Konkurrenzanalyse
  • Kundenzufriedenheitsanalyse
  • Chancen-Risiken-Analyse
  • Produkt- Matrix von Ansofrt
  • Wertschöpfungsanalyse
  • PIMS Programm

  • Benchmarking
  • Konkurrenzanalyse
  • Früherkennungssysteme (für Reklamation und Konjunktur )
  • Planungstechniken ( Diagramm- Netzplantechnik )
  • Phasenmodelle für die Optimierung des Aufbaus und der Ablaufstrukturen im 
  • 3-/5-Modell oder 6-Stufenmodell REFA

  • Operations Research
  • Warteschlangentheorie
  • lineare Progammierung
  • Synektik
  • Brainstorming
  • Bionik
  • morphologischer Kasten
  • Delphi Modelle
  • Szenario Technik
  • GAP Analyse

  • Produktlebenszyklus
  • Erfahrungskurve
  • Portofolio Methode ( BCG-Matrix)
  • Potentialanaylse





Montag, 18. September 2017

Weitere Blogs für angehende Wirtschaftsfachwirte

Prüfung der Wirtschaftsfachwirte
http://www.klickst-du-schon.de/blog

Forum für Fachwirte
http://www.fachwirt-forum.de/

Fachwirtblog
http://www.fachwirt-blog.de/wirtschaftsfachwirt

Nebenberuflich Betriebswirt werden
http://nebenberuflich-zum-betriebswirt.de/allgemein/4-blogs-die-du-kennen-musst.html

Eintrag von geprüftem Wirtschaftsfachwirt
https://www.fernstudium-infos.de/blogs/blog/710-neues-ziel-gefunden-gepr-wirtschaftsfachwirt/

Fachwirtblog
http://www.fachwirtihk.de/

Blog mit einigen Einträgen zum Thema Rechnungswesen
http://lernstoff.blogspot.de/

Erfahrungsbericht zum Wirtschaftsfachwirt
https://blog.genua.de/blog/post/immer-am-ball-bleiben-meine-weiterbildung-zum-wirtschaftsfachwirt.html

Wirtschaftsfachwirt gegen Betriebswirt
http://www.ihkbiz.de/ihkbiz-blog/entry/wirtschaftsfachwirt-vs-betriebswirt.html

Wirtschaftsfachwirtblog
http://wirtschaftsfachwirt1.rssing.com/chan-8668745/all_p1.html

Fragen zum Fachgespräch
http://blog.burkes.de/2016/05/mundliche-erganzungsprufung-fachwirte.html

Dr. M Ebert Lernhilfen und Lernimpulse
http://www.spassslerndenk-shop.de/mehr-von-marius-ebert/

Bewertungen zum ILS Wirtschaftsfachwirt
http://www.fernstudiumcheck.de/fernstudium/wirtschaftsfachwirt/ils-1126

Lernkarten rund 60 Euro
http://www.cobocards.com/blog/lernkarten-fuer-wirtschaftsfachwirte-ihk-prufung/2012/02

Forumsbeitrag
https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/14498-pr%C3%BCfungen-schon-vorbei/

Qualifikation komplett als Webinar
http://mit-blog.de/lehrgang-zum-gepr-wirtschaftsfachwirtin-ihk-komplett-als-webinar-2/

Buchtipp, werde ich mir mal ansehen
http://www.epubli.de/shop/buch/BASISWISSEN---GEPR%C3%9CFTER-WIRTSCHAFTSFACHWIRT---HQ---BETRIEBLICHES-MANAGEMENT-Bianca-Wolfschmidt-9783737524957/42966