Montag, 16. Oktober 2017

Produkteigenschaften für den Verkaufserfolg - Handlungsspezifische Qualifikationen

Im Rahmen der Produktpolitik unterscheidet man zwischen einer Sortimentspolitik und einer Produktpolitik. Hierbei gehören mehrere Aspekte zu einem erfolgreichen Handel und ein Aspekt der erfolgreichen Produktpolitik ist dieser Teilaspekt.

In diesem Beitrag wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Produkteigenschaften den Verkaufserfolg beeinflussten können. 


Die Verfügbarkeit 
Wer ein Produkt kaufen möchte, der möchte es auch bald haben. Manchmal sind bestimmte Produkte aus gesetzlichen oder organisatorischen Gründen in bestimmten Ländern nicht verfügbar. Dies kann für Ärger bei den Kunden sorgen. Darum ist bei der Produktpoltik darauf zu achten, dass die Produkte auch stets verfügbar gehalten werden.

Das Image
Qualität ist das Eine, jedoch nützt ein tolles Produkt nicht viel, wenn die potentiellen Kunden kein Vertrauen zur Marke oder zum Produkt haben. Ein gutes Image kann dafür sorgen, dass man sich gerne mit dem Produkt zeigt. Es sollte das Ziel aller Marketing Maßnahmen sein ein positives Image für die Marke und die Produkte, für die Firma und deren Sortiment auf zu bauen.

Der Preis 
Der Preis ist ein wesentliches Verkaufsargument. Mögen Kunden zwei Produkte gleich gerne, so kann der Preis ein entscheidendes Kriterium für den Kauf oder das Ausweichen auf das Alternativprodukt sein. Darum gilt des den Preis immer gut am Mark zu orientieren und gegebenenfalls zu korrigieren.

Die Marke 
Um ein Produkt erfolgreich verkaufen zu können braucht man eine positiv besetzte Marke. Diese sollte geschickt mit Hilfe eines guten Marketing aufgebaut worden sein und man sollte auch hierin viel Kraft investieren. Eine gut einführte und positiv besetzte Marke verkauft die Produkte fast von selbst, aus sich heraus.

Die Lebensdauer
Dieser Punkt ist nicht ganz unwichtig. Egal ob es hierbei um die Lebensdauer geht, die das Produkt tatsächlich hat oder darum welche Lebensdauer man ihm zuschreibt. Häufig ist eine lange Lebensdauer ein sehr gutes Verkaufsargument. Jedoch gibt es auch Hersteller, die bewusst auf eine künstlich verkürzte Lebensdauer von Produkten setzten und diese nach einer gewissen Zeit kaputt gehen lassen. Man spricht hierbei von geplanter Obsoleszenz, jedoch ist diese in der Praxis schwer nachweisbar.

Die Qualität
Die Lebensdauer und die Qualität können miteinander einher gehen. Jedoch muss dies nicht der Fall sein, wenn es sich zum Beispiel um Verbrauchsgüter handelt.
Wer Qualität zu seinem Maßstab macht, der liegt voll im Trend, so sind die Menschen insgesamt weit aus qualitätsbewusster geworden, als dies noch vor fünf Jahren der Fall war.

Die Form
Wenn die Form den individuellen Konsumgewohnheiten entspricht steigt die Chance das Produkt auch absetzen zu können

Die Erhältichkeit 
Erhältlichkeit ist nicht das selbe wie die Verfügbarkeit. Man kann jedoch davon ausgehen, dass ein Kunde, ist das Produkt nicht verfügbar und erhältlich auf ein Subsitutionsgut ausweichen wird.

Der Nutzen 
Der Nutzen ist individuell zu bewerten. Die Aufgabe eines gelungenen Marketing liegt auch darin den Kundennnutzen hervor zu heben und zu verdeutlichen. Wer den Kundennutzen erkannt hat und heraus stellt, dem ist ein guter Absatz des Produktes gewiss.

Die Ökologie 
Immer mehr Kunden verlangen nach Umweltverträglichen Produkten.

Die Service Leistungen
Neben dem Produkt an sich spielt der Service eine große Rolle. Neben Garantie und Wartungsangeboten können auch kostenlose Beratungen und ein Mehr an Service den Produktverkauf fördern.

Die Verpackung 
Die Verpackung gilt als eigener Verkäufer. Mit der richtigen Verpackung verkaufen sich Produkte fast von selbst. So gehört es zu den wichtigsten Eigenschaften eines Produktes wie es verpackt ist. Auch wenn diese im späteren Gebrauch keine Rolle mehr spielt kann die Verpackung doch den Ausschlag fü reine Kaufentscheidung geben.

Quellen
Handlungsspezifische Qualifikationen Seite 353

Montag, 9. Oktober 2017

Marketing - Phasen des Marketing Plans - Handlungsspezifische Qualifikationen

Ein Marketingplan ist der schriftlich formulierte Plan wie man Marketingziele erreichen kann und welche Mittel und Wege sich anbieten diese Ziele mit dem Unternehmensleitbild in Einklang zu bringen.

Es gibt verschiedene Marketing Pläne, die sich nach einer zeitlichen Einteilung oder einer inhaltlichen Planung richten können. Außerdem kann man noch Marketingpläne nach Genauigkeit und Zielsetzung unterscheiden.

Grundlegende Aspekte sind die künftigen Absatzentwicklungen für die ein Absatzprogramm aufgestellt werden soll,

Der klassische Prozess der Marketingplanung läst sich in die folgenden sechs Phasen zerlegen:

Phase 1 ist die Phase der Problemerkennung. In dieser Phase geht es darum den Ist Zustand zu erfassen und die Ursachen für fehlende Umsatzzahlen oder sinkende Erlöse zu erkennen. Hier liegen mögliche Ursachen in einem steigenden Wettbewerb oder darin, dass die Preise zerfallen.

Die zweite Phase ist die Situationsanalyse. In dieser muss Marktforschung betrieben werden. Die Daten müssen erhoben und gesammelt werden, außerdem müssen Fakten zusammen gestellt werden, die die Ist Analyse ermöglichen. Auch die Aufbereitung und Auswertung der Daten ist in dieser Phase dran.

Darauf folgt die Phase der Zielsetzung, in der dritten Phase setzt man sich Marketing Ziele, welche in Phase vier

In der Planungsphase für ihre Realisierung vorbereitet werden. Es sollen die Marketingstrategien ausgewählt und entwickelt werden und es wird ein Marketing Mix zusammen gestellt. Dann wird noch das Management entscheiden wie nun konkret vorgegangen werden soll.

Im fünften Teil kommt es zur Realisierung, dies ist die Umsetzung des Marketingplans, der die sechste Phase vorbereitet, in dieser Phase, Kontrolle genannt, werden die Marketing Maßnahmen auf ihren Erfolg hin überprüft. Es wird eine sogenannte Soll Ist Analyse durchgeführt und verglichen, ob die gesteckten Ziele erreicht wurden. Die letzte Phase, die Kontrollphase oder auch das Controlling läutet eine Wiederholung des Planes vom Anfang ( Problemerkennung ) bis zum nächsten Ende des Durchlaufs ein. 

Marketing - Phasen des Marketing Plans - Handlungsspezifische Qualifikationen


Montag, 2. Oktober 2017

Handlungsspezifische Qualifikationen- Produktlebenszyklus

Der Produktlebenzyklus ist eine Methode um ein Produkt in seiner Umsatzentwicklung zu erfassen. Hierbei werden die Kennzahlen Umsatz und Gewinn in ihrer zeitlichen Entwicklung heran gezogen. 

Beziehung zu anderen Modellen

Der Produktlebenszyklus hat eine intensive Beziehung zur Boston Sales Matrix. Während diese dazu dient das Sortiment abzubilden und nach Faktoren der Marktposition zu unterteilen, ist der Produktlebenszyklus dafür gedacht ein Produkt in seinem zeitlichen Verlauf zu sehen.

Man kann eine Phase aus dem Produktlebenszyklus auch einer Position innerhalb der Boston Sales Matrix zuordnen.

Neben diesem Aspekt kann man die Inhalte aus dem Produktlebenszyklus Modell auch auf die 9 Felder Matrix von Mc Kinsey übertragen.

Bedeutung des Produktlebenszyklus


Die Bedeutung des Produktlebenszyklus ist gerade im stategischen Management sehr hoch. Leider kann man den Nutzen des Modells nicht vollständig nachweisen mit den gängigen empirischen Methoden, dennoch ist dieses Modell allgmein anerkannt. Wie bei allen Modellvorstellungen handelt es sich um ein idealtypisches Modell. Das bedeutet, dass das Modell nur ein Muster ist, welches unter idealen Bedingungen stattfindet und nur zum Teil auf die Realität übertragbar ist. Im realen Leben weichen ja die Bedigungen von diesem idealtypischen Modell ab. 

Es ist ein hilfreiches Modell, wenn es darum geht strategische Pläne zu entwickeln und ist deshalb auch ein gutes Werkzeug für das Management. 

Die Einflussfaktoren, die auf das Modell einwirken sind der wirtschaftliche Rahmen, in dem sich die Firma und das Produkt bewegt, die allgemeine Stimmung für den Konsum ( das Konsumklima), die Qualität und Quantität des Produktes, sowie die Innovationen, die ja dann auch den Markt verändern. Zudem sind die Kommunikationsfaktoren am Markt wichtig und wirken auf das Produkt ein, Gesetze und Auflagen verändern das Käuferverhalten und die Position des Produktes am Markt. 

Die Phasen des Produktlebenszyklus

Man teilt das Modell in die folgenden Phasen ein 
1.Einführungsphase
2.Wachstumsphase
3.Reifephase
4.Sättigungsphase
5. Degenerationsphase (Rückgang) ggf. wird auch noch von einer Nachlaufphase gesprochen.

In der Einführungsphase wird viel Werbung benötigt, um das Produkt bekannt zu machen. Dies ist nur wenig bekannt und es werden nur wenig Stücke von dem Objekt produziert.. Nur ein Teil der Nachfrage wird hierdurch befriedigt. In dieser Phase ist es wichtig, dass der Kaufwiderstand überwunden wird. 

Die Wachstumsphase ist durch einen langsam steigenden Gewinn gekennzeichnet. Hier steigt auch die Konkurrenz, denn die Bekanntheit des Produktes steigt. Die Kaufkraft nimmt in dieser Phase stark zu. Hier kommt der Break Even auch näher und das Produkt wird dem Endverbraucher bekannter.

In der Reifephase wächst der Gewinn des Produktes nun langsamer. Der Marktanteil ist umkämpft und der Gewinn wird langsam weniger. In dieser Phase sollte man auf Umsatzmaximierung setzen. Die Werbung zielt in der Reifephase des Produktlebenszyklus primär darauf ab die individuellen Produkteigenschaften ins rechte Licht zu rücken. 

Wenn Rückgang im Umsatz und Gewinn zu verzeichnen ist, kann man sagen, dass das Produkt stirbt. Die Gründe können vielfältig sein. Neben zu großem Wettbewerb und technischen Entwicklungen gibt es auch noch andere Ursachen für den Rückgang im Umsatz.

Als Gegenmaßnahmen kann man Änderungen am Produkt vornehmen, um dies wieder am Markt interessant zu machen oder man kann Erhaltungswerbung schalten, um den Umsatz an zu kurbeln.

Quellen und weiterführende Literatur

http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/marketing/produktlebenszyklus.php
http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/marketing/produktlebenszyklus.php
http://www.betriebswirtschaft-lernen.net/erklaerung/produktlebenszyklus/
https://de.wikipedia.org/wiki/Produktlebenszyklus

Montag, 25. September 2017

Handlungsspezifische Qualifikationen - Liste der Methoden und Zahlen

Hier einmal eine unordentliche Notiz zu den Kennzahlen und Methoden ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Es handelt sich hierbei um eine Denkstütze für unseren persönlichen Gebrauch, kann ggf ja aber auch für Euch hilfreich sein.
  • Entscheidungsbaumtechnik
  • Standortanalyse
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Kennzahlen
  • Kennzahlensysteme
  • Verhältniszahlen
  • Soll-Ist-Vergleich
  • Zeitreihenanalyse
  • Operations Research
  • Spieltheorie
  • lineare Optimimierung
  • Portfolio Methode
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Trendextrapolation
  • Brainstorming
  • Investitionsrechnung
  • Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Früherkennungsanalysse
  • Lückenanalyse
  • Budgetierung
  • Indikatorprognosen
  • Wirkungsprognosen
  • Legeprognosen
  • Synektik
  • Nutzwertanalyse
  • Wertanalyse
  • morphologischer Kasten
  • Entscheidungstechniken#
  • Parameterschätzung
  • Korrelationsanalyse
  • Clusteranalyse

  • Kennzahlen
  • statistische Kennzahlen ( Vergleichszahlen, Gliederungsszahlen, Beziehungszahlen, Wertziffern, Indexzahlen )

  • Kennzahlen der BWL
  • Finanzierungsanalyse
  • Invesitionsanalyse
  • Finanzanalyse
  • Ergebnisanalsye
  • Rentabilitätskennzahlen
  • Materialbeschaffung
  • Lagerwirtschaft
  • Absatzwirtschaft
  • Personalwirtschaft

  • Kostenanalyse und Kostenvergleich
  • kritische Menge
  • Make or buy Analyse
  • Break Even Analyse

  • Verfahren der Investitionsrechnung
  • statistische Verfahren
  • Dynamische Verfahren

  • ABC Analyse
  • Wertanalyse
  • Kostenreduzierung durch Gegenüberstellten von Funktionswerten zu Funktionskosten
  • XYZ-Analyse
  • FMEA Fehler-Möglichkeits und Einflussanalyse
  • Ursachenanalsye ( zB Ishikawa-Diagramm. Ursache Wirkung Diagramme)
  • Nutzwertanalyse
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Marktanalyse
  • Konkurrenzanalyse
  • Kundenzufriedenheitsanalyse
  • Chancen-Risiken-Analyse
  • Produkt- Matrix von Ansofrt
  • Wertschöpfungsanalyse
  • PIMS Programm

  • Benchmarking
  • Konkurrenzanalyse
  • Früherkennungssysteme (für Reklamation und Konjunktur )
  • Planungstechniken ( Diagramm- Netzplantechnik )
  • Phasenmodelle für die Optimierung des Aufbaus und der Ablaufstrukturen im 
  • 3-/5-Modell oder 6-Stufenmodell REFA

  • Operations Research
  • Warteschlangentheorie
  • lineare Progammierung
  • Synektik
  • Brainstorming
  • Bionik
  • morphologischer Kasten
  • Delphi Modelle
  • Szenario Technik
  • GAP Analyse

  • Produktlebenszyklus
  • Erfahrungskurve
  • Portofolio Methode ( BCG-Matrix)
  • Potentialanaylse





Montag, 18. September 2017

Weitere Blogs für angehende Wirtschaftsfachwirte

Prüfung der Wirtschaftsfachwirte
http://www.klickst-du-schon.de/blog

Forum für Fachwirte
http://www.fachwirt-forum.de/

Fachwirtblog
http://www.fachwirt-blog.de/wirtschaftsfachwirt

Nebenberuflich Betriebswirt werden
http://nebenberuflich-zum-betriebswirt.de/allgemein/4-blogs-die-du-kennen-musst.html

Eintrag von geprüftem Wirtschaftsfachwirt
https://www.fernstudium-infos.de/blogs/blog/710-neues-ziel-gefunden-gepr-wirtschaftsfachwirt/

Fachwirtblog
http://www.fachwirtihk.de/

Blog mit einigen Einträgen zum Thema Rechnungswesen
http://lernstoff.blogspot.de/

Erfahrungsbericht zum Wirtschaftsfachwirt
https://blog.genua.de/blog/post/immer-am-ball-bleiben-meine-weiterbildung-zum-wirtschaftsfachwirt.html

Wirtschaftsfachwirt gegen Betriebswirt
http://www.ihkbiz.de/ihkbiz-blog/entry/wirtschaftsfachwirt-vs-betriebswirt.html

Wirtschaftsfachwirtblog
http://wirtschaftsfachwirt1.rssing.com/chan-8668745/all_p1.html

Fragen zum Fachgespräch
http://blog.burkes.de/2016/05/mundliche-erganzungsprufung-fachwirte.html

Dr. M Ebert Lernhilfen und Lernimpulse
http://www.spassslerndenk-shop.de/mehr-von-marius-ebert/

Bewertungen zum ILS Wirtschaftsfachwirt
http://www.fernstudiumcheck.de/fernstudium/wirtschaftsfachwirt/ils-1126

Lernkarten rund 60 Euro
http://www.cobocards.com/blog/lernkarten-fuer-wirtschaftsfachwirte-ihk-prufung/2012/02

Forumsbeitrag
https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/14498-pr%C3%BCfungen-schon-vorbei/

Qualifikation komplett als Webinar
http://mit-blog.de/lehrgang-zum-gepr-wirtschaftsfachwirtin-ihk-komplett-als-webinar-2/

Buchtipp, werde ich mir mal ansehen
http://www.epubli.de/shop/buch/BASISWISSEN---GEPR%C3%9CFTER-WIRTSCHAFTSFACHWIRT---HQ---BETRIEBLICHES-MANAGEMENT-Bianca-Wolfschmidt-9783737524957/42966

Montag, 11. September 2017

Generalist oder Spezialist, warum wir Wirtschaftsfachwirt und nicht Personalwirt gewählt haben

Wer vor einer ähnlichen Fragestellung wie wir steht und sich entscheiden muss, ob man in seinem Fachbereich weiter geht oder sich noch mal auf macht und generelle Bildung erhalten möchte, der kann aus diesem Beitrag eventuell eine Entscheidungshilfe gewinnen. Sicher ist das nicht für alle Leute ein Grund den Wirtschaftsfachwirt vor zu ziehen, aber man kann sich hier doch einige Ideen holen was welche Vorteile bietet und wo man lieber noch einmal drüber nachdenken sollte:


Wir kriegen Kenntnisse für eine eventuelle Selbstständigkeit

Die Ausbildung ist so generell und so umfassend, dass man wirklich prima für das Gründen und führen einer Firma gerüstet ist. Man schaut in alle Bereiche hinein und kann so auf diese Grundlagen zurück greifen und noch weiter schauen. Man bekommt zu wissen wie man gründet und welche Voraussetzungen man braucht. Man erfährt wie man seine Firma bekannt macht und wie man Personal einstellt, führt und richtig behandelt. Man bekommt Einblicke in alle kaufmännischen und inhaltlichen Bereiche, die für so eine Firma wichtig sind.

Wir lernen Stärken und Schwächen neu kennen

Durch das fundierte Durcharbeiten aller wirtschaftlichen Teilgebiete bekommt man noch mal einen Überblick darüber was einem als Lernender Spaß bereitet und liegt. Man bekommt auch einen Einblick darin, welche Teilbereiche man künftig lieber meiden sollte. So haben uns 2 Hefte Kosten- und Leistungsrechnung gründlich von der Idee Buchhalter werden zu wollen befreit. Es war einfach sonnenklar, dass wir froh waren diese Hefte abgeschlossen zu haben und auch kein Interesse haben das über das notwendige Maß hinaus gehend zu verfolgen.

Im Gegensatz dazu hat Marketing hier breite Zustimmung gefunden. Die Inhalte waren eingängig und spannend, es kostete keine Mühe sich durch die Hefte zu arbeiten und die neuen Lerninhalte wurden vom Gehirn wie von einem Schwamm aufgesogen. So interessant und spannend! Uns hat die ganze Marketing Geschichte so fasziniert, dass wir als Akademie Studenten bei der Fernuni Hagen gleich mal ein paar Marketing Einheiten gebucht haben.


Wir haben eine umfassende Grundbildung

Diese Grundbildung ist wirklich nicht zu verachten: Die Grundlagen sind ja alle untereinander vernetzt, das Fachwissen des einen Fachs ist das Hintergrundwissen des anderen Teilbereichs und die Inhalte sind verzahnt, vernetzt und aufeinander bezogen. Wer sich im wirtschaftlichen Bereich zunächst mit den gesamten Grundlagen eindeckt, dem wird es auch leichter fallen in seinem Teilbereich zu denken. Durch eine gute Grundbildung bildet sich ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge, man lernt das große Ganze zu sehen und nicht nur sein Tortenstück, man hat die Möglichkeit die Erkenntnisse aus anderen Teilbereichen einfließen zu lassen. Zum Beispiel soll man eine Stellenanzeige schreiben: Wir greifen hierbei auf das Wissen aus dem Bereich Personal zurück ( wie sollte eine gute Stellenbeschreibung aussehen, welche rechtlichen Bedingungen liegen bei einer Stellenanzeige vor ) und bedienen uns aber auch Fachkenntnissen aus dem Bereich des Marketings ( wie schafft man es Interesse zu wecken, welche Schlagworte wecken Neugier, wo sollte man eine Anzeige positionieren und wie sollte diese aufgebaut werden ?)

Wir haben Hintergrundwissen 

Schaue ich Nachrichten, so schaue ich diese heute anders. Während mir die Erhöhung des Leitszins früher nur sagte : " AH Kredite werden teuer !"  so laufen heute im meinem Kopf ganze Bänder von Informationen im Hintergrund ab. Dieses Hintergrundwissen wirkt sich natürlich auch privat aus. Ich lerne wann ich welche Aktionen am besten durchführe ( zum Beispiel Aktien kaufen ) oder überlege mir was das für Folgen für die Konjunktur haben könnte. Ich sehe nun Dinge in ihrem Zusammenhang und zwar auf Mikroebene und Makroebene und das ist wirklich super.

Auch das Wissen über die finanziellen Möglichkeiten zur Förderung von Mitarbeitern hat sich unmittelbar auf das Leben ausgewirkt. Wir haben nun eine Altersvorsorge in Betracht gezogen, welche wir durch Umwandlung von unseren Gehältern finanzieren werden. Da sag mal einer der Wirtschaftsfachwirt bringt nix.

Wir sind noch mal für alle Richtungen offen

Hätte man Personal gewählt, so wäre es Personal geworden, und zwar ohne wenn und aber. Nun kann man argumentieren, dass es mit der Spezialisierung ja auch eine Verbesserung gewesen wäre, da man ein Fachmann für einen Teilbereich wird. Jedoch finde ich es gerade gut erst einmal noch mehr generelle Informationen und Kenntnisse auf zu bauen und dann noch tiefer in einen Bereich einzudringen. Da die Kenntnisse viel tiefgehender und vernetzter sind, als sie bei der Ausbildung zur Bürokauffrau oder der Verwaltungsfachangestellten vermittelt wurden, kann man nun nach dem Wirtschaftsfachwirt auch klarer sehen welcher Teilbereich noch mehr Vertiefung bedarf.

Wir haben neue Freiheiten

Dieses Wissen und die Möglichkeit, dass noch einmal alles offen ist hilft uns dabei freier zu werden. Durch den Personalfachwirt wären wir auf einen recht kleinen Teilbereich eingegrenzt. Zwar hätten wir dann auch die Formale Voraussetzung für ein Studium bekommen, aber wir hätten dann nicht die breiten Fachkenntnisse erhalten. So haben wir den Weg in Richtung Bachelor BWL frei und zwar auf den Ebenen Voraussetzungen und Fachkenntnisse und können uns dann, im Master festlegen.

Wir sind nun gerade für kleinere Betriebe die perfekte Besetzung

Die Vernetzung der Fachgebiete und die tiefgehenden Grundkenntnisse sind gerade in kleinen Firmen super. Während sich große Firmen Personalabteilungen leisten, wo man dann als Personalfachmann landet, ist es in kleinen Firmen oft so, dass die eierlegendewollmilchsau gesucht wird. Dies ist man als Wirtschaftsfachwirt gewissermaßen. Man kann den Chefs in allen Teilbereichen zur Hand gehen und sich schnell in andere Gebiete einarbeiten, da man ja überall Grundkenntnisse hat. 

Wir lernen Bereiche kennen, in denen wir noch mehr Bildung wünschen

Wie bereits geschildert Marketing ist unsere neue Leidenschaft. Wir haben damit auch schon die erste Weiche in Richtung Zukunft gestellt. Um die bereits tollen Grundideen des Lehrgangs Wirtschaftsfachwirt noch zu ergänzen kann man sich als Akademiestudent bei der Fernuni Hagen speziell die Module heraussuchen, die interessant sind und so sein eigenes Wissen fundiert vertiefen. Für uns galt in dem Fall, dass wir uns in Richtung BWL Marketing orientiert haben. Ich habe mir noch dazu einen Kurs für Arbeitsrecht gegönnt. Das konnte ich bei juristischen Fakulität machen. Also alles in Allem sehr interessant und lehrreich und wir haben Interessen kennengelernt und konnten gezielt nach weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten suchen.

Wir haben vernetztes Wissen im Bereich Wirtschaft

Bereits vor der Prüfung merkt man: Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Man stellt fest, dass die Unternehmensrechtsformen nicht nur für die Existenzgründung wichtig sind ( welche Form wählt man ) sondern auch in BWL wieder auftauchen. Man lernt, dass die Mitbestimmung des Betriebsrates zum Einen in Sachen Personal eine Rolle spielt, zum Anderen aber auch in anderen Teilbereichen. Überhaupt, BGB und HGB ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche und das Rechnungswesen findet man auch immer mal wieder ( wenn man sich die Betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ansieht )
So eine Vernetzung und Grundbildung ist eine super Sache. Man erkennt nicht nur, dass es Zusammenhänge zwischen den Teilbereichen gibt, sondern lernt auch Sachverhalte komplex zu betrachten. Zum Beispiel wenn ich jemanden einstellen will. So muss ich den Aufbau der Stellenanzeige kennen ( rechtlich, personal ), diese gute in Szene setzen können ( Marketing ) und den gesamten Einstellungsprozess effektiv abarbeiten können ( organisatorisch, rechtlich und betriebswirtschaftlich sinnvoll ). Mir fiel beim Wirtschaftsfachwirt auf, dass solche Vernetzungen beim normalen Lernen komplett fehlen, sondern dass dort immer nur auf einzelnen Teilbereichen rumgeritten wird. Das ist doch eigentlich total schade. Es sollte auch in den Schulen mehr projektbezogenes Lernen geben. 

Generalist oder Spezialist, warum wir Wirtschaftsfachwirt und nicht Personalwirt gewählt haben

Wer vor einer ähnlichen Fragestellung wie wir steht und sich entscheiden muss, ob man in seinem Fachbereich weiter geht oder sich noch mal auf macht und generelle Bildung erhalten möchte, der kann aus diesem Beitrag eventuell eine Entscheidungshilfe gewinnen. Sicher ist das nicht für alle Leute ein Grund den Wirtschaftsfachwirt vor zu ziehen, aber man kann sich hier doch einige Ideen holen was welche Vorteile bietet und wo man lieber noch einmal drüber nachdenken sollte:


Wir kriegen Kenntnisse für eine eventuelle Selbstständigkeit

Die Ausbildung ist so generell und so umfassend, dass man wirklich prima für das Gründen und führen einer Firma gerüstet ist. Man schaut in alle Bereiche hinein und kann so auf diese Grundlagen zurück greifen und noch weiter schauen. Man bekommt zu wissen wie man gründet und welche Voraussetzungen man braucht. Man erfährt wie man seine Firma bekannt macht und wie man Personal einstellt, führt und richtig behandelt. Man bekommt Einblicke in alle kaufmännischen und inhaltlichen Bereiche, die für so eine Firma wichtig sind.

Wir lernen Stärken und Schwächen neu kennen

Durch das fundierte Durcharbeiten aller wirtschaftlichen Teilgebiete bekommt man noch mal einen Überblick darüber was einem als Lernender Spaß bereitet und liegt. Man bekommt auch einen Einblick darin, welche Teilbereiche man künftig lieber meiden sollte. So haben uns 2 Hefte Kosten- und Leistungsrechnung gründlich von der Idee Buchhalter werden zu wollen befreit. Es war einfach sonnenklar, dass wir froh waren diese Hefte abgeschlossen zu haben und auch kein Interesse haben das über das notwendige Maß hinaus gehend zu verfolgen.

Im Gegensatz dazu hat Marketing hier breite Zustimmung gefunden. Die Inhalte waren eingängig und spannend, es kostete keine Mühe sich durch die Hefte zu arbeiten und die neuen Lerninhalte wurden vom Gehirn wie von einem Schwamm aufgesogen. So interessant und spannend! Uns hat die ganze Marketing Geschichte so fasziniert, dass wir als Akademie Studenten bei der Fernuni Hagen gleich mal ein paar Marketing Einheiten gebucht haben.


Wir haben eine umfassende Grundbildung

Diese Grundbildung ist wirklich nicht zu verachten: Die Grundlagen sind ja alle untereinander vernetzt, das Fachwissen des einen Fachs ist das Hintergrundwissen des anderen Teilbereichs und die Inhalte sind verzahnt, vernetzt und aufeinander bezogen. Wer sich im wirtschaftlichen Bereich zunächst mit den gesamten Grundlagen eindeckt, dem wird es auch leichter fallen in seinem Teilbereich zu denken. Durch eine gute Grundbildung bildet sich ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge, man lernt das große Ganze zu sehen und nicht nur sein Tortenstück, man hat die Möglichkeit die Erkenntnisse aus anderen Teilbereichen einfließen zu lassen. Zum Beispiel soll man eine Stellenanzeige schreiben: Wir greifen hierbei auf das Wissen aus dem Bereich Personal zurück ( wie sollte eine gute Stellenbeschreibung aussehen, welche rechtlichen Bedingungen liegen bei einer Stellenanzeige vor ) und bedienen uns aber auch Fachkenntnissen aus dem Bereich des Marketings ( wie schafft man es Interesse zu wecken, welche Schlagworte wecken Neugier, wo sollte man eine Anzeige positionieren und wie sollte diese aufgebaut werden ?)

Wir haben Hintergrundwissen 

Schaue ich Nachrichten, so schaue ich diese heute anders. Während mir die Erhöhung des Leitszins früher nur sagte : " AH Kredite werden teuer !"  so laufen heute im meinem Kopf ganze Bänder von Informationen im Hintergrund ab. Dieses Hintergrundwissen wirkt sich natürlich auch privat aus. Ich lerne wann ich welche Aktionen am besten durchführe ( zum Beispiel Aktien kaufen ) oder überlege mir was das für Folgen für die Konjunktur haben könnte. Ich sehe nun Dinge in ihrem Zusammenhang und zwar auf Mikroebene und Makroebene und das ist wirklich super.

Auch das Wissen über die finanziellen Möglichkeiten zur Förderung von Mitarbeitern hat sich unmittelbar auf das Leben ausgewirkt. Wir haben nun eine Altersvorsorge in Betracht gezogen, welche wir durch Umwandlung von unseren Gehältern finanzieren werden. Da sag mal einer der Wirtschaftsfachwirt bringt nix.

Wir sind noch mal für alle Richtungen offen

Hätte man Personal gewählt, so wäre es Personal geworden, und zwar ohne wenn und aber. Nun kann man argumentieren, dass es mit der Spezialisierung ja auch eine Verbesserung gewesen wäre, da man ein Fachmann für einen Teilbereich wird. Jedoch finde ich es gerade gut erst einmal noch mehr generelle Informationen und Kenntnisse auf zu bauen und dann noch tiefer in einen Bereich einzudringen. Da die Kenntnisse viel tiefgehender und vernetzter sind, als sie bei der Ausbildung zur Bürokauffrau oder der Verwaltungsfachangestellten vermittelt wurden, kann man nun nach dem Wirtschaftsfachwirt auch klarer sehen welcher Teilbereich noch mehr Vertiefung bedarf.

Wir haben neue Freiheiten

Dieses Wissen und die Möglichkeit, dass noch einmal alles offen ist hilft uns dabei freier zu werden. Durch den Personalfachwirt wären wir auf einen recht kleinen Teilbereich eingegrenzt. Zwar hätten wir dann auch die Formale Voraussetzung für ein Studium bekommen, aber wir hätten dann nicht die breiten Fachkenntnisse erhalten. So haben wir den Weg in Richtung Bachelor BWL frei und zwar auf den Ebenen Voraussetzungen und Fachkenntnisse und können uns dann, im Master festlegen.

Wir sind nun gerade für kleinere Betriebe die perfekte Besetzung

Die Vernetzung der Fachgebiete und die tiefgehenden Grundkenntnisse sind gerade in kleinen Firmen super. Während sich große Firmen Personalabteilungen leisten, wo man dann als Personalfachmann landet, ist es in kleinen Firmen oft so, dass die eierlegendewollmilchsau gesucht wird. Dies ist man als Wirtschaftsfachwirt gewissermaßen. Man kann den Chefs in allen Teilbereichen zur Hand gehen und sich schnell in andere Gebiete einarbeiten, da man ja überall Grundkenntnisse hat. 

Wir lernen Bereiche kennen, in denen wir noch mehr Bildung wünschen

Wie bereits geschildert Marketing ist unsere neue Leidenschaft. Wir haben damit auch schon die erste Weiche in Richtung Zukunft gestellt. Um die bereits tollen Grundideen des Lehrgangs Wirtschaftsfachwirt noch zu ergänzen kann man sich als Akademiestudent bei der Fernuni Hagen speziell die Module heraussuchen, die interessant sind und so sein eigenes Wissen fundiert vertiefen. Für uns galt in dem Fall, dass wir uns in Richtung BWL Marketing orientiert haben. Ich habe mir noch dazu einen Kurs für Arbeitsrecht gegönnt. Das konnte ich bei juristischen Fakulität machen. Also alles in Allem sehr interessant und lehrreich und wir haben Interessen kennengelernt und konnten gezielt nach weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten suchen.

Wir haben vernetztes Wissen im Bereich Wirtschaft

Bereits vor der Prüfung merkt man: Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Man stellt fest, dass die Unternehmensrechtsformen nicht nur für die Existenzgründung wichtig sind ( welche Form wählt man ) sondern auch in BWL wieder auftauchen. Man lernt, dass die Mitbestimmung des Betriebsrates zum Einen in Sachen Personal eine Rolle spielt, zum Anderen aber auch in anderen Teilbereichen. Überhaupt, BGB und HGB ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche und das Rechnungswesen findet man auch immer mal wieder ( wenn man sich die Betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ansieht )
So eine Vernetzung und Grundbildung ist eine super Sache. Man erkennt nicht nur, dass es Zusammenhänge zwischen den Teilbereichen gibt, sondern lernt auch Sachverhalte komplex zu betrachten. Zum Beispiel wenn ich jemanden einstellen will. So muss ich den Aufbau der Stellenanzeige kennen ( rechtlich, personal ), diese gute in Szene setzen können ( Marketing ) und den gesamten Einstellungsprozess effektiv abarbeiten können ( organisatorisch, rechtlich und betriebswirtschaftlich sinnvoll ). Mir fiel beim Wirtschaftsfachwirt auf, dass solche Vernetzungen beim normalen Lernen komplett fehlen, sondern dass dort immer nur auf einzelnen Teilbereichen rumgeritten wird. Das ist doch eigentlich total schade. Es sollte auch in den Schulen mehr projektbezogenes Lernen geben. 

Montag, 4. September 2017

Notenschlüssel für den Wirtschaftsfachwirt

Die Bewertungen der Prüfungsergebnisse spielen eine zentrale Rolle, wenn es um die Frage geht: Bestanden oder durchgefallen. Die folgende Aufstellung soll helfen Licht ins Dunkel der Bewertungen zu bringen und eine Übersicht über die Punkte und Noten bringen.


Die Punkte kann man auch als Prozentangaben verstehen, da sich die maximale Punktzahl von 100 Punkten als Basis dafür eignet. 

Note 1 (sehr gut): 100 - 92 Punkte

  • 100 - 99 Punkte = Note 1,0
  • 98 - 97 Punkte = Note 1,1
  • 96 Punkte = Note 1,2
  • 95 Punkte = Note 1,3
  • 94 Punkte = Note 1,4
  • 93 - 92 Punkte = Note 1,5

Note 2 (gut): 91 - 81 Punkte
  • 91 Punkte = Note 1,6
  • 90 Punkte = Note 1,7
  • 89 Punkte = Note 1,8
  • 88 Punkte = Note 1,9
  • 87 Punkte = Note 2,0
  • 86 Punkte = Note 2,1
  • 85 Punkte = Note 2,2
  • 84 Punkte = Note 2,3
  • 83 Punkte = Note 2,4
  • 82 - 81 Punkte = Note 2,5

Note 3 (befriedigend): 80 - 67 Punkte
  • 80 Punkte = Note 2,6
  • 79 Punkte = Note 2,7
  • 78 Punkte = Note 2,8
  • 77 Punkte = Note 2,9
  • 76 Punkte = Note 3,0
  • 75 - 74 Punkte = Note 3,1
  • 73 - 72 Punkte = Note 3,2
  • 71 - 70 Punkte = Note 3,3
  • 69 - 68 Punkte = Note 3,4
  • 67 Punkte = Note 3,5

Note 4 (ausreichend): 66 - 50 Punkte
  • 66 Punkte = Note 3,6
  • 65 Punkte = Note 3,7
  • 64 Punkte = Note 3,8
  • 63 - 62 Punkte = Note 3,9
  • 61 - 60 Punkte = Note 4,0
  • 59 - 58 Punkte = Note 4,1
  • 57 - 56 Punkte = Note 4,2
  • 55 - 54 Punkte = Note 4,3
  • 53 - 52 Punkte = Note 4,4
  • 51 - 50 Punkte = Note 4,5


-------------------- ab hier ist man in dem Fach im roten Bereich ---------------------

Note 5 (mangelhaft): 49 - 30 Punkte
  • 49 - 47 Punkte = Note 4,6
  • 46 - 45 Punkte = Note 4,7
  • 44 - 43 Punkte = Note 4,8
  • 42 - 41 Punkte = Note 4,9
  • 40 Punkte = Note 5,0
  • 39 Punkte = Note 5,1
  • 38 - 37 Punkte = Note 5,2
  • 36 - 35 Punkte = Note 5,3
  • 34 - 33 Punkte = Note 5,4
  • 32 - 30 Punkte = Note 5,5

Note 6 (ungenügend): 29 - 0 Punkte
  • 29 - 25 Punkte = Note 5,6
  • 24 - 20 Punkte = Note 5,7
  • 19 - 15 Punkte = Note 5,8
  • 14 - 10 Punkte = Note 5,9
  • 9 - 0 Punkte = Note 6,0

Quellen
  1. http://www.gepruefter-wirtschaftsfachwirt.info/ihk-notenschluessel/
  2. http://www.fachwirtihk.de/notenschluessel/
  3. https://www.ihkakademie-sbh.de/fileadmin/user_upload/Pruefung/Merkblatt_WFW_Teil_2.pdf


Montag, 28. August 2017

10 Tipps für eine gute Prüfungsvorbereitung

Heute wollte ich Euch mal ein paar Hinweise aus der Praxis geben. Leute, der Kampf ist real. Man muss so viele Dinge unter einen Hut bekommen, dass ich denke dass dieser Beitrag eventuell auch Leuten hilft, die ähnlich wie wir rudern, kämpfen und arbeiten und nicht richtig zu potte kommen. Jeder, der nebenberuflich was auf die Beine stellt, wird diese Probleme kennen.


1.Tipp organisier Dich

Es ist ist leider so, dass man sich fühlt wie im Aufgaben Dauerfeuer wenn man den Job und die Lerneinheiten miteinander verbinden will. Doch die Abhilfe hierfür ist denkbar einfach. Macht Euch mit Hilfe eines Wochenplanes, einer Tages 2 Do Liste und einem gut eingerichtetem Lehrplatz das lernen leichter.

Welche Papiere können bei der Organisation helfen?
  • Klausurliste
  • Themenübersicht
  • Wochenplan
  • Stoffliste


2.ABC des Lernens

Unsere liebe Kollegin brachte mir etwas sehr wesentliches zum Thema Prüfungsvorbereitung bei. Diese Lektion ist mir bis heute gut im Gedächtnis. Man kann sich mit Hilfe des ABC sehr viel helfen, wenn es um eine gute, fundierte Prüfungsvorbereitung geht:
a = Ability also Fähigkeit. Man sollte Kompetenzen aufbauen und sich im Stoff sicher fühlen
b= Breaks also Pausen, diese sind genau so wichtig wie das Lernen an sich. Dieser Punkt wird von Vielen, auch von mir oft vergessen
c= Currage Mut, dies ist vielen bekannt, also das man genau so viel kann wie viel man sich zutraut. Und das ist leider oft zu wenig. Nur Mut meine Lieben, man kann mehr als man denkt.

3. Materialvariationen

Immer nur mit einem Buch lernen? Immer nur auf die selben Zettel starren, das kann sehr öde sein. Wir haben hier eine breite Auswahl der verschiedensten Medien zusammen gestellt und werden auch noch mehr bereit stellten. So kann man sich dann in Sachen Vorbereitung herrlich abwechseln. Man sollte dabei auch ruhig ein oder zwei Bücher in den Besitz nehmen. Wenn man einen Sachverhalt in dem einen Buch oder im Lehrmaterial nicht versteht, so kann man sich dies mit Hilfe der anderen Bücher besser erklären.

4. Veranschaulichungen, Beispiele und Zeichnungen

Es kann hilfreich sein, wenn man für die Prüfungen lernt, für alle Inhalte selbst noch einmal einen anderen Zugang zu wählen. Unglaublich hilfreich ist es, wenn man für einen Lehrinhalt noch einmal ein eigenes Beispiel erstellt. Es kann auch super für das Lernen sein eine Zeichnung zum Sachverhalt zu erstellen.

So hat man beispielsweise das Thema der Betrieb und muss erklären was einen Betrieb ausmacht. Dies macht man laut der Stoffübersicht nach den Tatbeständen, welche ja entweder systemdifferent oder systembezogen sein können. Nun ist es sehr sinnvoll, will man sich diese Inhalte merken, wenn man sich einmal eine kleine Mindmap macht, oder anders grafisch arbeitet. Bilder können nämlich besser behalten werden. Außerdem kann es sinnvoll sein sich zu den Tatbeständen ein Beispiel auszudenken. Dazu stellt man sich eine Firma XY vor und prüft ob hier diese Tatbestände vorliegen und wann.

5.Videos als Ergänzung

Was super hilfreich ist ist, wenn man sich bei youtube eine Playlist anlegt. Wir werden für Euch eine Playliste anlegen mit den Videos die wir gut fanden, so könnt Ihr da immer schauen und von den besten Videos profitieren. Die Playliste ist eine gute Ergänzung, man kann sie sich immer dann ansehen, wenn man gerade mal länger vor dem PC sitzt oder auch bei einer Autofahrt oder ähnliches. Das gute daran ist, dass man diese Videos dann ja von überall sehen kann.

Sie dienen natürlich nicht als alleinige Vorbereitung, aber sind eine gute Ergänzung.

6. Machen, machen, machen

Einige Sachen lernt man nicht durch lesen. Einige Sachen lernt man nur durch machen. Beim Wirtschaftsfachwirt kommt es nicht nur darauf an, dass man theoretische Sachverhalte und Denkmodelle wiedergibt. Man muss auch in der praktischen Anwendung, also im Können überzeugen. In mehreren Teilbereichen ist es wichtig, dass man permanent Übungsaufgaben bearbeitet und diese auch stetig anwendet. Das wären die Teilbereiche

  • Rechnungswesen
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Controlling
  • Kennzahlen


Einfach alles wo gerechnet wird muss auch geübt werden. So lernt man das einfach besser, als wenn man immer stur auf die Formeln starrt.

7. Immer alle wiederholen

Das ist der schwierigste Punkt. Ich kenne Lerner, die üben BWL, danach VWL, dann Rechnungswesen und so weiter. Wenn die Prüfung ansteht ist die BWL Sache aber schon so lange her, dass sie gar nicht in der Lage sind die Sachen noch abzurufen.

Wie kann man dieses Problem umgehen? Ganz einfach, arbeitet mit Karteikarten. Legt Euch einen Karteikasten an, und wenn dieser auch die Größe eines Wäschekorbes hat. Mir war dieser Sachverhalt so wichtig, dass ich dazu einen eigenen Beitrag angefertigt habe.


8.Lesen und Erfahrungen anderer 

Es kann sehr nützlich sein, wenn man sich an den Erfahrungen von vorherigen Teilnehmern orientieren kann. So kann es auch ganz gut sein, wenn man sich durchliest oder anhört was den anderen Teilnehmern in ihren Prüfungen Probleme bereitet hat.

Für angehende Wirtschaftsfachwirte gibt es viele Foren und Austauschmöglichkeiten im Internet. Hier wird auch noch eine Linkliste erscheinen, damit Ihr gut und sicher in die Prüfungen starten könnt.

9.Anhand echter Prüfungen üben

Man sollte sich früh an den Fragestellungen und dem Aufgabenaufbau der echten Prüfungen orientieren. Was soll es bringen die Aufgaben im Lehrbuch gut hinzu bekommen, wenn man dann aber in der Prüfung scheitert.

10.Jeden Tag ein Stückchen weiter

Es mag profan klingen. Es mag selbstverständlich sein. Dennoch finde ich es sehr erwähnenswert. Im Wirtschaftsfachwirt hat man das Glück, dass sich die Themengebiete ergänzen und aufeinander aufbauen. So kommt das Thema Bilanz in vielen Themenbereichen vor und auch die Produktionsfaktoren sind in BWL und VWL  zu finden, aber auch in anderen Bereichen. Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Darum ist es super, wenn man sich jeden Tag damit beschäftigt. Lasst Euch nicht entmutigen, wenn es nicht so schnell voran geht wie Ihr es gerne hättet. Geht ruhig aber sicher jeden Tag im Stoff einen Schritt weiter oder festigt. Ihr werdet Euch wundern wie weit Ihr mit der Politik der vielen, kleinen Schritte kommen werdet.

Viel Glück und noch mehr Erfolg <3
https://pixabay.com/de/brille-lesen-lernen-buch-text-272399/ ( Bildquelle pixabay)

Montag, 21. August 2017

Welche Arten von Bedürfnis gibt es?

Man kann in der Betriebswirtschaftslehre und der Volkswirtschaftslehre  Bedürfnisse nach verschiedenen Aspekten unterscheiden. In jedem Falle ist es von zentraler Bedeutung den Begriff des Bedürfnis definieren zu können und die verschiedenen Arten von Bedürfnissen zu benennen.

Ein Bedürfnis ist ein empfundener Mangel verbunden mit dem Streben diesen Mangel zu beheben. 

Bedürfnisse nach Dringlichkeit

Man kann die Bedürfnisse nach ihrer Dringlichkeit unterteilen. Zum Einen sind da die Existenzbedürfnisse. Dies sind all jene Bedürfnisse, welche der Mensch zwingend zum Leben braucht. So sind Hunger und Durst die existenziellen Bedürfnisse. Man nennt diese unbedingt notwendigen Bedürfnisse auch Primärbedürfnisse. Alles was über das Existenzminium hinaus geht ist als Sekundärbedürfnis zu bezeichnen. Diese Sekundärbedürfnisse kann man noch weiter untergliedern. So sind Wahlbedürfnisse ( also das Paar Schuhe in jener Farbe und nicht in irgendeiner Farbe ), Luxusbedürfnisse ( das Paar Schuhe der Firma adidas ) oder Kulturbedürfnisse ( Theater, Literatur ) mögliche Unterteilung der Sekundärbedürfnisse.

Die Bedürfnisse lassen sich ebenfalls nach der Bewusstheit unterteilen. Es gibt offene Bedürfnisse. In diesem Fall ist den Menschen bewusst, dass sie dieses Bedürfnis haben und latente, also unbewusste Bedürfnisse.

Nach der Art der Befriedigung wäre eine weitere Unterteilung. Hier kennt man Indivudalbedüfnisse und Kollektiv Bedürfnisse. Individualbedürfnisse sind die, die eine einzelne Person hat. So zum Beispiel das Bedürfnis nach einem Paar Schuhe. Dem gegenüber haben die Kollektivbedürfnisse ihren Ursprung in einer Menge von Menschen. Zum Beispiel dem Bedürfnis der Bewohner vom Dorf A einen Anschluss an das Straßenverkehrsnetz zu erhalten.

Eine weitere Unterscheidungsebene ist die nach der Konkretheit. Es gibt materielle Bedürfnisse, so zum Beispiel das man gerne ein Paar Schuhe hätte oder immatrielle Bedürfnisse ( wie das Bedürfnis nach Anerkennung oder das Sicherheitsbedürfnis )

Zudem ist noch eine weitere Unterscheidung möglich: Das Unterscheiden nach der Entstehung. Wenn es sich um ein natürliches Bedürfnis handelt, so ist dies ohne Zutun von Außen entstanden. Hingegen sind manipulierte Bedürfnisse durch äußere Faktoren wie Werbung in den Kunden geweckt worden.

Die Bedürfnispyramide nach Maslow


Ein Bedürfnis berührt mehrere Bedürfnisarten

Nehmen wir das Beispiel eines Schuhs. Angenommen Tina hat das Bedürfnis sich einen Adidas Schuh zu kaufen. So gehen wir zunächst einmal davon aus, dass es sich um gewecktes Bedürfnis handelt, also eines, welches durch Manipulation ( Werbung ) entstanden ist. Außerdem handelt es sich um ein materielles Bedürfnis, da man den Schuh anfassen kann. Das sie sich den Schuh kaufen möchte ist natürlich ein Individualbedürfnis, da unsere Gesellschaft ja keinen Nutzen davon hätte. Da sich Tina ihrem Wunsch bewußt ist, ist das Bedürfnis ein bewusstes Bedürfnis. Hinzu kommt noch, dass es ein Sekundärbedürfnis ist, da es ja ein Markenschuh ist und nicht für die Existenz notwendig das Logo Adidas tragen muss. Dieses Sektundärbedürfnis kann man nun noch weiter spezifizieren und festlegen, dass dies ein Luxusbedürfnis ist.

So lässt sich jedes Bedürfnis immer einer Vielzahl von Arten zuordnen. Es ist ja immer eine andere Betrachtungsweise, nach der das Bedürfnis jeweils untersucht wird. Darum kann man für einen Wunsch stets die diversen Unterscheidungen abklopfen und durchgehen.

Quellen:


  • Die Prüfung der Fachwirte Wirtschaftsbezogene Qualifikationen Seite 23 - 25
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Maslowsche_Bed%C3%BCrfnispyramide.png
  • http://www.klaus-kolb.de/vwl-01.pdf
  • http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/bwl/beduerfnis-bedarf-nachfrage.php

Montag, 14. August 2017

Boston Sales Matrix

Diese Matrix wird auch das Boston Portfolio genannt. Sie dient dazu den Markanteil und das Marktwachstum von einem Produkt zu erkennen. Dies wird in Form einer Matrix dargestellt. 

Was ist die Bosten Sales Matrix?

Man kann die Boston Sales Matrix als ein Bindeglied zwischen dem Produktlebenszyklus und anderen Kurvenverstehen. Die Darstellung ist nicht immer so wie hier dargestellt, sondern kann auch in Form eines Streudiagramms erfolgen. Auch ein Blasendiagramm wird gerne zur Herstellung und Darstellung verwendet.

In der Portofolio Analyse werden die Produkte gemäß ihrer Werte sortiert. Hierbei spielen nicht nur die aktuellen Zahlen eine wichtige Rolle, auch die erwarteten Zahlen finden Berücksichtigung.

Man unterteilt die Produkte dabei in vier Sorten ein:

  • Fragezeichen
  • Sterne
  • Arme Hunde
  • und Geldkühe.


Man kann die Einteilung nach Marktanteil vornehmen aber auch andere Aspekte verwenden, um die Produkte zu sortieren.

Die Produkte durchlaufen die Einteilung in festen Abläufen, jedoch ist dies nicht immer der Fall. Man kann auch feststellen, dass einige Produkte vollkommene Flops sind und gleich in die Sparte poor Dogs einzustufen sind. Die sind noch nicht als Fragezeichen gehandelt. Es kann auch geschehen, dass sich ein Produkt durch gutes Marketing oder Innovation entwickelt und auch je nach Erfahrung der Kunden.

Unter dem relativen Marktanteil versteht man den eigenen Marktanteil im zum Teil auch im Verhältnis zum gesamten Markt oder auch im Verhältnis zum Marktanteil des stärksten Konkurrenten.

Die Achsen 

Die Ordinate wird in der Matrix für den Marktanteil verwendet. Bei über 10 Prozent oder mehr spricht man von einem hohen Marktanteil.
Es sind unterschiedliche Achsenanordnungen und Skalierungen denkbar und bekannt

Was bedeuten die Elemente der Boston Sales Matrix

Die Fragezeichen oder auch Babys genannt sind die Newcommer und haben einen sehr geringen Marktanteil. Die Frage stellt sich hierbei ob man investieren sollte oder aufgeben sollte. Man kann hierbei entscheiden ob man Selektion oder Marktpenetration wählt.

Die Stars haben einen hohen Marktanteil und sind die Renner in einem Wachstumsmarkt. Hier lautet die klare Empfehlung zu investieren. Und ie Deckungsbeiträge zu erhöhen. Man sollte auch durch die Abschöpfungsstrategie die Investition erhöhen ohne den eigenen Marktanteil in Gefahr zu bringen.

Die Cashcows haben einen hohen Markteinteil, jedoch ist der Markt in dem sie sich bewegen statisch, wächst also nicht mehr Diesen Marktanteil sollte man weiter melken aber nicht zu viel investieren. Hier ist es ratsam die Festpreisstrategie zu fahren.

Die poor Dogs haben einen negativen Deckungsbeitrag und man sollte hier ganz klar deinvestieren. Man kann hier Schwund wahrnehmen oder aber kaum Wachstum. Es handelt sich um Auslaufprodukte.

Empfehlungen zu den jeweiligen Abschnitten und Cashflow

Mit eliminieren meint man diese Sparte aufzugeben oder zu verkaufen.

Wer Mittel investieren soll, der sollte den Marktanteil der SGE erhöhen und die Steigerung erhöhen auch bei kurzfristigem Gewinnverzicht.

Ernten bedeutet hierbei soviel wie dass man die Mittel aus diesem Bereich abziehen sollte, auch
wenn man negative Folgen erwartet.



Kritik am Modell

Man kann die Marktanteile nicht mit der Rentabiltiät der Produkte gleich setzen.
Es kann teuer sein einen hohen Marktanteil zu erlangen, zum Beispiel da man viel Geld in Werbung investieren muss. Zudem kann man bei dem Modell nicht erkennen ob dieser Fortschritt durch Eigenkapital erzielt wurde oder durch fremdes Kapital erreicht wurde.

Vorteile des Modells

Die Analyse des Portfolio kann eine gute Richtlinie für das mittlere Management darstellen. Die Poor Dogs können zum Teil wichtig werden für die erfolgreichen Stars, zum Beispiel, wenn es sich im Komplementär Produkte handelt. Wenn man zum Beispiel das Produkt Handy EiTelefon hat und das ist ein echter Star, man hat aber auch die Ladekabel dafür im Angebot für dieses spezielle Produkt, so lohnt es sich diese im Sortiment zu halten, auch wenn es sich dabei um einen Poor Dog handelt.

Man kann festhalten dass ein Produkt von einer Sparte in die andere springt zudem ist der Übergang von einer Kategorie in die Andere oft fliessend. Also kann man den Übergang vom Fragezeichen zum Poor Dog oft nicht genau fest machen.

Produktlebenszyklus

Man kann die Produkte auch vor dem Hintergrund des Produktlebenszyklus sehen. Hierbei ist es wichtig, dass man die Einordnung nicht ohne genaue Berücksichtigung der Abschnitte im Produktlebenszyklus vornehmen kann, auch sind die Übergänge natürlich fließend.

→Die Poor Dogs entsprechen im Produktlebensszyklus der Degerationsphase.
→Die Cash Co ist im Produktlebenszyklus der Sättigungsphase zugeordnet.
→Die Stars entsprechen im Produktlebenszyklus der Wachstumsphase und
→die Fragezeichen entsprechen der Einführungsphase im Produktlebenszyklus.



Wir haben hier auch noch mal ein Video zu dem Thema zusammen gestellt.




Quellen und weiterführende Infos




Montag, 7. August 2017

Wirtschaftsfachwirt finanzieren - ehemals Meister Bafög jetzt Aufstiegs Bafög

Wer eine Weiterbildung machen möchte, der steht oft vor dem Problem der Finanzierung. Wir haben nicht nur die Notwendigkeit die Kosten für den Bildungsträger zu decken, sondern müssen ja auch den Lebensunterhalt selbst finanzieren. Ich war nun in der glücklichen Lage dies mit Hilfe der eigenen Firma zu tun. Welche Möglichkeiten man hat und wie das Aufstiegsförderungsgesetz mit Hilfe vom Meister Bafög hilft den Wirtschaftsfachwirt zu finanzieren, das kläre ich im folgenden Bericht auf.


Das Aufstiegs Bafög löst das bisher geltende Meister Bafög ab. Seit dem 1. August 2016 ist das Aufstiegs Bafög nun die Ausbildungsförderung, die auch helfen wird den Wirtschaftsfachwirt  zu finanzieren. Es wird aber nicht nur der Wirtschaftsfachwirt gefördert, wer sich weiterbilden möchte, der kann auf eine Vielzahl an möglichen Weiterbildungsmaßnahmen  zurück greifen, die alle gefördert werden können. Das Ziel des Aufstiegsbafög ist es gezielt Fachkräfte heran zu bilden. Man will die Weiterbildung von ausgebildeten Kräften hin zur Fachkraft fördern.

Was genau ist das Aufstiegs Bafög

Es handelt sich um ein zinsgünstiges Darlehn, welches unabhängig vom Einkommen bezahlt wird. Wer besteht, der kann sogar 40 Prozent der erhaltenen Lehrgangs- und Prüfungsgebühren als Zuschuss bekommen. Die Ausbildung muss entweder öffentlich rechtlich zugelassen sein oder der Handwerksordnung genügen. Die Förderung ist laut BBiG auch für Bachelor Absolventen möglich.
Die Grundlage für das Aufstiegsbafög ist das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz,kurz AFBG.

Wie beantrage ich das Aufstiegs Bafög?

Antragsformulare kann man unter https://aufstiegs-bafoeg.de/de/antragsformulare-1702.html herunterladen und auch gleich online ausfüllen. Hilfen beim Ausfüllen des Formulars bekommt man entweder online oder bei den entsprechenden Beratungsstellen ( siehe oben angegebene Seite ), außerdem kann man auch noch mit Hilfe von den Bildungsträgern, bei denen man sich auf die Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt vorbereitet die Formulare ausfüllen.


Welche Voraussetzungen muss man erfüllen?

Man muss die Zulassungsvoraussetzungen für die jeweilige Weiterbildungsprüfung erfüllt haben und darf noch keine Förderung für den Aufstieg bekommen haben. Dies gilt auch für das Bafög, welches Studenten bekommen. Hochschulabsolventen können also Probleme bei der Bewilligung des Aufstieg Bafög bekommen.


Kann ich mir den Träger frei aussuchen?

Bei wem man den Wirtschaftsfachwirt macht, das ist im Endeffekt egal, denn man kann sich den Ausbildungsanbieter frei wählen. Nur die Prüfung muss nach den öffentlich rechtlichen Gegebenheiten, also dem BBiG oder nach der Handwerksordnung HWO ablaufen.

Bei der Wahl des Trägers muss man darauf achten, dass diese nach dem Fernunterrichtsgesetz ausgerichtet sind, wenn es sich um einen Fernlehrgang handelt.

Wie hoch ist die Förderung maximal?

Man kann im Höchstfall 15 000 Euro Förderung bekommen. Davon sind fast die Hälfte, also 40 Prozent ein Zuschuss den man nicht wieder zurück zahlen muss, den Rest muss man wieder zurück bezahlen.

Werden auch Teilzeit Weiterbildungen gefördert?

Ja, man kann sich nicht nur bei Vollzeit Maßnahmen fördern lassen, sondern bekommt auch bei Teilzeit Lehrgängen Ausbildungsförderung in Form der Aufstiegs Bafög Zahlungen, wenn die Höchstlaufzeit nicht mehr als vier Jahre beträgt.

Wie teilt sich die Förderung auf? 


Die Zahlungen die man bekommt teilen sich in den Maßnahmebeitrag auf, der für die Lehrgangsgebühren und die Prüfungsgebühren aufkommt. Hierbei handelt es sich um einen Zuschuss von 30,5 Prozent der Rest der Zahlungen ist ein zinsgünstiges Darlehn.
Der andere Betrag der Förderung ist der Unterhaltsbeitrag. Dieser richtet sich nach der Lebenssituation:

Alleinstehende 
697 € ohne Kind ( hiervon sind 238 € Zuschuss und 459 € ein zinsgünstiges Darlehen)
907 € mit einem Kind  ( Zuschuss 343 € wovon 564 € Darlehn sind )

Verheiratete 
912 €  ohne Kinder  davon sind 238 € Zuschuss und 674 € sind Darlehn
1.122 Euro mit einem Kind 343 €/779 €
1.332 € mit zwei Kindern 448 €/884 €
Die Förderung durch das Darlehn kann zu einem Viertel erlassen werden, wenn die Prüfung bestanden wurde.

Welche anderen Möglichkeiten gibt es den Wirtschaftsfachwirt zu finanzieren?

  • Über die eigene finanzielle Selbstständigkeit
  • Über die Förderungen der Bundesländer
  • Über ein Weiterbildungsstipendium
  • Über Transfertmaßnahmen ( wenn man in einer Transfertgesellschaft beschäftigt ist. Hier fördert die Bundesagentur für Arbeit )
  • Über den Arbeitgeber ( Wegebauförderung )
  • Über den Bildungsgutschein
  • Über den Berufsförderungdienst (BFD )
  • Über die deutsche Rentenversicherung
  • Über Zuschüsse durch den Arbeitgeber, dieser hat dann steuerliche Vorteile 



Quelle
http://www.ta.de/wirtschaftsfachwirt-ihk/foerderung.html
http://www.endriss.de/beratung/foerderungen/meister-bafoeg/http://www.mystipendium.de/bafoeg/meister-bafoeg

Montag, 31. Juli 2017

Alle Themen im Griff - Immer alle Inhalte wiederholen - so gehts

Beim Wirtschaftsfachwirt geht es auch darum VIEL Wissen aus VIELEN Teilbereichen zu einem Zeitpunkt, nämlich zur Prüfung, bereit zu haben. Ich habe mir überlegt wie man das schaffen kann, welche Medien und Hilfsmittel ich dafür empfehlen würde und wie ich Euch helfen kann nicht lange zu suchen, sondern gleich die richtigen Medien aufzustellen.

In diesem Kurzbeitrag stelle ich Euch einige Lernmedien vor, die man beim Lernen selbst erstellen kann oder die man sich runterladen kann. Mit deren Hilfe gelingt es immer alle Bälle, sprich Themen der Fächer in der Luft zu behalten. Ich hoffe Ihr findet meine Tipps hilfreich.


Karteikasten

Der Karteikasten ist eine alte, aber sehr bewährte Methode, um viel Stoff sehr lange im Kopf zu behalten. Man schreibt die gelernten Inhalte einfach als Karteikarte auf und versieht die Vorderseite mit einem Stichpunkt oder einer Frage. Dann kann man sich einen Karteikasten anlegen und täglich für eine gewisse Weile mit dem Kasten üben. 

Dabei sollten jene Karteikarten, die man gut kann, immer schrittweise eine Etappe nach hinten wandern. Man lernt dann die häufiger, die man nicht so gut kann und die Karten, die man schon gut kann werden dann seltener angeguckt. Die Methode hat den Vorteil dass sie sehr effektiv ist. Der Nachteil besteht darin, dass sie aufwendig ist und leider viele Lernende Probleme haben die Methode durch zu halten.

Videoliste

Schnell gemacht und sehr effektiv. Ich habe zum Lernen eigene Videos gemacht, jedoch muss man das ja nicht. Man kann sich auch in der Flut der vorhandenen Videos umsehen und jene in eine Liste hinzufügen, die man für gut befindet. So sollte man sich dann aber auch die Mühe machen und sich jeden Abend diese Videos auch ansehen. Man kann sich ja zum Ziel setzten jeden Tag einmal zu einem festen Zeitpunkt ein paar Videos zu schauen. Oder man nimmt sich eine Tätigkeit, bei der man diese immer anschaut. Zum Beispiel: Ich lasse meine Videos immer dann laufen, wenn ich gerade aufräume oder auch wenn ich Computer Spiele spiele. 

Das hat den Vorteil, dass man nebenbei noch mal Inhalte aufnehmen kann ohne dass es sich unmittelbar wie lernen anfühlt. Außerdem bekommt so noch mal von verschiedenen Leuten die Dinge erklärt, die man in den Heften findet. Oft kann es hilfreich sein ein und die selbe Sache von verschiedenen Leuten zu hören.  Von jedem nimmt man einen Teilaspekt auf, jeder Dozent oder Video Produzent setzt seinen Schwerpunkt anders und man nimmt so aus jedem Video andere Inhalte wahr und mit.

Buch als Bettlektüre

Die Bücher die direkt zur Prüfung hinführen haben stolze 1000 Seiten, Ich habe derer zwei. Leider kann ich nicht alles in dem Tempo lesen, in dem ich es gerne würde. Ich habe mir nun die Bücher auf den Nachttisch gelegt und lese in dem jeweiligen Buch immer fünf bis 10 Minuten im Bett. Auch wenn ich gerade beim Heft Personal bin oder mich noch nicht mit Themen befasst habe, lese ich die Bücher einfach stumpf von Anfang bis Ende durch.
Oft habe ich dann das Gefühl bekannte Inhalte wieder zu erkennen oder das Gefühl Neues zu lernen. Meist ist es so, dass die Inhalte, welche ich aus den Heften kenne zum Teil zusammengefasst da stehen aber dann auch durch weitere Fakten und Aspekte ergänzt werden.

Zeitung lesen

Man sollte sich aktuell halten. Morgens wird darum die Zeitung gelesen. Die gute alte Tageszeitung beinhaltet viele Aspekte unserer Kurseinheiten. Diese haben wir vorher oft überblättert und achtlos überlesen. Heute klingelt es, wenn ich was über die EZB lese oder höre, dass die Inflationsrate steigt. Legt die Regierung Konjunkturpakete auf, so weiß ich sofort was damit bewirkt werden soll.
Gönnt Euch das ruhig jeden Morgen. Ein gutes Abo sollte schon drin sein. 

Probeklausuren

Schließlich sollte man dann auch noch oft Klausuren absolvieren. Wo man alte Klausuren bekommt, wie man an alte Prüfungen kommt, das werde ich an dieser Stelle noch nicht ausführen, sondern einen eigenen Beitrag schreiben.

Je häufiger man sich selbst Test oder Probeprüfungen stellt, desto besser. Diese sollten immer alle Fächer umfassen und sind hilfreich, wenn man sich in der Prüfungsvorbereitung noch mal den letzten Schliff verleihen will. Wir haben mit allem recht früh begonnen, um so auch immer alle Inhalte noch mal hoch zu holen. 

Montag, 24. Juli 2017

Was tun, wenn es nicht mehr weiter geht? Erstmal raus aus dem Lerntief

Das Leben als Fernstudent ist ein einziges Auf und Ab. Man ist mit sich relativ allein und hangelt sich von Heft zu Heft, von einer Abgabe Aufgabe zur Nächsten und ist ein Problem gelöst, dann kann man sich sicher sein, dass das Nächste schon Pfötchen gibt. Doch es hat auch viele Vorteile. Diese sollen jetzt aber nicht Thema unseres Beitrags sein, sondern wir wollen ein paar Tipps geben was man tun kann, wenn es nicht mehr weiter geht. Was genau für wen richtig ist, das ist immer sehr individuell. Es gibt kein Universalzaubermittel womit die Probleme alle weg sind. Doch es gibt gute Hilfen, die einem helfen können schnell wieder auf den Pfad der Tugend zurück zu kommen.

Hier also unsere Tipps:

Einfach mal alles liegen lassen

Wenn gar nichts mehr geht, dann geht auf jeden Fall eine Pause. Pausen können den Lernerfolg entscheidend positiv beeinflussen. Man bekommt Abstand zum Stress und seinem Leistungsdruck, man hat Zeit den Lernstoff sacken zu lassen und kann diesen im Gehirn noch mal ordnen und es relativiert sich vieles von dem, was zuvor noch oberste Priorität hatte. Während man noch vor 3 Wochen dachte, dass das Leben vorbei ist, wenn man diese oder jene Einheit nicht verstanden hat, so stellt man nach ein wenig Ruhe fest, dass die Sache doch nicht so zentral und wichtig ist. Zudem kann man auch oft den Effekt feststellen, dass man sich an einer Aufgabe die Zähne ausbeißt und immer und immer wieder scheitert, jedoch dann, wenn man sie einmal in Ruhe gelassen hat, wie Butter durchkommt und es plötzlich gar kein Problem mehr bei der Bearbeitung der Aufgaben gibt. Die Erklärung dafür ist simpel: Wer zu nah dran ist, zu emotional ist, der sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Doch Achtung - man sollte in jedem Falle versuchen wieder den Anschluss zu finden, also die Sachen nicht zu weit weg schieben.

Springen und leichte Sachen suchen

Wenn es nicht ganz so schlimm ist und man noch nicht zu sehr mit den Nerven runter ist, dann kann man sich auch erstmal damit helfen, dass man die schweren Sachen auslässt. In unserem Falle war es Volkswirtschaftslehre, was uns echt den letzten Nerv und den Spaß bei der Sache geraubt hat. Wenn man das Heft nun erstmal Heft sein lässt und sich dem widmet, was viel besser läuft, dann kann man auch wieder an die harten Nüsse gehen. Wir haben VWL erstmal so gut es geht gemacht und die Abgabe aufgaben abgegeben, trotz des Gefühls nicht eine Silbe verstanden zu haben. Nun arbeiten wir das Heft nicht mehr als Ganzes auf, sondern schnappen uns Lektion für Lektion, Inhalt für Inhalt und löffeln die Suppe tröpfchenweise aus. Der Sprung zum Heft Personal war eine gute Idee, dies läuft nämlich blendend. Und mit der Tröpfchenmethode sind wir nun immerhin bei Heft 2 Lektion 2 ( von 5 ) und das ohne die pure Verzweiflung.

Hätten wir den Sprung nicht gemacht, dann würden wir immer noch bei VWL hängen, mit den anderen Sachen nicht weiter kommen, komplett die Motivation verloren haben für die restlichen Dinge und vermutlich daran zweifeln, dass wir das überhaupt schaffen. So haben wir ein gutes Gefühl, da es voran geht, wir auch Erfolgserlebnisse haben und die Inhalte von VWL dennoch nicht liegen bleiben, sondern in verdaubaren Portionen in die Birne kommen.

Wer in mehr als 3 Fächern Probleme hat, der sollte sich aber den nächsten Punkt mal überlegen. Denn man darf natürlich nicht unbegrenzt viel schieben und springen, sonst wird der Berg all zu groß.

Knacker markieren und mit jemanden besprechen

VWL kriegen wir hin, so viel ist sicher. Wir haben das Heft übersprungen und in kleine Happen zerlegt. Hier lauert aber eine Gefahr: Springt man und behält seine Baustellen nicht im Bewusstsein, so kann es bei der Prüfung eine sehr böse Überraschung geben. Als Lernender im Erwachsenenbereich und besonders als Fernstudent muss man sehr gut selbst auf seine Baustellen achten und diese auch immer in Petto haben. Darum, wenn man springt und merkt, dass man bei dem Heft auch in kleinen Happen nicht weiter kommt, schnell den nächsten Punkt machen:

Hilfe von Außen

Wir hatten das mit Jura. Die Einheiten zum bürgerlichen Gesetzbuch schienen wir zwar gut verstanden zu haben, jedoch war es irgendwie nicht von Erfolg gekrönt. Ich hatte ja schon geschrieben, dass wir da einen fette VIER gesammelt hatten. Sonst nur 1 oder 2 und dann eine Vier. Um weitere Dämpfer zu verhindern und ein Durchfallen in diesem Thema zu vermeiden, haben wir uns schnell Hilfe von Außen gesucht. Mit Hilfe eines Aushangs am schwarzen Brett der Uni und einer Anzeige beim Asta haben wir uns Online Nachhilfe gesucht. Sowas geht schnell und einfach, scheut Euch nicht Euch Hilfe zu suchen (ggf. auch bei uns!).

Pause machen, Plan schreiben, Struktur pur 

Die Pause (siehe oben ) haben wir nicht einfach abgebummelt, sondern sinnvoll genutzt. Wir haben uns Hilfe für die BGB Sachen gesucht, in der Zeit haben wir etwas Abstand zum Lerninhalt gewonnen, Lernmaterial ( Bücher ) bestellt, insbesondere für VWL und sind dann auch noch dazu über gegangen die Inhalte mehr zu strukturieren. Weil wir unbedingt zum ILS Seminar I wollten haben wir noch ( schnell mal ) ein paar Abgabeaufgaben durchgehauen, welche uns dann den Zugang zum Seminar beschert haben.

Doch das ist nicht alles: Wir haben uns auch noch die Mühe gemacht die Inhalte noch einmal durch zu gehen und eine Struktur rein zu bringen. Dies sah wie folgt aus:

  • Ich habe in Exel einen Termin Kalender gemacht und von der Prüfung an rückwärts die Hefte eingetragen. So habe ich einen groben Plan bis wann ich welches Heft fertig habe
  • Ich habe mir einen Wochenplan gemacht wann ich welche Lerneinheit einlege ( Lesen, Heft zusammenfassen, Wiederholung von den älteren Heften, Lesen im Buch
  • Ich habe mir Pausen eingeplant
  • Ich habe mir die Woche mit Lerngruppen und Nachhilfe gefüllt. 
  • Ich habe Blogs im Internet gesucht, die sich ebenfalls mit dem Thema befassen

Montag, 17. Juli 2017

Möglichkeiten zur betrieblichen Altersvorsorge - Wirtschaftsbezogene Qualifikationen - Personal

Zur Zeit kann man 5 Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge voneinander unterscheiden. Neben diesen Möglichkeiten gibt es natürlich auch noch zahlreiche andere Möglichkeiten. Die betriebliche Altersvorsorge ist ein wesentliches Element im Bereich der Personalwirtschaft, wenn es darum geht als attraktiver Arbeitsplatz für Angestellte in Frage zu kommen. Wir gehen hierbei jetzt nur auf die aktuellen Möglichkeiten ein und verweisen auf die Quellen und Links für eine weitere Recherche. Außerdem empfehlen wir vor der Prüfung noch einmal den aktuellsten Stand der Dinge abzufragen, um so auch korrekte Ergebnisse angeben zu können. Die verschiedenen Vorsorgeformen können im Cafeteria System den Mitarbeitern angeboten werden. Hierbei wählen die Mitarbeiter aus vorhandenen Möglichkeiten ihre Favoriten aus. Wir stellen hierbei nur die Varianten vor, welche zusätzlich zum gesetzlich vorgeschriebenen Handlungsspektrum ablaufen und so sehr gut dafür geeignet sind ein monetäres Anreizsystem für Arbeitnehmer dar zu stellen.

Man kann die

  • Direktversicherung
  • Direktzusage
  • Rückstellung
  • Pensionskasse und den
  • Pensionsfond 

voneinander unterscheiden

Bei einer Direktversicherung wandelt der Arbeitnehmer einen Teil seines Gehalts in eine Altersvorsorge um. Hierfür schließt der Arbeitgeber für diesen Angestellten einen Vertrag und führt einen Teil des Gehalts in die  Kapitallebensversicherung oder eine Rentenversicherung ab. Diese Anlageform ist für kleine und mittlere Firmen geeignet, da diese nicht über eigene Pensionskassen verfügen.  Ein großer Vorteil liegt darin, dass ein Teil der Anlagen  von den Steuern befreiht ist und somit auch noch bares Geld bespart werden kann. Doch Vorsicht, auch hier können böse Überraschungen lauern. Es drohen bis zu 18 Prozent Abzüge für Krankenversicherung und Pflegeversicherungen. Hier herrscht laut Focus Magazin noch große Unklarheit bei den Arbeitnehmern, über 70 Prozent der Empfänger wissen nichts von den hohen Einbußen. Doch was passiert, wenn der Arbeitnehmer die Firma wechseln sollte? Dann  bleiben die eingezahlten Beiträge selbstverständlich erhalten.

  • http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/betriebsrente/boese-ueberraschung-fuer-direktversicherte-fast-20-prozent-abzuege-droht-ihnen-auch-die-direktversicherungs-falle_id_5517016.html
  • http://www.finanztip.de/direktversicherung/

Bei der Direktzusage sagt der Arbeitgeber seinem Angstellten direkt und ohne dazwischen geschaltete Versicherungen zu nach Beendigung der Arbeitszeit eine Rente an ihn zu zahlen. Diese Versicherungsform wird auch Pensionszusage genannt. Zum Nachteil ist, dass sie keine staatliche Überwachung beinhaltet, das kann zu Wildwuchs führen. Für den Arbeitgeber bietet diese Anlageform sehr viele Vorteile. Er muss ja für die späteren Zahlungen Rückstellungen bilden, welche er unmittelbar in der Bilanz von der Steuer abziehen kann. Im Insolvenzfall kann es für den Arbeitnehmer schlecht aus sehen. In diesem Fall springt unter Umständen der Pensionssicherungsverein ein, der aber durch Beiträge des Arbeitgebers gedeckt werden muss. Auch für den Betrieb ist eine Direktzusage ein hohes finanzielles Risiko. Dies haben Versicherer entdeckt und bieten Rückdeckungsversicherungen an. Ein Nachteil für den Arbeitnehmer liegt darin, dass dieser nach der Beendigung der Arbeit nicht einfach weiter eigene Beiträge auf die Direktzusage einzahlen kann, um diese fortzuführen und den Einfluss auf sein späteres Budget zu erhöhen.

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Direktzusage
  • http://www.gdv.de/2013/03/betriebsrente-direktzusage-oder-pensionszusage/

Rückstellungen
 Gemäß § 249 Absatz 1 HGB bei verpflichtenden Versorgungszusagen besteht eine Pflicht zur Rückstellung. Nach dem §1 des Betriebsrentengesetz muss der AG dem AN schriftlich zusagen. Tauchen Rückstellungen in der Bilanz auf, dann meist wegen Direktzusagen.

Bei Pensionsrückstellungen werden die Risiken, also genauer gesagt die betriebsfremden Risiken, übernommen ohne auf die Versicherungswirtschaft zurück zu greifen.

Der Begriff Pensionsrückstellungen ist steuerlich geprägt nach §61 EStg und betrifft die Passivseite der Bilanz. Bei der Höhe ist zu sagen, dass es sich um eine ungewisse Verbindlichkeit handelt. Wann wie viel an Versorgungsleistungen gezahlt werden muss ist unklar, da man ja nicht weiß welches Alter der zu Versorgende erreichen wird.

Die Bewertung wird nach den Richttafeln 2005G von Klaus Hubeck vorgenommen, wo Wahrscheinlichkeiten wie Sterblichkeit und Erwerbsminderung, Verheiratungshäufigkeit und andere Faktoren berücksichtigt werden. Die Übergangswahrscheinlichkeiten werden so definiert.
  • https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCckstellung
  • http://www.foerderland.de/finanzen/versicherung/lexikon-bav/eintrag/P/pensionsrueckstellungen/
  • http://www.deutsche-versicherungsboerse.de/verswiki/index_dvb.php?title=Outsourcing_von_Pensionsr%C3%BCckstellungen_(bAV)
  • http://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/pensionsrueckstellungen/

Pensionskasse

Die Pensionskasse wird selbstständig getragen durch einen oder mehrere Unternehmen. Es wird nach dem VAG Versicherungsaufsichtsgesetz geregelt, dass das Kapital gesichert werden muss. Die Beiträge betragen maximal vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze und sind dann steuer- und sozialabgabenfrei. Zudem bestehen noch 1800 Euro Freiheit, wenn der Arbeitnehmer keine anderen Dinge gemäß Pauschalbesteuerung macht. Einzahlung kann durch Entgeltumwandlung oder per Zuwendung durch den Arbeitgeber erfolgen. Zudem kann die Pensionskasse auch privat weitergeführt werden.

Der Vorteil ist das es verschiedene Optionen bei Zahlungsunfähigkeit gibt. Eine Beitragsfortzahlung besteht.

Ein Nachteil ist das die Altersrente geringer ausfallen kann als bei anderen Varianten. Beiträge zur Ansparphase sind steuerpflichtig außer bei der Pauschalbesteuerung. Die Auszahlung ist mit 60 oder 62 möglich, es gibt keine vorzeitige Kündigung

Wenn die Pensionskasse eine VVaG ist kann in der Satzung eine Nachschubpflicht festgesetzt werden, das heißt die Mitglieder haben dann Pflicht zu steigenden Beiträgen. Darum heißt es in diesem Falle immer gut die Satzung zu lesen.

Durch die Derugulierung vom 1.1.2006 werden auch die Pensionskassen dereguliert. Sie unterliegen nun den gleichen Bedingungen wie Lebensversicherungen und müssen ihre Zahlungsfähigkeit beim BaFiM beweisen.

Eine Rückführung in die Regulierung kann auf Antrag geschehen.

Es ist auch steuerlich wichtig ob es sich um eine deregulierte Kasse handelt. Wer dereguliert ist muss Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer zahlen. Regulierte müssten das nicht, es sei denn es handelt sich bei diesen um sogenannte Rückdeckungsgeschäfte.

  • http://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/pensionskasse/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Pensionskasse





Pensionsfond

Pensionsfonds sind die neuste Form der Altersvorsorge und in Deutschland seit 2002 bekannt. Die USA haben diese Form der Altersvorsorge schon sehr viel länger. Die Gründung erfolgt meist durch Banken, große Firmen oder Versicherungen. Die Fonds sind rechtlich autonome Gebilde und der Arbeitnehmer hat seine Ansprüche gegenüber dem Fond und nicht der Firma gegenüber bei der er arbeitet. Geregelt sind die Rahmenbedigungen in den Gesetzen §112-118 VAG.

Hier kann der Arbeitnehmer von den steigenden Kursen und positiven Entwicklungen am Kapitalmarkt profitieren.
Die Pensionfonds finanzieren sich über das Kapitaldeckungsverfahren. Maximal 30 Prozent des Kapitals dürfen auf einen Schlag ausgezahlt werden.

Der Vorteil liegt darin dass angespartes Kapital sehr frei ist und das die Fonds sehr wenig Verwaltungsaufwand benötigen. Zudem hat man noch steuerliche Vorteile und keine Lohnnebenkosten. Die Mitarbeiter können durch diese Form der Altersvorsorge motivert werden.

Die Nachteile sind, dass sich das Kapital auf einem freien Markt befindet, der eben sehr viele Risiken birgt. Das Geld kann nicht auf einem Schlag ausgezahlt werden.

Zur Rechtsform ist anzumerken, dass die Pensionsfonds in Form eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit oder  einer Aktiengesellschaft zu halten sind. Der Arbeitnehmer hat einen eigenen Anspruch auf das Geld, dem Fond gegenüber, welcher die Zahlungen lebenslang erbringt.

Die Pensionsfonds werden durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin beaufsichtigt.

  • http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/pensionsfonds.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Pensionsfonds
  • http://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/pensionsfonds/




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