Montag, 27. März 2017

BWL -Der gesamtwirtschaftliche Umsatzprozess und die Wertschöpfungskette


Man unterscheidet den betriebswirtschaftlichen und den gesamtwirtschaftlichen Umsatzprozess.

Der gesamtwirtschaftliche Umsatzprozess dient der Bedürfnisbefriedigung und alle Zwischenstufen sind aus den verschiedenen Wirtschaftsbereichen. Meist entwickelt sich ein Produkt im Laufe des gesamtwirtschaftlichen Umsatzprozesses vom ersten (primären ) Sektor ( der Urerzeugung ) bis zum dritten ( tertiären ) Sektor ( Dienstleistungssektor ). 

Im gesamtwirtschaftlichen Umsatzprozess werden viele Betriebe durchlaufen. Der einzelne Betrieb ist also Teil des Prozesses. Bsp: Die Papierperlen Firma Jias Paperpears steht am Ende des gesamtwirtschaftlichen Umsatzprozesses. Am Anfang steht Bauer Anton, der das Holz aus dem Forst holt ( Primärer Sektor ) und es zur Sägerei Sicher bringt ( sekundärer Sektor ) diese verkauft die Holzreste an die Papier Firma Pappe ( sekundärer Sektor ) wo Papier hergestellt wird. Großhändler Giga ( tertiärer Sektor ) kauft wiederum die Papiere ein und verkauft sie an Einzelhändler Eddi. Hier kauft Jia ein und fertigt daraus die Perlen, die sie dann auf dem Markt verkauft.

In unserer Abbildung haben wir ein weiteres Beispiel für den gesamtwirtschaftlichen Umsatzprozess herausgegriffen. Zufällig durchläuft unser Produkt auch hier die drei Wirtschaftssektoren ( mehr dazu in diesem Artikel: http://wirtschaftsfachwirt.blogspot.com/2017/04/bwl-die-drei-wirtschaftssektoren.html )


In der Betriebswirtschaftslehre greift man nicht den gesamten Produktionsprozess heraus, sondern schaut sich an was in einem Teil dieses Gesamtprozesses geschieht. Ein Teil des Prozesses ist der Betrieb.  Wir schauen uns betriebswirtschaftlich meist den betriebswirtschaftlichen Umsatzprozess mit all seinen Auswirkungen auf das Eigenkapital und die Liquidität an. 

Montag, 20. März 2017

BWL - Was ist Betriebswirtschaftslehre : Einteilung der Betriebswirtschaftslehre und Nachbarwissenschaften

Die Betriebswirtschaftslehre kann man nach Zweigen unterteilen. Dann handelt es sich um die Betriebswirtschaftliche Theorie ( die Zusammenhänge und Ablauf im Betriebe betrachtet Hier werden Ursache und Wirkung und Beziehungen, sowie gegenseitige Abhängigkeiten betrachtet. Außerdem die betriebswirtschaftliche Politik, die aus der bewTheorie gewonnenen Erkenntnisse lassen sich auf Einzelfragen anwenden.

Einteilung nach spezieller und allgemeiner Betriebswirtschaftslehre

Die Zweite Einteilung kann in allgemeine und spezielle Betriebswirtschaftslehre vorgenommen werden,. Die allgemeine Betriebswirtschaftslehre behandelt allgemein gültige Grundsätze, während die spezielle Betriebswirtschaftslehre für die jeweiligen wirtschaftlichen Fachbereiche besondere Inhalte enthält. So gibt es eine spezielle BWL für Industrie, Handel, Banken, Versicherung, Verkehr und Handwerk und auch für andere Branchen 

Einteilung nach Funktionsbereichen

Als dritte mögliche Einteilung kommt die Einteilung nach Funktionsbereichen in Frage. Diese Einteilung berücksichtigt aber nicht die Besonderheiten der Branchen. So muss man für die Leistungen eines Industriebetriebes ganz anderen betriebswirtschaftliche Aspekte berücksichtigen, als für den Betrieb einer Versicherung. Und das gilt nicht nur im rechtlichen Bereich. Die Funktionsbereiche sind die Haupttätigkeitsbereiche: Beschaffung, Produktion und Absatz mit den Grundfunktionen Beschaffung, Material und Lagerwirtschaft, Leistungserstellung, Finanzierung, Investion, Absatz, Transport und Logistik, Personal, Rechnungswesen, und Betriebsführung


Nachbarwissenschaften der Betriebswirtschaftslehre 


Die Nachbarwissenschaften der Betriebswirtschaftslehre: Sind die Volkswirtschaftslehre, diese betrachtet die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge, die Betriebs- und Arbeitswissenschaft ( zum Beispiel werden hier technische, Arbeitstechnische uns soziologische Fragen beleuchtet ), die Arbeitsphysiologie, Betriebspsychologie und Betriebssoziologie sind weitere Nachbarwissenschaften und Hilfswissenschaften, sowie das Wirtschaftsrecht. 

Montag, 13. März 2017

Unternehmenskultur und Leitbilder - Begriffe und Definitionen

Im Rahmen der Prüfungsvorbereitung haben wir uns mit den Begriffen Unternehmenskultur und ähnliches befasst. In diesem Abschnitt geht es um die Erklärung einiger Begriffe. Dieser Beitrag ist als Merkzettel zu verstehen, der helfen soll Inhalte besser zu memorieren.

Was ist ein Leitbild?
Ein Leitbild spiegelt das wider was ein Unternehmen gerne sein will. Es zeigt die Identität des Unternehmens auf, welches die Firma anstrebt. Es handelt sich also hierbei um das Ideal der Firma. Das Leitbild ist ein Zielzustand.

Funktion eines Leitbildes: Innen und Außen Orientierung bieten, positive Öffentlichkeitsarbeit, sowie Hilfe bei der Kommunikation mit Mitarbeitern und dem Umsetzen von Vorstellungen.

Kritik an Leitbildern: Oft zu allgemein, sehr idealisiert, keinen Praxisbezug, meistens nicht umsetzbar, unrealistische Inhalte, spiegelt falsche Tatsachen vor

Die Unternehmenskultur

hierunter versteht man das was tatsächlich in der Firma gelebt wird. Die Werte und Normen einer Firma und das was im Alltag gemacht wird.

Werte und Normen

Werte kann man als Wünsche definieren, die das Unternehmen für sich hat. Zum Beispiel Umweltschutz und Treue.

Normen sind die Verhaltensregeln, die ein Unternehmer seinen Mitarbeitern mit gibt und die in der Firma gelebt ( werden sollen )

Was ist Coporate Identity?
Das Unternehmensleitbild wird darüber vermittelt

Die Unternehmenspolitik setzt Ziele und Strategien um und legt diese fest. Es werden operative Maßnahmen zur Planung und Umsetzung der Ziele verwendet und man versteht unter Unternehmenspolitik die Umsetzung der Unternehmenskultur.

Was ist Management?
Dies ist in doppelter Funktion vorhanden. Einmal als Funktion, denn dann ist es das Ausführende Element der Unternehmenspolitik, Oder auch als Produktionsfaktor. Da es sich um Arbeit handelt muss der Produktionsfaktor Arbeit als Oberbegriff genannt werden. Die Arbeit im Management ist leitender Art, also handelt es sich beim Management um den dispositiven Faktor.


Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmensleitbild

Montag, 6. März 2017

Wiederholungseinheit 2 BWL

Einstiegsfragen:
  • Was ist ein Betrieb?
  • Nennen Sie die Tatbestände für einen Betrieb nach Gutenberg
  • Definieren Sie die Begriffe systemdifferent und Systembezogen
  • Welche drei Tatbestände sind unter dem Begriff Systemdiffernt bzw Systembezogen auf zu führen
  • Erklären Sie alle sechs Tatbestände


Nächste Einheit

Was ist die Betriebswirtschaftslehre

Wirtschaftswissenschaft, die sich mit der Steuerung, der Funktion und der Organisation eines Betriebs beschäftigt. Die Lehre vom Betrieb und dessen Funktion. Ist eines von zwei Teilgebieten der Wirtschaftswissenschaft. Das andere Teilgebiet ist die Volkswirtschaftslehre

Die Betriebswirtschaftslehre lässt sich in mehrere Weisen einteilen:

Einmal nach allgemeiner und spezieller BWL

Die allgemeine BWL beschäftigt sich mit dem Ablauf und der Gestaltung, sowie mit der sozialen Struktur des Betriebes. Die spezielle BWL lässt sich nach Wirtschaftszweigen unterteilen. So gibt es spezielle Themengebiete, die nur einzelne Branchen betreffen, zum Beispiel Versicherungsbetriebswirtschaftslehre oder Verkehrsbetriebswirtschaftslehre

Nach Theorie und Politik

Die betriebswirtschaftliche Theorie ist die Lehre von den Albläufen und Zusammenhängen die in der Wirtschaft vor sich gehen. Hier werden die theoretischen Grundlagen ergründet und erklärt und man versucht das Geschehen zu beschreiben. Außerdem werden Theorien entwickelt, die sich mit den Vorgängen befassen, diese erklären und auch ggf. Prognosen und Entwicklungen ermöglichen.

Die betriebswirtschaftliche Politik setzt die Erkenntnisse, welche aus der Theorie gewonnen wurden, in die Praxis um, gibt konkrete Handlungsvorschläge und entwickelt praktische Verfahren zu deren Umsetzung.

Nach Funktionsbereichen

Man kann die Betriebswirtschaftslehre auch nach Funktionsbereichen unterteilen. Dies untergliedert die Lehren der Betriebswirtschaft nach jenem Bereich in dem die Aufgaben anfallen, die mit diesen Werkzeugen gelöst werden. Eine feste Unterteilung der Aufgabenbereiche und Funktionsgebiete ist nicht möglich, man kann aber beispielhaft folgende Funktionsbereiche nenen

  • Beschaffung
  • Produktion
  • Absatz
  • Finanzierung
  • Transport und Logistik
  • Personal
  • Rechnungswesen


Nachbarwissenschaften der Betriebswirtschaftslehre

  • VWL
  • Jura
  • Arbeitsmedizin
Abgrenzung BWL und VWL

VWL gesamtwirtschaftliche Prozessanalyse

BWL greift auf volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen zurück

Was sind Wirtschaftssubjekte?

Haushalte, Unternehmen und der Staat, die mit planvollem Verhalten auf dem Markt auftreten und wirtschaftlich arbeiten. Man fasst die Wirtschaftssubjekte zu Sektoren zusammen. 


http://www.bwl-studieren.com/allgemeine-informationen-zum-bwl-studium/was-ist-bwl/