Montag, 31. Juli 2017

Alle Themen im Griff - Immer alle Inhalte wiederholen - so gehts

Beim Wirtschaftsfachwirt geht es auch darum VIEL Wissen aus VIELEN Teilbereichen zu einem Zeitpunkt, nämlich zur Prüfung, bereit zu haben. Ich habe mir überlegt wie man das schaffen kann, welche Medien und Hilfsmittel ich dafür empfehlen würde und wie ich Euch helfen kann nicht lange zu suchen, sondern gleich die richtigen Medien aufzustellen.

In diesem Kurzbeitrag stelle ich Euch einige Lernmedien vor, die man beim Lernen selbst erstellen kann oder die man sich runterladen kann. Mit deren Hilfe gelingt es immer alle Bälle, sprich Themen der Fächer in der Luft zu behalten. Ich hoffe Ihr findet meine Tipps hilfreich.


Karteikasten

Der Karteikasten ist eine alte, aber sehr bewährte Methode, um viel Stoff sehr lange im Kopf zu behalten. Man schreibt die gelernten Inhalte einfach als Karteikarte auf und versieht die Vorderseite mit einem Stichpunkt oder einer Frage. Dann kann man sich einen Karteikasten anlegen und täglich für eine gewisse Weile mit dem Kasten üben. 

Dabei sollten jene Karteikarten, die man gut kann, immer schrittweise eine Etappe nach hinten wandern. Man lernt dann die häufiger, die man nicht so gut kann und die Karten, die man schon gut kann werden dann seltener angeguckt. Die Methode hat den Vorteil dass sie sehr effektiv ist. Der Nachteil besteht darin, dass sie aufwendig ist und leider viele Lernende Probleme haben die Methode durch zu halten.

Videoliste

Schnell gemacht und sehr effektiv. Ich habe zum Lernen eigene Videos gemacht, jedoch muss man das ja nicht. Man kann sich auch in der Flut der vorhandenen Videos umsehen und jene in eine Liste hinzufügen, die man für gut befindet. So sollte man sich dann aber auch die Mühe machen und sich jeden Abend diese Videos auch ansehen. Man kann sich ja zum Ziel setzten jeden Tag einmal zu einem festen Zeitpunkt ein paar Videos zu schauen. Oder man nimmt sich eine Tätigkeit, bei der man diese immer anschaut. Zum Beispiel: Ich lasse meine Videos immer dann laufen, wenn ich gerade aufräume oder auch wenn ich Computer Spiele spiele. 

Das hat den Vorteil, dass man nebenbei noch mal Inhalte aufnehmen kann ohne dass es sich unmittelbar wie lernen anfühlt. Außerdem bekommt so noch mal von verschiedenen Leuten die Dinge erklärt, die man in den Heften findet. Oft kann es hilfreich sein ein und die selbe Sache von verschiedenen Leuten zu hören.  Von jedem nimmt man einen Teilaspekt auf, jeder Dozent oder Video Produzent setzt seinen Schwerpunkt anders und man nimmt so aus jedem Video andere Inhalte wahr und mit.

Buch als Bettlektüre

Die Bücher die direkt zur Prüfung hinführen haben stolze 1000 Seiten, Ich habe derer zwei. Leider kann ich nicht alles in dem Tempo lesen, in dem ich es gerne würde. Ich habe mir nun die Bücher auf den Nachttisch gelegt und lese in dem jeweiligen Buch immer fünf bis 10 Minuten im Bett. Auch wenn ich gerade beim Heft Personal bin oder mich noch nicht mit Themen befasst habe, lese ich die Bücher einfach stumpf von Anfang bis Ende durch.
Oft habe ich dann das Gefühl bekannte Inhalte wieder zu erkennen oder das Gefühl Neues zu lernen. Meist ist es so, dass die Inhalte, welche ich aus den Heften kenne zum Teil zusammengefasst da stehen aber dann auch durch weitere Fakten und Aspekte ergänzt werden.

Zeitung lesen

Man sollte sich aktuell halten. Morgens wird darum die Zeitung gelesen. Die gute alte Tageszeitung beinhaltet viele Aspekte unserer Kurseinheiten. Diese haben wir vorher oft überblättert und achtlos überlesen. Heute klingelt es, wenn ich was über die EZB lese oder höre, dass die Inflationsrate steigt. Legt die Regierung Konjunkturpakete auf, so weiß ich sofort was damit bewirkt werden soll.
Gönnt Euch das ruhig jeden Morgen. Ein gutes Abo sollte schon drin sein. 

Probeklausuren

Schließlich sollte man dann auch noch oft Klausuren absolvieren. Wo man alte Klausuren bekommt, wie man an alte Prüfungen kommt, das werde ich an dieser Stelle noch nicht ausführen, sondern einen eigenen Beitrag schreiben.

Je häufiger man sich selbst Test oder Probeprüfungen stellt, desto besser. Diese sollten immer alle Fächer umfassen und sind hilfreich, wenn man sich in der Prüfungsvorbereitung noch mal den letzten Schliff verleihen will. Wir haben mit allem recht früh begonnen, um so auch immer alle Inhalte noch mal hoch zu holen. 

Montag, 24. Juli 2017

Was tun, wenn es nicht mehr weiter geht? Erstmal raus aus dem Lerntief

Das Leben als Fernstudent ist ein einziges Auf und Ab. Man ist mit sich relativ allein und hangelt sich von Heft zu Heft, von einer Abgabe Aufgabe zur Nächsten und ist ein Problem gelöst, dann kann man sich sicher sein, dass das Nächste schon Pfötchen gibt. Doch es hat auch viele Vorteile. Diese sollen jetzt aber nicht Thema unseres Beitrags sein, sondern wir wollen ein paar Tipps geben was man tun kann, wenn es nicht mehr weiter geht. Was genau für wen richtig ist, das ist immer sehr individuell. Es gibt kein Universalzaubermittel womit die Probleme alle weg sind. Doch es gibt gute Hilfen, die einem helfen können schnell wieder auf den Pfad der Tugend zurück zu kommen.

Hier also unsere Tipps:

Einfach mal alles liegen lassen

Wenn gar nichts mehr geht, dann geht auf jeden Fall eine Pause. Pausen können den Lernerfolg entscheidend positiv beeinflussen. Man bekommt Abstand zum Stress und seinem Leistungsdruck, man hat Zeit den Lernstoff sacken zu lassen und kann diesen im Gehirn noch mal ordnen und es relativiert sich vieles von dem, was zuvor noch oberste Priorität hatte. Während man noch vor 3 Wochen dachte, dass das Leben vorbei ist, wenn man diese oder jene Einheit nicht verstanden hat, so stellt man nach ein wenig Ruhe fest, dass die Sache doch nicht so zentral und wichtig ist. Zudem kann man auch oft den Effekt feststellen, dass man sich an einer Aufgabe die Zähne ausbeißt und immer und immer wieder scheitert, jedoch dann, wenn man sie einmal in Ruhe gelassen hat, wie Butter durchkommt und es plötzlich gar kein Problem mehr bei der Bearbeitung der Aufgaben gibt. Die Erklärung dafür ist simpel: Wer zu nah dran ist, zu emotional ist, der sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Doch Achtung - man sollte in jedem Falle versuchen wieder den Anschluss zu finden, also die Sachen nicht zu weit weg schieben.

Springen und leichte Sachen suchen

Wenn es nicht ganz so schlimm ist und man noch nicht zu sehr mit den Nerven runter ist, dann kann man sich auch erstmal damit helfen, dass man die schweren Sachen auslässt. In unserem Falle war es Volkswirtschaftslehre, was uns echt den letzten Nerv und den Spaß bei der Sache geraubt hat. Wenn man das Heft nun erstmal Heft sein lässt und sich dem widmet, was viel besser läuft, dann kann man auch wieder an die harten Nüsse gehen. Wir haben VWL erstmal so gut es geht gemacht und die Abgabe aufgaben abgegeben, trotz des Gefühls nicht eine Silbe verstanden zu haben. Nun arbeiten wir das Heft nicht mehr als Ganzes auf, sondern schnappen uns Lektion für Lektion, Inhalt für Inhalt und löffeln die Suppe tröpfchenweise aus. Der Sprung zum Heft Personal war eine gute Idee, dies läuft nämlich blendend. Und mit der Tröpfchenmethode sind wir nun immerhin bei Heft 2 Lektion 2 ( von 5 ) und das ohne die pure Verzweiflung.

Hätten wir den Sprung nicht gemacht, dann würden wir immer noch bei VWL hängen, mit den anderen Sachen nicht weiter kommen, komplett die Motivation verloren haben für die restlichen Dinge und vermutlich daran zweifeln, dass wir das überhaupt schaffen. So haben wir ein gutes Gefühl, da es voran geht, wir auch Erfolgserlebnisse haben und die Inhalte von VWL dennoch nicht liegen bleiben, sondern in verdaubaren Portionen in die Birne kommen.

Wer in mehr als 3 Fächern Probleme hat, der sollte sich aber den nächsten Punkt mal überlegen. Denn man darf natürlich nicht unbegrenzt viel schieben und springen, sonst wird der Berg all zu groß.

Knacker markieren und mit jemanden besprechen

VWL kriegen wir hin, so viel ist sicher. Wir haben das Heft übersprungen und in kleine Happen zerlegt. Hier lauert aber eine Gefahr: Springt man und behält seine Baustellen nicht im Bewusstsein, so kann es bei der Prüfung eine sehr böse Überraschung geben. Als Lernender im Erwachsenenbereich und besonders als Fernstudent muss man sehr gut selbst auf seine Baustellen achten und diese auch immer in Petto haben. Darum, wenn man springt und merkt, dass man bei dem Heft auch in kleinen Happen nicht weiter kommt, schnell den nächsten Punkt machen:

Hilfe von Außen

Wir hatten das mit Jura. Die Einheiten zum bürgerlichen Gesetzbuch schienen wir zwar gut verstanden zu haben, jedoch war es irgendwie nicht von Erfolg gekrönt. Ich hatte ja schon geschrieben, dass wir da einen fette VIER gesammelt hatten. Sonst nur 1 oder 2 und dann eine Vier. Um weitere Dämpfer zu verhindern und ein Durchfallen in diesem Thema zu vermeiden, haben wir uns schnell Hilfe von Außen gesucht. Mit Hilfe eines Aushangs am schwarzen Brett der Uni und einer Anzeige beim Asta haben wir uns Online Nachhilfe gesucht. Sowas geht schnell und einfach, scheut Euch nicht Euch Hilfe zu suchen (ggf. auch bei uns!).

Pause machen, Plan schreiben, Struktur pur 

Die Pause (siehe oben ) haben wir nicht einfach abgebummelt, sondern sinnvoll genutzt. Wir haben uns Hilfe für die BGB Sachen gesucht, in der Zeit haben wir etwas Abstand zum Lerninhalt gewonnen, Lernmaterial ( Bücher ) bestellt, insbesondere für VWL und sind dann auch noch dazu über gegangen die Inhalte mehr zu strukturieren. Weil wir unbedingt zum ILS Seminar I wollten haben wir noch ( schnell mal ) ein paar Abgabeaufgaben durchgehauen, welche uns dann den Zugang zum Seminar beschert haben.

Doch das ist nicht alles: Wir haben uns auch noch die Mühe gemacht die Inhalte noch einmal durch zu gehen und eine Struktur rein zu bringen. Dies sah wie folgt aus:

  • Ich habe in Exel einen Termin Kalender gemacht und von der Prüfung an rückwärts die Hefte eingetragen. So habe ich einen groben Plan bis wann ich welches Heft fertig habe
  • Ich habe mir einen Wochenplan gemacht wann ich welche Lerneinheit einlege ( Lesen, Heft zusammenfassen, Wiederholung von den älteren Heften, Lesen im Buch
  • Ich habe mir Pausen eingeplant
  • Ich habe mir die Woche mit Lerngruppen und Nachhilfe gefüllt. 
  • Ich habe Blogs im Internet gesucht, die sich ebenfalls mit dem Thema befassen

Montag, 17. Juli 2017

Möglichkeiten zur betrieblichen Altersvorsorge - Wirtschaftsbezogene Qualifikationen - Personal

Zur Zeit kann man 5 Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge voneinander unterscheiden. Neben diesen Möglichkeiten gibt es natürlich auch noch zahlreiche andere Möglichkeiten. Die betriebliche Altersvorsorge ist ein wesentliches Element im Bereich der Personalwirtschaft, wenn es darum geht als attraktiver Arbeitsplatz für Angestellte in Frage zu kommen. Wir gehen hierbei jetzt nur auf die aktuellen Möglichkeiten ein und verweisen auf die Quellen und Links für eine weitere Recherche. Außerdem empfehlen wir vor der Prüfung noch einmal den aktuellsten Stand der Dinge abzufragen, um so auch korrekte Ergebnisse angeben zu können. Die verschiedenen Vorsorgeformen können im Cafeteria System den Mitarbeitern angeboten werden. Hierbei wählen die Mitarbeiter aus vorhandenen Möglichkeiten ihre Favoriten aus. Wir stellen hierbei nur die Varianten vor, welche zusätzlich zum gesetzlich vorgeschriebenen Handlungsspektrum ablaufen und so sehr gut dafür geeignet sind ein monetäres Anreizsystem für Arbeitnehmer dar zu stellen.

Man kann die

  • Direktversicherung
  • Direktzusage
  • Rückstellung
  • Pensionskasse und den
  • Pensionsfond 

voneinander unterscheiden

Bei einer Direktversicherung wandelt der Arbeitnehmer einen Teil seines Gehalts in eine Altersvorsorge um. Hierfür schließt der Arbeitgeber für diesen Angestellten einen Vertrag und führt einen Teil des Gehalts in die  Kapitallebensversicherung oder eine Rentenversicherung ab. Diese Anlageform ist für kleine und mittlere Firmen geeignet, da diese nicht über eigene Pensionskassen verfügen.  Ein großer Vorteil liegt darin, dass ein Teil der Anlagen  von den Steuern befreiht ist und somit auch noch bares Geld bespart werden kann. Doch Vorsicht, auch hier können böse Überraschungen lauern. Es drohen bis zu 18 Prozent Abzüge für Krankenversicherung und Pflegeversicherungen. Hier herrscht laut Focus Magazin noch große Unklarheit bei den Arbeitnehmern, über 70 Prozent der Empfänger wissen nichts von den hohen Einbußen. Doch was passiert, wenn der Arbeitnehmer die Firma wechseln sollte? Dann  bleiben die eingezahlten Beiträge selbstverständlich erhalten.

  • http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/betriebsrente/boese-ueberraschung-fuer-direktversicherte-fast-20-prozent-abzuege-droht-ihnen-auch-die-direktversicherungs-falle_id_5517016.html
  • http://www.finanztip.de/direktversicherung/

Bei der Direktzusage sagt der Arbeitgeber seinem Angstellten direkt und ohne dazwischen geschaltete Versicherungen zu nach Beendigung der Arbeitszeit eine Rente an ihn zu zahlen. Diese Versicherungsform wird auch Pensionszusage genannt. Zum Nachteil ist, dass sie keine staatliche Überwachung beinhaltet, das kann zu Wildwuchs führen. Für den Arbeitgeber bietet diese Anlageform sehr viele Vorteile. Er muss ja für die späteren Zahlungen Rückstellungen bilden, welche er unmittelbar in der Bilanz von der Steuer abziehen kann. Im Insolvenzfall kann es für den Arbeitnehmer schlecht aus sehen. In diesem Fall springt unter Umständen der Pensionssicherungsverein ein, der aber durch Beiträge des Arbeitgebers gedeckt werden muss. Auch für den Betrieb ist eine Direktzusage ein hohes finanzielles Risiko. Dies haben Versicherer entdeckt und bieten Rückdeckungsversicherungen an. Ein Nachteil für den Arbeitnehmer liegt darin, dass dieser nach der Beendigung der Arbeit nicht einfach weiter eigene Beiträge auf die Direktzusage einzahlen kann, um diese fortzuführen und den Einfluss auf sein späteres Budget zu erhöhen.

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Direktzusage
  • http://www.gdv.de/2013/03/betriebsrente-direktzusage-oder-pensionszusage/

Rückstellungen
 Gemäß § 249 Absatz 1 HGB bei verpflichtenden Versorgungszusagen besteht eine Pflicht zur Rückstellung. Nach dem §1 des Betriebsrentengesetz muss der AG dem AN schriftlich zusagen. Tauchen Rückstellungen in der Bilanz auf, dann meist wegen Direktzusagen.

Bei Pensionsrückstellungen werden die Risiken, also genauer gesagt die betriebsfremden Risiken, übernommen ohne auf die Versicherungswirtschaft zurück zu greifen.

Der Begriff Pensionsrückstellungen ist steuerlich geprägt nach §61 EStg und betrifft die Passivseite der Bilanz. Bei der Höhe ist zu sagen, dass es sich um eine ungewisse Verbindlichkeit handelt. Wann wie viel an Versorgungsleistungen gezahlt werden muss ist unklar, da man ja nicht weiß welches Alter der zu Versorgende erreichen wird.

Die Bewertung wird nach den Richttafeln 2005G von Klaus Hubeck vorgenommen, wo Wahrscheinlichkeiten wie Sterblichkeit und Erwerbsminderung, Verheiratungshäufigkeit und andere Faktoren berücksichtigt werden. Die Übergangswahrscheinlichkeiten werden so definiert.
  • https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCckstellung
  • http://www.foerderland.de/finanzen/versicherung/lexikon-bav/eintrag/P/pensionsrueckstellungen/
  • http://www.deutsche-versicherungsboerse.de/verswiki/index_dvb.php?title=Outsourcing_von_Pensionsr%C3%BCckstellungen_(bAV)
  • http://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/pensionsrueckstellungen/

Pensionskasse

Die Pensionskasse wird selbstständig getragen durch einen oder mehrere Unternehmen. Es wird nach dem VAG Versicherungsaufsichtsgesetz geregelt, dass das Kapital gesichert werden muss. Die Beiträge betragen maximal vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze und sind dann steuer- und sozialabgabenfrei. Zudem bestehen noch 1800 Euro Freiheit, wenn der Arbeitnehmer keine anderen Dinge gemäß Pauschalbesteuerung macht. Einzahlung kann durch Entgeltumwandlung oder per Zuwendung durch den Arbeitgeber erfolgen. Zudem kann die Pensionskasse auch privat weitergeführt werden.

Der Vorteil ist das es verschiedene Optionen bei Zahlungsunfähigkeit gibt. Eine Beitragsfortzahlung besteht.

Ein Nachteil ist das die Altersrente geringer ausfallen kann als bei anderen Varianten. Beiträge zur Ansparphase sind steuerpflichtig außer bei der Pauschalbesteuerung. Die Auszahlung ist mit 60 oder 62 möglich, es gibt keine vorzeitige Kündigung

Wenn die Pensionskasse eine VVaG ist kann in der Satzung eine Nachschubpflicht festgesetzt werden, das heißt die Mitglieder haben dann Pflicht zu steigenden Beiträgen. Darum heißt es in diesem Falle immer gut die Satzung zu lesen.

Durch die Derugulierung vom 1.1.2006 werden auch die Pensionskassen dereguliert. Sie unterliegen nun den gleichen Bedingungen wie Lebensversicherungen und müssen ihre Zahlungsfähigkeit beim BaFiM beweisen.

Eine Rückführung in die Regulierung kann auf Antrag geschehen.

Es ist auch steuerlich wichtig ob es sich um eine deregulierte Kasse handelt. Wer dereguliert ist muss Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer zahlen. Regulierte müssten das nicht, es sei denn es handelt sich bei diesen um sogenannte Rückdeckungsgeschäfte.

  • http://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/pensionskasse/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Pensionskasse





Pensionsfond

Pensionsfonds sind die neuste Form der Altersvorsorge und in Deutschland seit 2002 bekannt. Die USA haben diese Form der Altersvorsorge schon sehr viel länger. Die Gründung erfolgt meist durch Banken, große Firmen oder Versicherungen. Die Fonds sind rechtlich autonome Gebilde und der Arbeitnehmer hat seine Ansprüche gegenüber dem Fond und nicht der Firma gegenüber bei der er arbeitet. Geregelt sind die Rahmenbedigungen in den Gesetzen §112-118 VAG.

Hier kann der Arbeitnehmer von den steigenden Kursen und positiven Entwicklungen am Kapitalmarkt profitieren.
Die Pensionfonds finanzieren sich über das Kapitaldeckungsverfahren. Maximal 30 Prozent des Kapitals dürfen auf einen Schlag ausgezahlt werden.

Der Vorteil liegt darin dass angespartes Kapital sehr frei ist und das die Fonds sehr wenig Verwaltungsaufwand benötigen. Zudem hat man noch steuerliche Vorteile und keine Lohnnebenkosten. Die Mitarbeiter können durch diese Form der Altersvorsorge motivert werden.

Die Nachteile sind, dass sich das Kapital auf einem freien Markt befindet, der eben sehr viele Risiken birgt. Das Geld kann nicht auf einem Schlag ausgezahlt werden.

Zur Rechtsform ist anzumerken, dass die Pensionsfonds in Form eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit oder  einer Aktiengesellschaft zu halten sind. Der Arbeitnehmer hat einen eigenen Anspruch auf das Geld, dem Fond gegenüber, welcher die Zahlungen lebenslang erbringt.

Die Pensionsfonds werden durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin beaufsichtigt.

  • http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/pensionsfonds.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Pensionsfonds
  • http://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/pensionsfonds/




Bildquelle: PIXABAY


Montag, 10. Juli 2017

Betriebswirtschaftliche Planungsprozesse- Der Managementprozess- Handlungsspezifische Qualifikationen

Der Prozess des Managements ist komplex und sehr umfangreich. Jedoch kann man diesen in Form eines simplen Kreislaufs auffassen. Ist der Manager am Ende des Prozesses angekommen, so beginnt der Durchlauf wieder von vorne. 

Unter einem Management Prozess versteht man die von oben gesteuerten Abläufe und Maßnahmen, welche helfen sollen das Unternehmen zu steuern. Dies sollte nach zuvor definierten Zielen ( Siehe Schritt 1 ) geschehen und unter regelmäßiger Kontrolle der Erreichung stattfinden. Der Manager hat dafür einen Überblick über die jeweiligen Prozesse und Arbeitsschritte.

Der Prozess kann sich auf folgende Aspekte beziehen


  • auf das Unternehmen als Ganzes
  • auf Risikomanagement
  • auf Projekte
  • auf Abteilungen
  • auf Prozesse ( Produktionsprozess )


Die Schritte des Management Prozesses

1.Schritt Zielsetzung
In diesem Abschnitt werden die zu erreichenden Ziele definiert. Dabei muss man zwischen strategischen und operativen Zielen unterscheiden. Die Ziele sollten gemäß des Merksatz SMART formuliert sein ( Speziefisch, also genau formuliert, messbar ( wie viel man erreichen will), akzeptiert ( man sollte Ziele wählen, die im Einklang mit dem Unternehmen und deren sonstigen Zielen steht ), r realistisch ( die Ziele sollten auch erreichbar sein, also keine Luftschlösser ) und terminiert ( die Ziele sollten mit einer genauen Zeitvorgabe versehen sein ).

2. Nach der Zielsetzung folgt die Planung. Diese sollte nach den Regeln des Managements ablaufen und genau die Voraussetzungen erfüllen, die eine gute Planung inne hat.

3. Auf die Planung erfolgt die Organisation. Für diese stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung, die man als Manager ausschöpfen kann.

4.Die Durchführung erfolgt gemäß der Planung und mit Hilfe der gängigen Abläufe und Hilfen.

5.Kontrolle In diesem Schritt sollen all jene Ziele überprüft werden, die im ersten Schritt festgelegt wurden. Es muss geprüft werden ob die Ziele erreicht wurden, in welcher Zeit und mit welchem Aufwand. Zudem steht zu überprüfen ob Korrekturen vorgenommen werden müssen.

Beispiel 

Ein Beispiel für ein Ziel, welches in einem solchen Management Prozess erreicht werden soll wäre: Wir sollten den Umsatz der Papierperlen Firma um 3 Prozent erhöhen. Diese Vorgabe sollte bis Ende des Kalenderjahres umgesetzt werden und der Ausgangswert für die 3 Prozent ist der durchschnittliche Jahresumsatz des vergangen Jahres.

Dies wäre ein Beispiel für ein Ziel, das im ersten Schritt eines solchen Prozesses formuliert wird. In wie weit dies Ziel realistisch ist, das kann nur der Inhaber selbst beurteilen, bzw. Kenner des jeweiligen Marktes. Ansonsten dürfte das Ziel akzeptiert sein, es ist spezifisch ( weil es genau formuliert ist ) und es handelt sich auch um ein terminiertes Ziel. Zudem ist das Ziel ein operatives Ziel.

Die Planung umfasst dann die Überlegung welche Maßnahmen zur Umsatzsteigerung eingesetzt werden können und wie diese sinnvoll eingesetzt werden sollten. Man kann dazu verschiedene Szenarien erdenken. Zum Einen kann nach einer Analyse der aktuellen Situation der Weg zum Ziel genau geplant werden, zum Anderen stehen eine Vielzahl an Methoden zur Analyse und Planung zur Verfügung.

Bei der Durchführung arbeitet man sich an Hand der Planung entlang. Die jeweiligen Abteilungen erhalten ihre Arbeitsanweisungen, die in unserem Fall zum Steigern des Umsatzes dienen sollen.

Bei der Kontrolle wird im letzten Schritt die Effektivität der getroffenen Maßnahmen überprüft. Zudem wird überprüft wie gut die Abteilungen, Mitarbeiter und Führungskräfte ihre Arbeit gemacht haben und wie erfolgreich einzelne Umsatzsteigerungsstrategien waren.

Zum Weiterlesen und weiter lernen

  • http://www.blog.loesungsfabrik.de/was-ist-ein-managementprozess/
  • http://www.loesungsfabrik.de/was-ist-ein-managementprozess
  • http://www.behaveblog.de/?p=1238
  • http://www.benjamin-michels.de/der-managementprozess-die-schablone-ihrer-arbeitsprozesse/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Managementprozess
  • http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/managementprozess/managementprozess.htm
  • https://www.coaching-report.de/lexikon/managementprozess.html




Montag, 3. Juli 2017

Logistik: Beschaffungsprozess im Überblick - Handlungsspezifische Qualifikationen

Der Beschaffungsprozess im Allgemeinen läuft in zehn auf einander folgenden Schritten ab. Diese sind typisch für den Ablauf einer Beschaffung

Zunächst beginnt das Unternehmen mit der Bedarfsanalyse. Hier stehen verschiedene Verfahren der Bedarfsermittlung zur Verfügung, die allein oder gemeinsam eingesetzt werden, um den genauen Bedarf ermitteln zu können. Eine Methode wäre die ABC-Analyse. Man muss zudem Bruttosekundärbedarf und Nettosekundärbedarf unterscheiden.

Dann geht es an die Lieferantenauswahl, diese werden nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Dabei werden alle Abteilungen, die in irgendeiner Form betroffen sind mit einbezogen und zur Beurteilung heran gezogen. Diese können von der Einkaufsabteilung bis zum Qualitätmanagament reichen. Das Finden von Lieferanten hat sich durch das Internet deutlich vereinfacht. Hierbei können die gängigen Suchmaschinen hinzu gezogen werden, jedoch helfen auch Suchdienste wie Wer liefert was? Oder Einkaufsplattformen wie zentrada.de dem Einkäufer beim Finden von Lieferanten. Doch auch Bezugsmessen und Ausstellungen liefern gute Kontakte zu möglichen Herstellern / Lieferanten.

Schließlich werden Angebote bei den in Frage kommenden Lieferanten eingeholt. Wenn wir einen konkreten Bedarf haben, dann sollte die Anfrage für das Angebot auch gleich sehr konkret formuliert werden. Brauchen wir für unseren Marktstand 100 Bleistifte, dann muss die Anfrage auch auf diese Menge lauten. Ist der Markt schon nächste Woche, so sollte in der Anfrage auch der Wunsch nach der schnellen Lieferung berücksichtigt werden.  Dies kann in Form von formlosen Anfragen via Email geschehen. Man wartet dann auf das Eintreffen der Angebote, um dann in den nächsten Schritt überzugehen: Die Angebotsprüfung.

Diese unterzieht den Angeboten eine formelle und materielle Prüfung, die in der Angebotsauswahl mündet, bei der das beste Angebot den Zuschlag bekommt. Es muss nicht das günstige Angebot sein. Auch Kriterien wie gute Beziehungen zum Lieferanten, schnelle Lieferzeit oder andere Kriterien können hier mit hinein spielen. Die Fragestellungen der Angebotsprüfungen sind: Wann liefert der Lieferant, wie viele ( also reicht die verfügbare Menge für unseren Bedarf) in welcher Qualität zu welchen Konditionen .

Schließlich wird der Auftrag vergeben und die Vergabe wird zuvor noch verhandelt. Die Bestellung wird dann abgesetzt.- Sie mündet in der Kontrolle der Abwicklung. So wird zum Beispiel verfolgt, ob termingerecht geliefert wurde.

Wenn die Waren eintrifft wird die Rechnungsprüfung und Wareneingangsprüfung vorgenommen. Sie wird nach den Qualitätskriterien und Quanitätskriterien durchgeführt. Wenn alles in Ordnung ist, dann geht es zum letzten Schritt: Die Ware wird eingelagert, die Produkte werden bereit gestellt und die Objekte gehen in ihre Verwendung.

Die Schritte sind in der Übersicht

  1. Bedarf analysieren
  2. Lieferanten auswählen
  3. Angebote einholen
  4. Angebote prüfen
  5. Angebote auswählen und Favoriten festlegen
  6. Auftrag vergeben
  7. Abwicklung kontrollieren
  8. Wareneingang und Rechnung prüfen
  9. Einlagern, bereitstellen und  Verwenden der Ware

Quelle: -Affiliate Link -

Die Prüfung der Wirtschaftsfachwirte: Handlungsspezifische Qualifikationen (Prüfungsbücher für Fachwirte und Fachkaufleute)


Weiter lesen, weiter lernen:
  1. http://kaufmann-werden.de/sites/default/files/dokumente/Beschaffungsprozess_0.pdf
  2. http://www.merkur-verlag.de/_perform_media/dokumente/leseprobe/1020_leseprobe.pdf
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Beschaffung
  4. http://www.christiani.de/pdf/76828_probe.pdf



Logistik: Beschaffungsprozess im Überblick - Handlungsspezifische Qualifikationen

Der Beschaffungsprozess im Allgemeinen läuft in zehn auf einander folgenden Schritten ab. Diese sind typisch für den Ablauf einer Beschaffung

Zunächst beginnt das Unternehmen mit der Bedarfsanalyse. Hier stehen verschiedene Verfahren der Bedarfsermittlung zur Verfügung, die allein oder gemeinsam eingesetzt werden, um den genauen Bedarf ermitteln zu können. Eine Methode wäre die ABC-Analyse. Man muss zudem Bruttosekundärbedarf und Nettosekundärbedarf unterscheiden.

Dann geht es an die Lieferantenauswahl, diese werden nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Dabei werden alle Abteilungen, die in irgendeiner Form betroffen sind mit einbezogen und zur Beurteilung heran gezogen. Diese können von der Einkaufsabteilung bis zum Qualitätmanagament reichen. Das Finden von Lieferanten hat sich durch das Internet deutlich vereinfacht. Hierbei können die gängigen Suchmaschinen hinzu gezogen werden, jedoch helfen auch Suchdienste wie Wer liefert was? Oder Einkaufsplattformen wie zentrada.de dem Einkäufer beim Finden von Lieferanten. Doch auch Bezugsmessen und Ausstellungen liefern gute Kontakte zu möglichen Herstellern / Lieferanten.

Schließlich werden Angebote bei den in Frage kommenden Lieferanten eingeholt. Wenn wir einen konkreten Bedarf haben, dann sollte die Anfrage für das Angebot auch gleich sehr konkret formuliert werden. Brauchen wir für unseren Marktstand 100 Bleistifte, dann muss die Anfrage auch auf diese Menge lauten. Ist der Markt schon nächste Woche, so sollte in der Anfrage auch der Wunsch nach der schnellen Lieferung berücksichtigt werden.  Dies kann in Form von formlosen Anfragen via Email geschehen. Man wartet dann auf das Eintreffen der Angebote, um dann in den nächsten Schritt überzugehen: Die Angebotsprüfung.

Diese unterzieht den Angeboten eine formelle und materielle Prüfung, die in der Angebotsauswahl mündet, bei der das beste Angebot den Zuschlag bekommt. Es muss nicht das günstige Angebot sein. Auch Kriterien wie gute Beziehungen zum Lieferanten, schnelle Lieferzeit oder andere Kriterien können hier mit hinein spielen. Die Fragestellungen der Angebotsprüfungen sind: Wann liefert der Lieferant, wie viele ( also reicht die verfügbare Menge für unseren Bedarf) in welcher Qualität zu welchen Konditionen .

Schließlich wird der Auftrag vergeben und die Vergabe wird zuvor noch verhandelt. Die Bestellung wird dann abgesetzt.- Sie mündet in der Kontrolle der Abwicklung. So wird zum Beispiel verfolgt, ob termingerecht geliefert wurde.

Wenn die Waren eintrifft wird die Rechnungsprüfung und Wareneingangsprüfung vorgenommen. Sie wird nach den Qualitätskriterien und Quanitätskriterien durchgeführt. Wenn alles in Ordnung ist, dann geht es zum letzten Schritt: Die Ware wird eingelagert, die Produkte werden bereit gestellt und die Objekte gehen in ihre Verwendung.

Die Schritte sind in der Übersicht

  1. Bedarf analysieren
  2. Lieferanten auswählen
  3. Angebote einholen
  4. Angebote prüfen
  5. Angebote auswählen und Favoriten festlegen
  6. Auftrag vergeben
  7. Abwicklung kontrollieren
  8. Wareneingang und Rechnung prüfen
  9. Einlagern, bereitstellen und  Verwenden der Ware

Quelle: -Affiliate Link -

Die Prüfung der Wirtschaftsfachwirte: Handlungsspezifische Qualifikationen (Prüfungsbücher für Fachwirte und Fachkaufleute)


Weiter lesen, weiter lernen:
  1. http://kaufmann-werden.de/sites/default/files/dokumente/Beschaffungsprozess_0.pdf
  2. http://www.merkur-verlag.de/_perform_media/dokumente/leseprobe/1020_leseprobe.pdf
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Beschaffung
  4. http://www.christiani.de/pdf/76828_probe.pdf



Logistik: Beschaffungsprozess im Überblick - Handlungsspezifische Qualifikationen

Der Beschaffungsprozess im Allgemeinen läuft in zehn auf einander folgenden Schritten ab. Diese sind typisch für den Ablauf einer Beschaffung

Zunächst beginnt das Unternehmen mit der Bedarfsanalyse. Hier stehen verschiedene Verfahren der Bedarfsermittlung zur Verfügung, die allein oder gemeinsam eingesetzt werden, um den genauen Bedarf ermitteln zu können. Eine Methode wäre die ABC-Analyse. Man muss zudem Bruttosekundärbedarf und Nettosekundärbedarf unterscheiden.

Dann geht es an die Lieferantenauswahl, diese werden nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Dabei werden alle Abteilungen, die in irgendeiner Form betroffen sind mit einbezogen und zur Beurteilung heran gezogen. Diese können von der Einkaufsabteilung bis zum Qualitätmanagament reichen. Das Finden von Lieferanten hat sich durch das Internet deutlich vereinfacht. Hierbei können die gängigen Suchmaschinen hinzu gezogen werden, jedoch helfen auch Suchdienste wie Wer liefert was? Oder Einkaufsplattformen wie zentrada.de dem Einkäufer beim Finden von Lieferanten. Doch auch Bezugsmessen und Ausstellungen liefern gute Kontakte zu möglichen Herstellern / Lieferanten.

Schließlich werden Angebote bei den in Frage kommenden Lieferanten eingeholt. Wenn wir einen konkreten Bedarf haben, dann sollte die Anfrage für das Angebot auch gleich sehr konkret formuliert werden. Brauchen wir für unseren Marktstand 100 Bleistifte, dann muss die Anfrage auch auf diese Menge lauten. Ist der Markt schon nächste Woche, so sollte in der Anfrage auch der Wunsch nach der schnellen Lieferung berücksichtigt werden.  Dies kann in Form von formlosen Anfragen via Email geschehen. Man wartet dann auf das Eintreffen der Angebote, um dann in den nächsten Schritt überzugehen: Die Angebotsprüfung.

Diese unterzieht den Angeboten eine formelle und materielle Prüfung, die in der Angebotsauswahl mündet, bei der das beste Angebot den Zuschlag bekommt. Es muss nicht das günstige Angebot sein. Auch Kriterien wie gute Beziehungen zum Lieferanten, schnelle Lieferzeit oder andere Kriterien können hier mit hinein spielen. Die Fragestellungen der Angebotsprüfungen sind: Wann liefert der Lieferant, wie viele ( also reicht die verfügbare Menge für unseren Bedarf) in welcher Qualität zu welchen Konditionen .

Schließlich wird der Auftrag vergeben und die Vergabe wird zuvor noch verhandelt. Die Bestellung wird dann abgesetzt.- Sie mündet in der Kontrolle der Abwicklung. So wird zum Beispiel verfolgt, ob termingerecht geliefert wurde.

Wenn die Waren eintrifft wird die Rechnungsprüfung und Wareneingangsprüfung vorgenommen. Sie wird nach den Qualitätskriterien und Quanitätskriterien durchgeführt. Wenn alles in Ordnung ist, dann geht es zum letzten Schritt: Die Ware wird eingelagert, die Produkte werden bereit gestellt und die Objekte gehen in ihre Verwendung.

Die Schritte sind in der Übersicht

  1. Bedarf analysieren
  2. Lieferanten auswählen
  3. Angebote einholen
  4. Angebote prüfen
  5. Angebote auswählen und Favoriten festlegen
  6. Auftrag vergeben
  7. Abwicklung kontrollieren
  8. Wareneingang und Rechnung prüfen
  9. Einlagern, bereitstellen und  Verwenden der Ware

Quelle: -Affiliate Link -

Die Prüfung der Wirtschaftsfachwirte: Handlungsspezifische Qualifikationen (Prüfungsbücher für Fachwirte und Fachkaufleute)


Weiter lesen, weiter lernen:
  1. http://kaufmann-werden.de/sites/default/files/dokumente/Beschaffungsprozess_0.pdf
  2. http://www.merkur-verlag.de/_perform_media/dokumente/leseprobe/1020_leseprobe.pdf
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Beschaffung
  4. http://www.christiani.de/pdf/76828_probe.pdf