Montag, 25. September 2017

Handlungsspezifische Qualifikationen - Liste der Methoden und Zahlen

Hier einmal eine unordentliche Notiz zu den Kennzahlen und Methoden ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Es handelt sich hierbei um eine Denkstütze für unseren persönlichen Gebrauch, kann ggf ja aber auch für Euch hilfreich sein.
  • Entscheidungsbaumtechnik
  • Standortanalyse
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Kennzahlen
  • Kennzahlensysteme
  • Verhältniszahlen
  • Soll-Ist-Vergleich
  • Zeitreihenanalyse
  • Operations Research
  • Spieltheorie
  • lineare Optimimierung
  • Portfolio Methode
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Trendextrapolation
  • Brainstorming
  • Investitionsrechnung
  • Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Früherkennungsanalysse
  • Lückenanalyse
  • Budgetierung
  • Indikatorprognosen
  • Wirkungsprognosen
  • Legeprognosen
  • Synektik
  • Nutzwertanalyse
  • Wertanalyse
  • morphologischer Kasten
  • Entscheidungstechniken#
  • Parameterschätzung
  • Korrelationsanalyse
  • Clusteranalyse

  • Kennzahlen
  • statistische Kennzahlen ( Vergleichszahlen, Gliederungsszahlen, Beziehungszahlen, Wertziffern, Indexzahlen )

  • Kennzahlen der BWL
  • Finanzierungsanalyse
  • Invesitionsanalyse
  • Finanzanalyse
  • Ergebnisanalsye
  • Rentabilitätskennzahlen
  • Materialbeschaffung
  • Lagerwirtschaft
  • Absatzwirtschaft
  • Personalwirtschaft

  • Kostenanalyse und Kostenvergleich
  • kritische Menge
  • Make or buy Analyse
  • Break Even Analyse

  • Verfahren der Investitionsrechnung
  • statistische Verfahren
  • Dynamische Verfahren

  • ABC Analyse
  • Wertanalyse
  • Kostenreduzierung durch Gegenüberstellten von Funktionswerten zu Funktionskosten
  • XYZ-Analyse
  • FMEA Fehler-Möglichkeits und Einflussanalyse
  • Ursachenanalsye ( zB Ishikawa-Diagramm. Ursache Wirkung Diagramme)
  • Nutzwertanalyse
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Marktanalyse
  • Konkurrenzanalyse
  • Kundenzufriedenheitsanalyse
  • Chancen-Risiken-Analyse
  • Produkt- Matrix von Ansofrt
  • Wertschöpfungsanalyse
  • PIMS Programm

  • Benchmarking
  • Konkurrenzanalyse
  • Früherkennungssysteme (für Reklamation und Konjunktur )
  • Planungstechniken ( Diagramm- Netzplantechnik )
  • Phasenmodelle für die Optimierung des Aufbaus und der Ablaufstrukturen im 
  • 3-/5-Modell oder 6-Stufenmodell REFA

  • Operations Research
  • Warteschlangentheorie
  • lineare Progammierung
  • Synektik
  • Brainstorming
  • Bionik
  • morphologischer Kasten
  • Delphi Modelle
  • Szenario Technik
  • GAP Analyse

  • Produktlebenszyklus
  • Erfahrungskurve
  • Portofolio Methode ( BCG-Matrix)
  • Potentialanaylse





Montag, 18. September 2017

Weitere Blogs für angehende Wirtschaftsfachwirte

Prüfung der Wirtschaftsfachwirte
http://www.klickst-du-schon.de/blog

Forum für Fachwirte
http://www.fachwirt-forum.de/

Fachwirtblog
http://www.fachwirt-blog.de/wirtschaftsfachwirt

Nebenberuflich Betriebswirt werden
http://nebenberuflich-zum-betriebswirt.de/allgemein/4-blogs-die-du-kennen-musst.html

Eintrag von geprüftem Wirtschaftsfachwirt
https://www.fernstudium-infos.de/blogs/blog/710-neues-ziel-gefunden-gepr-wirtschaftsfachwirt/

Fachwirtblog
http://www.fachwirtihk.de/

Blog mit einigen Einträgen zum Thema Rechnungswesen
http://lernstoff.blogspot.de/

Erfahrungsbericht zum Wirtschaftsfachwirt
https://blog.genua.de/blog/post/immer-am-ball-bleiben-meine-weiterbildung-zum-wirtschaftsfachwirt.html

Wirtschaftsfachwirt gegen Betriebswirt
http://www.ihkbiz.de/ihkbiz-blog/entry/wirtschaftsfachwirt-vs-betriebswirt.html

Wirtschaftsfachwirtblog
http://wirtschaftsfachwirt1.rssing.com/chan-8668745/all_p1.html

Fragen zum Fachgespräch
http://blog.burkes.de/2016/05/mundliche-erganzungsprufung-fachwirte.html

Dr. M Ebert Lernhilfen und Lernimpulse
http://www.spassslerndenk-shop.de/mehr-von-marius-ebert/

Bewertungen zum ILS Wirtschaftsfachwirt
http://www.fernstudiumcheck.de/fernstudium/wirtschaftsfachwirt/ils-1126

Lernkarten rund 60 Euro
http://www.cobocards.com/blog/lernkarten-fuer-wirtschaftsfachwirte-ihk-prufung/2012/02

Forumsbeitrag
https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/14498-pr%C3%BCfungen-schon-vorbei/

Qualifikation komplett als Webinar
http://mit-blog.de/lehrgang-zum-gepr-wirtschaftsfachwirtin-ihk-komplett-als-webinar-2/

Buchtipp, werde ich mir mal ansehen
http://www.epubli.de/shop/buch/BASISWISSEN---GEPR%C3%9CFTER-WIRTSCHAFTSFACHWIRT---HQ---BETRIEBLICHES-MANAGEMENT-Bianca-Wolfschmidt-9783737524957/42966

Montag, 11. September 2017

Generalist oder Spezialist, warum wir Wirtschaftsfachwirt und nicht Personalwirt gewählt haben

Wer vor einer ähnlichen Fragestellung wie wir steht und sich entscheiden muss, ob man in seinem Fachbereich weiter geht oder sich noch mal auf macht und generelle Bildung erhalten möchte, der kann aus diesem Beitrag eventuell eine Entscheidungshilfe gewinnen. Sicher ist das nicht für alle Leute ein Grund den Wirtschaftsfachwirt vor zu ziehen, aber man kann sich hier doch einige Ideen holen was welche Vorteile bietet und wo man lieber noch einmal drüber nachdenken sollte:


Wir kriegen Kenntnisse für eine eventuelle Selbstständigkeit

Die Ausbildung ist so generell und so umfassend, dass man wirklich prima für das Gründen und führen einer Firma gerüstet ist. Man schaut in alle Bereiche hinein und kann so auf diese Grundlagen zurück greifen und noch weiter schauen. Man bekommt zu wissen wie man gründet und welche Voraussetzungen man braucht. Man erfährt wie man seine Firma bekannt macht und wie man Personal einstellt, führt und richtig behandelt. Man bekommt Einblicke in alle kaufmännischen und inhaltlichen Bereiche, die für so eine Firma wichtig sind.

Wir lernen Stärken und Schwächen neu kennen

Durch das fundierte Durcharbeiten aller wirtschaftlichen Teilgebiete bekommt man noch mal einen Überblick darüber was einem als Lernender Spaß bereitet und liegt. Man bekommt auch einen Einblick darin, welche Teilbereiche man künftig lieber meiden sollte. So haben uns 2 Hefte Kosten- und Leistungsrechnung gründlich von der Idee Buchhalter werden zu wollen befreit. Es war einfach sonnenklar, dass wir froh waren diese Hefte abgeschlossen zu haben und auch kein Interesse haben das über das notwendige Maß hinaus gehend zu verfolgen.

Im Gegensatz dazu hat Marketing hier breite Zustimmung gefunden. Die Inhalte waren eingängig und spannend, es kostete keine Mühe sich durch die Hefte zu arbeiten und die neuen Lerninhalte wurden vom Gehirn wie von einem Schwamm aufgesogen. So interessant und spannend! Uns hat die ganze Marketing Geschichte so fasziniert, dass wir als Akademie Studenten bei der Fernuni Hagen gleich mal ein paar Marketing Einheiten gebucht haben.


Wir haben eine umfassende Grundbildung

Diese Grundbildung ist wirklich nicht zu verachten: Die Grundlagen sind ja alle untereinander vernetzt, das Fachwissen des einen Fachs ist das Hintergrundwissen des anderen Teilbereichs und die Inhalte sind verzahnt, vernetzt und aufeinander bezogen. Wer sich im wirtschaftlichen Bereich zunächst mit den gesamten Grundlagen eindeckt, dem wird es auch leichter fallen in seinem Teilbereich zu denken. Durch eine gute Grundbildung bildet sich ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge, man lernt das große Ganze zu sehen und nicht nur sein Tortenstück, man hat die Möglichkeit die Erkenntnisse aus anderen Teilbereichen einfließen zu lassen. Zum Beispiel soll man eine Stellenanzeige schreiben: Wir greifen hierbei auf das Wissen aus dem Bereich Personal zurück ( wie sollte eine gute Stellenbeschreibung aussehen, welche rechtlichen Bedingungen liegen bei einer Stellenanzeige vor ) und bedienen uns aber auch Fachkenntnissen aus dem Bereich des Marketings ( wie schafft man es Interesse zu wecken, welche Schlagworte wecken Neugier, wo sollte man eine Anzeige positionieren und wie sollte diese aufgebaut werden ?)

Wir haben Hintergrundwissen 

Schaue ich Nachrichten, so schaue ich diese heute anders. Während mir die Erhöhung des Leitszins früher nur sagte : " AH Kredite werden teuer !"  so laufen heute im meinem Kopf ganze Bänder von Informationen im Hintergrund ab. Dieses Hintergrundwissen wirkt sich natürlich auch privat aus. Ich lerne wann ich welche Aktionen am besten durchführe ( zum Beispiel Aktien kaufen ) oder überlege mir was das für Folgen für die Konjunktur haben könnte. Ich sehe nun Dinge in ihrem Zusammenhang und zwar auf Mikroebene und Makroebene und das ist wirklich super.

Auch das Wissen über die finanziellen Möglichkeiten zur Förderung von Mitarbeitern hat sich unmittelbar auf das Leben ausgewirkt. Wir haben nun eine Altersvorsorge in Betracht gezogen, welche wir durch Umwandlung von unseren Gehältern finanzieren werden. Da sag mal einer der Wirtschaftsfachwirt bringt nix.

Wir sind noch mal für alle Richtungen offen

Hätte man Personal gewählt, so wäre es Personal geworden, und zwar ohne wenn und aber. Nun kann man argumentieren, dass es mit der Spezialisierung ja auch eine Verbesserung gewesen wäre, da man ein Fachmann für einen Teilbereich wird. Jedoch finde ich es gerade gut erst einmal noch mehr generelle Informationen und Kenntnisse auf zu bauen und dann noch tiefer in einen Bereich einzudringen. Da die Kenntnisse viel tiefgehender und vernetzter sind, als sie bei der Ausbildung zur Bürokauffrau oder der Verwaltungsfachangestellten vermittelt wurden, kann man nun nach dem Wirtschaftsfachwirt auch klarer sehen welcher Teilbereich noch mehr Vertiefung bedarf.

Wir haben neue Freiheiten

Dieses Wissen und die Möglichkeit, dass noch einmal alles offen ist hilft uns dabei freier zu werden. Durch den Personalfachwirt wären wir auf einen recht kleinen Teilbereich eingegrenzt. Zwar hätten wir dann auch die Formale Voraussetzung für ein Studium bekommen, aber wir hätten dann nicht die breiten Fachkenntnisse erhalten. So haben wir den Weg in Richtung Bachelor BWL frei und zwar auf den Ebenen Voraussetzungen und Fachkenntnisse und können uns dann, im Master festlegen.

Wir sind nun gerade für kleinere Betriebe die perfekte Besetzung

Die Vernetzung der Fachgebiete und die tiefgehenden Grundkenntnisse sind gerade in kleinen Firmen super. Während sich große Firmen Personalabteilungen leisten, wo man dann als Personalfachmann landet, ist es in kleinen Firmen oft so, dass die eierlegendewollmilchsau gesucht wird. Dies ist man als Wirtschaftsfachwirt gewissermaßen. Man kann den Chefs in allen Teilbereichen zur Hand gehen und sich schnell in andere Gebiete einarbeiten, da man ja überall Grundkenntnisse hat. 

Wir lernen Bereiche kennen, in denen wir noch mehr Bildung wünschen

Wie bereits geschildert Marketing ist unsere neue Leidenschaft. Wir haben damit auch schon die erste Weiche in Richtung Zukunft gestellt. Um die bereits tollen Grundideen des Lehrgangs Wirtschaftsfachwirt noch zu ergänzen kann man sich als Akademiestudent bei der Fernuni Hagen speziell die Module heraussuchen, die interessant sind und so sein eigenes Wissen fundiert vertiefen. Für uns galt in dem Fall, dass wir uns in Richtung BWL Marketing orientiert haben. Ich habe mir noch dazu einen Kurs für Arbeitsrecht gegönnt. Das konnte ich bei juristischen Fakulität machen. Also alles in Allem sehr interessant und lehrreich und wir haben Interessen kennengelernt und konnten gezielt nach weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten suchen.

Wir haben vernetztes Wissen im Bereich Wirtschaft

Bereits vor der Prüfung merkt man: Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Man stellt fest, dass die Unternehmensrechtsformen nicht nur für die Existenzgründung wichtig sind ( welche Form wählt man ) sondern auch in BWL wieder auftauchen. Man lernt, dass die Mitbestimmung des Betriebsrates zum Einen in Sachen Personal eine Rolle spielt, zum Anderen aber auch in anderen Teilbereichen. Überhaupt, BGB und HGB ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche und das Rechnungswesen findet man auch immer mal wieder ( wenn man sich die Betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ansieht )
So eine Vernetzung und Grundbildung ist eine super Sache. Man erkennt nicht nur, dass es Zusammenhänge zwischen den Teilbereichen gibt, sondern lernt auch Sachverhalte komplex zu betrachten. Zum Beispiel wenn ich jemanden einstellen will. So muss ich den Aufbau der Stellenanzeige kennen ( rechtlich, personal ), diese gute in Szene setzen können ( Marketing ) und den gesamten Einstellungsprozess effektiv abarbeiten können ( organisatorisch, rechtlich und betriebswirtschaftlich sinnvoll ). Mir fiel beim Wirtschaftsfachwirt auf, dass solche Vernetzungen beim normalen Lernen komplett fehlen, sondern dass dort immer nur auf einzelnen Teilbereichen rumgeritten wird. Das ist doch eigentlich total schade. Es sollte auch in den Schulen mehr projektbezogenes Lernen geben. 

Generalist oder Spezialist, warum wir Wirtschaftsfachwirt und nicht Personalwirt gewählt haben

Wer vor einer ähnlichen Fragestellung wie wir steht und sich entscheiden muss, ob man in seinem Fachbereich weiter geht oder sich noch mal auf macht und generelle Bildung erhalten möchte, der kann aus diesem Beitrag eventuell eine Entscheidungshilfe gewinnen. Sicher ist das nicht für alle Leute ein Grund den Wirtschaftsfachwirt vor zu ziehen, aber man kann sich hier doch einige Ideen holen was welche Vorteile bietet und wo man lieber noch einmal drüber nachdenken sollte:


Wir kriegen Kenntnisse für eine eventuelle Selbstständigkeit

Die Ausbildung ist so generell und so umfassend, dass man wirklich prima für das Gründen und führen einer Firma gerüstet ist. Man schaut in alle Bereiche hinein und kann so auf diese Grundlagen zurück greifen und noch weiter schauen. Man bekommt zu wissen wie man gründet und welche Voraussetzungen man braucht. Man erfährt wie man seine Firma bekannt macht und wie man Personal einstellt, führt und richtig behandelt. Man bekommt Einblicke in alle kaufmännischen und inhaltlichen Bereiche, die für so eine Firma wichtig sind.

Wir lernen Stärken und Schwächen neu kennen

Durch das fundierte Durcharbeiten aller wirtschaftlichen Teilgebiete bekommt man noch mal einen Überblick darüber was einem als Lernender Spaß bereitet und liegt. Man bekommt auch einen Einblick darin, welche Teilbereiche man künftig lieber meiden sollte. So haben uns 2 Hefte Kosten- und Leistungsrechnung gründlich von der Idee Buchhalter werden zu wollen befreit. Es war einfach sonnenklar, dass wir froh waren diese Hefte abgeschlossen zu haben und auch kein Interesse haben das über das notwendige Maß hinaus gehend zu verfolgen.

Im Gegensatz dazu hat Marketing hier breite Zustimmung gefunden. Die Inhalte waren eingängig und spannend, es kostete keine Mühe sich durch die Hefte zu arbeiten und die neuen Lerninhalte wurden vom Gehirn wie von einem Schwamm aufgesogen. So interessant und spannend! Uns hat die ganze Marketing Geschichte so fasziniert, dass wir als Akademie Studenten bei der Fernuni Hagen gleich mal ein paar Marketing Einheiten gebucht haben.


Wir haben eine umfassende Grundbildung

Diese Grundbildung ist wirklich nicht zu verachten: Die Grundlagen sind ja alle untereinander vernetzt, das Fachwissen des einen Fachs ist das Hintergrundwissen des anderen Teilbereichs und die Inhalte sind verzahnt, vernetzt und aufeinander bezogen. Wer sich im wirtschaftlichen Bereich zunächst mit den gesamten Grundlagen eindeckt, dem wird es auch leichter fallen in seinem Teilbereich zu denken. Durch eine gute Grundbildung bildet sich ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge, man lernt das große Ganze zu sehen und nicht nur sein Tortenstück, man hat die Möglichkeit die Erkenntnisse aus anderen Teilbereichen einfließen zu lassen. Zum Beispiel soll man eine Stellenanzeige schreiben: Wir greifen hierbei auf das Wissen aus dem Bereich Personal zurück ( wie sollte eine gute Stellenbeschreibung aussehen, welche rechtlichen Bedingungen liegen bei einer Stellenanzeige vor ) und bedienen uns aber auch Fachkenntnissen aus dem Bereich des Marketings ( wie schafft man es Interesse zu wecken, welche Schlagworte wecken Neugier, wo sollte man eine Anzeige positionieren und wie sollte diese aufgebaut werden ?)

Wir haben Hintergrundwissen 

Schaue ich Nachrichten, so schaue ich diese heute anders. Während mir die Erhöhung des Leitszins früher nur sagte : " AH Kredite werden teuer !"  so laufen heute im meinem Kopf ganze Bänder von Informationen im Hintergrund ab. Dieses Hintergrundwissen wirkt sich natürlich auch privat aus. Ich lerne wann ich welche Aktionen am besten durchführe ( zum Beispiel Aktien kaufen ) oder überlege mir was das für Folgen für die Konjunktur haben könnte. Ich sehe nun Dinge in ihrem Zusammenhang und zwar auf Mikroebene und Makroebene und das ist wirklich super.

Auch das Wissen über die finanziellen Möglichkeiten zur Förderung von Mitarbeitern hat sich unmittelbar auf das Leben ausgewirkt. Wir haben nun eine Altersvorsorge in Betracht gezogen, welche wir durch Umwandlung von unseren Gehältern finanzieren werden. Da sag mal einer der Wirtschaftsfachwirt bringt nix.

Wir sind noch mal für alle Richtungen offen

Hätte man Personal gewählt, so wäre es Personal geworden, und zwar ohne wenn und aber. Nun kann man argumentieren, dass es mit der Spezialisierung ja auch eine Verbesserung gewesen wäre, da man ein Fachmann für einen Teilbereich wird. Jedoch finde ich es gerade gut erst einmal noch mehr generelle Informationen und Kenntnisse auf zu bauen und dann noch tiefer in einen Bereich einzudringen. Da die Kenntnisse viel tiefgehender und vernetzter sind, als sie bei der Ausbildung zur Bürokauffrau oder der Verwaltungsfachangestellten vermittelt wurden, kann man nun nach dem Wirtschaftsfachwirt auch klarer sehen welcher Teilbereich noch mehr Vertiefung bedarf.

Wir haben neue Freiheiten

Dieses Wissen und die Möglichkeit, dass noch einmal alles offen ist hilft uns dabei freier zu werden. Durch den Personalfachwirt wären wir auf einen recht kleinen Teilbereich eingegrenzt. Zwar hätten wir dann auch die Formale Voraussetzung für ein Studium bekommen, aber wir hätten dann nicht die breiten Fachkenntnisse erhalten. So haben wir den Weg in Richtung Bachelor BWL frei und zwar auf den Ebenen Voraussetzungen und Fachkenntnisse und können uns dann, im Master festlegen.

Wir sind nun gerade für kleinere Betriebe die perfekte Besetzung

Die Vernetzung der Fachgebiete und die tiefgehenden Grundkenntnisse sind gerade in kleinen Firmen super. Während sich große Firmen Personalabteilungen leisten, wo man dann als Personalfachmann landet, ist es in kleinen Firmen oft so, dass die eierlegendewollmilchsau gesucht wird. Dies ist man als Wirtschaftsfachwirt gewissermaßen. Man kann den Chefs in allen Teilbereichen zur Hand gehen und sich schnell in andere Gebiete einarbeiten, da man ja überall Grundkenntnisse hat. 

Wir lernen Bereiche kennen, in denen wir noch mehr Bildung wünschen

Wie bereits geschildert Marketing ist unsere neue Leidenschaft. Wir haben damit auch schon die erste Weiche in Richtung Zukunft gestellt. Um die bereits tollen Grundideen des Lehrgangs Wirtschaftsfachwirt noch zu ergänzen kann man sich als Akademiestudent bei der Fernuni Hagen speziell die Module heraussuchen, die interessant sind und so sein eigenes Wissen fundiert vertiefen. Für uns galt in dem Fall, dass wir uns in Richtung BWL Marketing orientiert haben. Ich habe mir noch dazu einen Kurs für Arbeitsrecht gegönnt. Das konnte ich bei juristischen Fakulität machen. Also alles in Allem sehr interessant und lehrreich und wir haben Interessen kennengelernt und konnten gezielt nach weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten suchen.

Wir haben vernetztes Wissen im Bereich Wirtschaft

Bereits vor der Prüfung merkt man: Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Man stellt fest, dass die Unternehmensrechtsformen nicht nur für die Existenzgründung wichtig sind ( welche Form wählt man ) sondern auch in BWL wieder auftauchen. Man lernt, dass die Mitbestimmung des Betriebsrates zum Einen in Sachen Personal eine Rolle spielt, zum Anderen aber auch in anderen Teilbereichen. Überhaupt, BGB und HGB ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche und das Rechnungswesen findet man auch immer mal wieder ( wenn man sich die Betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ansieht )
So eine Vernetzung und Grundbildung ist eine super Sache. Man erkennt nicht nur, dass es Zusammenhänge zwischen den Teilbereichen gibt, sondern lernt auch Sachverhalte komplex zu betrachten. Zum Beispiel wenn ich jemanden einstellen will. So muss ich den Aufbau der Stellenanzeige kennen ( rechtlich, personal ), diese gute in Szene setzen können ( Marketing ) und den gesamten Einstellungsprozess effektiv abarbeiten können ( organisatorisch, rechtlich und betriebswirtschaftlich sinnvoll ). Mir fiel beim Wirtschaftsfachwirt auf, dass solche Vernetzungen beim normalen Lernen komplett fehlen, sondern dass dort immer nur auf einzelnen Teilbereichen rumgeritten wird. Das ist doch eigentlich total schade. Es sollte auch in den Schulen mehr projektbezogenes Lernen geben. 

Montag, 4. September 2017

Notenschlüssel für den Wirtschaftsfachwirt

Die Bewertungen der Prüfungsergebnisse spielen eine zentrale Rolle, wenn es um die Frage geht: Bestanden oder durchgefallen. Die folgende Aufstellung soll helfen Licht ins Dunkel der Bewertungen zu bringen und eine Übersicht über die Punkte und Noten bringen.


Die Punkte kann man auch als Prozentangaben verstehen, da sich die maximale Punktzahl von 100 Punkten als Basis dafür eignet. 

Note 1 (sehr gut): 100 - 92 Punkte

  • 100 - 99 Punkte = Note 1,0
  • 98 - 97 Punkte = Note 1,1
  • 96 Punkte = Note 1,2
  • 95 Punkte = Note 1,3
  • 94 Punkte = Note 1,4
  • 93 - 92 Punkte = Note 1,5

Note 2 (gut): 91 - 81 Punkte
  • 91 Punkte = Note 1,6
  • 90 Punkte = Note 1,7
  • 89 Punkte = Note 1,8
  • 88 Punkte = Note 1,9
  • 87 Punkte = Note 2,0
  • 86 Punkte = Note 2,1
  • 85 Punkte = Note 2,2
  • 84 Punkte = Note 2,3
  • 83 Punkte = Note 2,4
  • 82 - 81 Punkte = Note 2,5

Note 3 (befriedigend): 80 - 67 Punkte
  • 80 Punkte = Note 2,6
  • 79 Punkte = Note 2,7
  • 78 Punkte = Note 2,8
  • 77 Punkte = Note 2,9
  • 76 Punkte = Note 3,0
  • 75 - 74 Punkte = Note 3,1
  • 73 - 72 Punkte = Note 3,2
  • 71 - 70 Punkte = Note 3,3
  • 69 - 68 Punkte = Note 3,4
  • 67 Punkte = Note 3,5

Note 4 (ausreichend): 66 - 50 Punkte
  • 66 Punkte = Note 3,6
  • 65 Punkte = Note 3,7
  • 64 Punkte = Note 3,8
  • 63 - 62 Punkte = Note 3,9
  • 61 - 60 Punkte = Note 4,0
  • 59 - 58 Punkte = Note 4,1
  • 57 - 56 Punkte = Note 4,2
  • 55 - 54 Punkte = Note 4,3
  • 53 - 52 Punkte = Note 4,4
  • 51 - 50 Punkte = Note 4,5


-------------------- ab hier ist man in dem Fach im roten Bereich ---------------------

Note 5 (mangelhaft): 49 - 30 Punkte
  • 49 - 47 Punkte = Note 4,6
  • 46 - 45 Punkte = Note 4,7
  • 44 - 43 Punkte = Note 4,8
  • 42 - 41 Punkte = Note 4,9
  • 40 Punkte = Note 5,0
  • 39 Punkte = Note 5,1
  • 38 - 37 Punkte = Note 5,2
  • 36 - 35 Punkte = Note 5,3
  • 34 - 33 Punkte = Note 5,4
  • 32 - 30 Punkte = Note 5,5

Note 6 (ungenügend): 29 - 0 Punkte
  • 29 - 25 Punkte = Note 5,6
  • 24 - 20 Punkte = Note 5,7
  • 19 - 15 Punkte = Note 5,8
  • 14 - 10 Punkte = Note 5,9
  • 9 - 0 Punkte = Note 6,0

Quellen
  1. http://www.gepruefter-wirtschaftsfachwirt.info/ihk-notenschluessel/
  2. http://www.fachwirtihk.de/notenschluessel/
  3. https://www.ihkakademie-sbh.de/fileadmin/user_upload/Pruefung/Merkblatt_WFW_Teil_2.pdf